05.01.2024

Hochzeit.Click-Gründer: „Konnten Umsatz seit 2021 verdreifachen“

Das Wiener Startup Hochzeit.click befindet sich mit seiner Plattform zur Hochzeitsplanung auf Expansionskurs. Über die Plattform wurden im vergangen Jahr über 26.800 Hochzeitsanfragen abgewickelt. Zudem konnte das Unternehmen laut eigenen Angaben seinen Umsatz seit 2021 verdreifachen.
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hochzeit.click bei 2 minuten 2 millionen
(c) PULS 4 / Gerry Frank

Die Planung einer Hochzeit ist im Idealfall mit viel Vorfreude und in der Regel mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. Neben der passenden Location müssen unter anderem die richtigen Dienstleister gefunden werden. Dazu zählen beispielsweise Caterer, Floristen oder Fotografen. Abhilfe möchte dabei das 2018 gegründete Wiener Startup Hochzeit.click schaffen, das Brautpaare über eine Plattform bei der Planung ihrer Hochzeit unterstützt. Das Unternehmen rund um die beiden Gründer Roland Pöll und Constantin Witt-Dörring hat sich über die letzten Jahre in Österreich zu einem One-Stop-Shop für die Hochzeitsplanung entwickelt. Über die Plattform bietet das Startup seinen Nutzer:innen einen Überblick über verschiedene Dienstleister am Markt und bringt somit Angebot und Nachfrage zusammen.

Hochzeit.Click auf Wachstumskurs

Zum Jahreswechsel veröffentlichte das Startup nun Zahlen zu seinem Wachstumskurs. So wurden über die Plattform im vergangen Jahr über 26.800 Hochzeitsanfragen abgewickelt. Wie Constantin Witt-Dörring gegenüber brutkasten bestätigt, handelt es sich dabei um ein neues „Rekordjahr“. Zudem konnte das Startup seit 2021 seinen Umsatz verdreifachen. „Wir befinden uns gebootstrapped am Weg zu siebenstelligen Umsätzen“, so der Gründer über den Wachstumskurs.

Die Plattform von Hochzeit.Click | (c) Puls4 Gerry Frank

Geld verdient das Unternehmen unter anderem mit Anbietern, die auf der Plattform gelistet sind und so ihre Dienstleistungen anbieten. Aktuell zählt das Startup laut eigenen Angaben 600 zahlende Kunden, wobei alleine im letzten Jahr rund 250 Neukunden gewonnen werden konnten. Zu den langjährigen Kunden zählen unter anderem die Hilton und Arcotel Gruppe, die Austria Trend Hotels, das Park Hyatt, Palais Coburg oder die Albertina.

Wie Witt-Dörring weiters ausführt, agiert das Unternehmen derzeit profitabel. Aktuell fließen lediglich 2,5 Prozent des Umsatz in Marketing-Maßnahmen. „Aus marketingtechnischer Sicht bemerkenswert ist dabei, dass 85 Prozent des Traffics organisch durch Google Search generiert werden“, so der Gründer.

Expansion in den DACH-Raum

Für 2024 ist die weitere Expansion in den DACH-Raum geplant. Der offizielle Startschuss für Deutschland soll im zweiten Quartal 2024 erfolgen. Um den Roll-Out sowie die Entwicklungen noch schneller voranzutreiben, erwägt das Unternehmen derzeit auch die Aufnahme von Fremdkapital, sowie die Übernahme eines Mitbewerbers. Nähere Details dazu sollen dazu noch im Frühjahr folgen. Zudem befindet sich das Startup derzeit auf der Suche nach neuen Mitarbeiter:innen im Bereich SaaS-Vertrieb. Hierfür sollen in den nächsten Monaten drei bis vier neue Stellen besetzt werden. Hochzeit.click beschäftigt derzeit rund zehn Mitarbeiter:innen.


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v.l. Thomas Gegenhuber, Linzer Wirtschafts- und Finanzstadtrat und Aufsichtsratsvorsitzender der Tabakfabrik Linz mit dem Tabakfabrik-Geschäftsführungs-Duo Denise Halak und Markus Eidenberger | (c) TabakfabrikLinz / MecGreenie
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Das Open Innovation Center/LIT, der Impact Hub Vienna, WeXelerate, Unicorn Graz und Startup Salzburg aus Österreich; die Founders Foundation, die Kreativbehörde Regensburg, das Gründerhaus Nürtingen und das WERK1 in München aus Deutschland; dazu der 1535° Creative Hub aus Luxemburg und das Economic Centre Krakau aus Polen – diese Innovations-Hubs sind Teil einer neuen, von der Tabakfabrik Linz initiierten Allianz.

Ziel der „Interessensgemeinschaft“ sei, Partner:innen aus den jeweiligen Netzwerken, Jungunternehmer:innen, Startups und Unternehmen, leichteren Zugang zu den anderen Standorten, Märkten und Industrien zu ermöglichen, heißt es von der Tabakfabrik. „Die Partner:innen vernetzen sich international, um voneinander zu lernen und Innovationen zu beschleunigen.“

Bis zu fünf Tage in Partner:innen-Hubs arbeiten

„Gemeinsam fördern wir den internationalen Austausch. So können ausgewählte Unternehmen für bis zu fünf Tage in einem unserer Partner:innen-Hubs arbeiten, sie erhalten dort gezielten Zugang zu lokalen Netzwerken und Märkten“, erläutert Denise Halak, Geschäftsführerin der Tabakfabrik Linz. „Unsere Partner:innen öffnen ihre wichtigsten jährlichen Veranstaltungen für das internationale Netzwerk und fördern so den Austausch und die Sichtbarkeit.“

Alle zwölf Institutionen würden als direkte Verbindung in ihr städtisches Umfeld fungieren, so Halak. „Mit vielen davon verbindet uns eine langjährige Zusammenarbeit, die wir nun vertiefen.“ Markus Eidenberger, ebenfalls Geschäftsführer der Tabakfabrik Linz, ergänzt: „Besonders freut uns die Kooperation mit dem WERK1, dem digitalen Gründungszentrum im Münchner Werksviertel. Uns verbindet eine jahrelange Partnerschaft mit dem 39 Hektar großen Areal – unsere Tabakfabrik und das Werksviertel waren immer wieder gegenseitige Vorbilder für die Transformation ehemaliger Industriegelände.“

„Bridge Office“ in der factory300

In der Tabakfabrik wurde dazu ein „Bridge Office“ in der factory300 eingerichtet, in dem unter anderem Besucher:innen aus den anderen Hubs arbeiten können. „Dieser Raum steht der Wirtschafts- und Innovationsabteilung der Stadt Linz sowie der Tabakfabrik Linz zur Verfügung, ebenso allen Partner:innen des neuen Bündnisses, wenn sie in Linz neue Kontakte knüpfen möchten“, erklärt Ana Zuljevic, Abteilungsleiterin für Wirtschaft und Innovation am Magistrat Linz.

Das Bridge Office in der Tabakfabrik Linz | (c) Tabakfabrik Linz
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