29.07.2019

„Die Höhle der Löwen“: Erste Details zur neuen Staffel der Startup-Show

Am 3. September 2019 startet auf VOX die sechste Staffel der Startup-Show "Die Höhle der Löwen". Die Mediengruppe RTL verrät erste Details zu den Investoren in der Jury, sowie zu den Gründern und ihren Pitches.
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Die Höhle der Löwen 2019
(c) TVNOW / Bernd-Michael Maurer
kooperation

Am 3. September 2019 um 20:15 startet auf VOX die sechste Staffel der Startup-Show „Die Höhle der Löwen“. Die aktuelle Staffel umfasst elf Folgen. Dabei wird das Rudel der „Löwen“ ebenso erweitert wie die Bandbreite der Startups, die um die Gunst der Investoren pitchen.

+++Die Höhle der Löwen: Highlights von 2018+++

Als Investoren werden diesmal Frank Thelen, Ralf Dümmel, Dagmar Wöhrl, Carsten Maschmeyer, Georg Kofler, Judith Williams und – neu dabei – Nils Glagau in den neuen Folgen von „Die Höhle der Löwen“ die Präsentationen der Gründer bewerten. Die millionenschweren Unternehmer werden sich dabei in den „Löwen“-Sesseln abwechseln.

Gründer-Vielfalt in der „Höhle der Löwen“

Zudem verspricht VOX, dass auch die Bandbreite der Startups so groß ist wie nie zuvor: „Auf die Zuschauer warten Produkte von fünf Zentimetern bis 20 Metern Länge, Startups, die bereits in Großbritannien bei ‚Dragons Den‘ teilgenommen haben sowie ein bekannter Jung-Unternehmer, der schon zum dritten Mal eine Idee vor den ‚Löwen‘ präsentiert“, heißt es in einer Aussendung der Mediengruppe RTL. Zudem wird der bis dato jüngste Gründer versprochen, der die Sendung mit einem Deal verlässt, sowie der „schnellste Deal aller Zeiten“.

Außerdem werden „Gründer aus vielen verschiedenen Teilen der Erde mit ihren ausgefallenen Ideen“ zu sehen sein. Und auch tierische Gäste wie Pferde, Ratten und Hunde finden ihren Weg in die Höhle der Löwen.

Details zur sechsten Staffel auf VOX

VOX strahlt die elf Folgen der neuen Staffel „Die Höhle der Löwen“, wie immer moderiert von Amiaz Habtu, ab 3. September 2019 dienstags um 20:15 Uhr aus. Direkt im Anschluss an die TV-Ausstrahlung sind die neuen Folgen bei TVNOW abrufbar. Außerdem zeigt der Nachrichtensender n-tv freitags um 20:15 Uhr die aktuelle „Die Höhle der Löwen“-Folge vom Dienstag als Wiederholung. Für hörgeschädigte Zuschauer besteht wieder die Möglichkeit, „Die Höhle der Löwen“ mit Untertiteln zu sehen.

Die Gründer-Show läuft seit 2014 bei VOX und ist die erfolgreichste Primetime-Eigenproduktion in der mehr als 26-jährigen Geschichte des Kölner Senders.  Am 9.10.war mit einer durchschnittlichen Reichweite von 239.000 Zusehern ab 12 Jahren die beste Folge seit Sendungsstart.

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(c) Startups for Europe
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Bislang wurde Startup-Europa durch zwei Organisationen auf europäischer Ebene vertreten: Das European Startup Network (ESN) fungierte primär als Dachverband der nationalen Startup-Organisationen wie etwa AustrianStartups in Österreich. Allied for Startups, dessen Netzwerk auch mehrere außereuropäische Organisationen umfasst, trat als Interessensvertretung für Startup-politische Anliegen auf EU-Ebene auf. Nun schlossen sich die beiden Verbände zu „Startups for Europe“ mit Sitz in Brüssel zusammen.

„Europa zum besten Ort der Welt zu machen, um ein Unternehmen zu gründen, zu skalieren und im Wettbewerb zu bestehen“

Die Mission sei mutig und einfach: Europa zum besten Ort der Welt zu machen, um ein Unternehmen zu gründen, zu skalieren und im Wettbewerb zu bestehen, heißt es in einer Presseaussendung zum Start. In dieser werden einmal mehr die bekannten Probleme europäischer Startups thematisiert: mangelndes Risikokapital, Bürokratie, Fragmentierung und die aus all dem resultierende Abwanderung von Startups. „Das ist kein Schicksal, sondern ein Regelwerk – und Regeln können neu geschrieben werden“, konstatiert man bei Startups for Europe.

„Durch den Zusammenschluss machen wir aus der Erfahrung von Tausenden Gründer:innen echtes politisches Gewicht. Europa hat alles, was es braucht, um führend zu sein. Jetzt muss es seine Gestalter:innen bauen lassen“, kommentiert Simon Schaefer. Der bisherige Allied-for-Startups-Präsident ist nun Präsident von Startups for Europe. Schaefer war auch Co-Initiator der Initiative EU-INC. Ein weiterer Co-Initiator, der gebürtige Österreicher Andreas Klinger, ist nun auch Teil des neu gebildeten Vorstands von Startups for Europe – ebenso wie AustrianStartups-CEO Hannah Wundsam.

Wundsam: „Wir können es uns nicht mehr leisten, nur innerhalb unserer Landesgrenzen zu denken“

Wundsam kommentiert auf brutkasten-Anfrage: „Die EU-INC-Initiative hat gezeigt: Echte Reformen in Europa brauchen eine starke, klare Stimme von außen. Wir können es uns nicht mehr leisten, nur innerhalb unserer Landesgrenzen zu denken. Auch nicht in der Politik. Die Rahmenbedingungen für Startups werden in Brüssel gesetzt. Deshalb müssen wir unsere Kräfte bündeln und gemeinsam unüberhörbar sagen, was sich ändern muss, damit Europa der Ort wird, an dem die Zukunft gebaut wird.“

Konkrete und übergeordnete Ziele altbekannt

Die Umsetzung der paneuropäischen Rechtsform EU Inc. ist auch – wie nicht anders zu erwarten – eines der zentralen konkreten Anliegen der neuen Dachorganisation. Daneben nennt man den European Innovation Act, die Spar- und Investitionsunion und die Regulierung von KI und dem digitalen Bereich als konkrete Bereiche, die priorisiert werden sollen. Die übergeordneten Ziele überraschen ebenso wenig: ein echter europäischer Binnenmarkt für Startups, mehr verfügbares Kapital und das Ziel, Frontier-Technologien tatsächlich am Kontinent zu Größe zu bringen.

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