26.01.2021

HittingPartner: Tennis-, Golf- und Baseball-Training für zuhause

Zuhause in einem kleinen Raum effizient Tennis, Golf oder Baseball trainieren. Was unmöglich scheint, will HittingPartner aus Tirol mit seinem Gerät schaffen.
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HittingPartner: Baseball-Spieler Raphael Thom trainiert mit dem Gerät
(c) HittingPartner: Baseball-Spieler Raphael Thom trainiert mit dem Gerät

Besonders aufmerksame brutkasten-Leser denken beim namen HittingPartner vielleicht an das deutsche Startup HitPartner, das vor ein paar Monaten bei „Die Höhle der Löwen“ antrat. Nicht nur der Name ist ähnlich, auch das Produkt verfolgt den selben Zweck: Tennis-Training auf kleinstem Raum. Allerdings ist der Zugang ein anderer. Während man bei HitPartner mit Schläger und ball gegen eine spezielle Wand spielt, schlägt man bei HittingPartner einen „Ball“, der Teil eines Gerätes ist.

HittingPartner: Namhafte Testimonials für 1750 Euro-Gerät

Dieses Gerät kann für 1750 Euro erstanden werden (bzw. auch gemietet werden) und bietet genau eine Funktion: Nach laut dem Tiroler Unternehmen jahrelanger Arbeit und sechsstelligen Investitionen kann man damit einen Tennis-Schlag simulieren. Und zwar genau einen Schlag, denn der Ball ist in fixer Höhe montiert und schwingt auch immer wieder auf die selbe Position zurück. Laut Unternehmen soll das Spielern ermöglichen, in den eigenen vier Wänden ein „intensives Schlagtraining“ umzusetzen. Dafür bürgen unter anderem Ex-Tennis-Ass Andreas Haider-Maurer und sein Trainer Daniel Huber als Testimonials. Es sei der „beste Tennis-Home-Trainer der Welt“.

Und nicht nur für Tennis gibt es den HittingPartner. In gleicher Ausführung kann damit laut Website auch Baseball trainieren. Für das Golf-Training ist eine etwas aufwändigere Konstruktion von Nöten. Für dieses muss das Gerät, bei dem a priori nur der Tennis- durch einen Golf-Ball ersetzt wird, entweder im Boden versenkt werden (outdoor), oder ein Aufbau im Zimmer stattfinden (siehe Video).

Dann steht de Training nichts mehr im Wege. Und auf der Page des Tiroler Unternehmens betont man: „Gerade im Golfsport kommt es auf die richtige Technik drauf an“.

HittingPartner tritt diese Woche in der Show 2 Minuten 2 Millionen an. Ebenfalls in deser Folge zu sehen sind Dattelbär, Glaselli, Roc-Sports und Xunt.

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Johannes Ferner und David Feichter bilden nun zusammen die fiskaly-Führungsspitze | (c) fiskaly
Johannes Ferner und David Feichter bilden nun zusammen die fiskaly-Führungsspitze | (c) fiskaly

Fiskaly aus Wien wurde dieses Jahr von EY zum „Scaleup of the Year“ gekürt, wie brutkasten berichtete. Die Zahlen und Fakten zeigen, warum: Das 2019 gegründete Unternehmen wuchs im vergangenen Geschäftsjahr um 60 Prozent und ist profitabel. Es beschäftigt mehr als 150 Mitarbeitende, ist in acht EU-Ländern aktiv, betreut dort rund 1.900 B2B-Kunden mit mehr als einer Million POS-Systemen (Point of Sale) und ist Marktführer in Deutschland.

Nun verkündete das auf Fiskalisierung spezialisierte Unternehmen, das sich am „Sprung vom Scaleup zum etablierten Infrastrukturanbieter“ sieht, einen bedeutenden Neuzugang: David Feichter wird Co-CEO neben Johannes Ferner, der fiskaly gemeinsam mit Simon Tragatschnig und Patrick Gaubatz gegründet hat.

Vom „allerersten Kunden“ zum Co-CEO

Die Vorgeschichte ist dabei durchaus ungewöhnlich. Feichter war 2019 als CEO des deutschen POS-Anbieters orderbird der „allererste Kunde“ des Wiener Unternehmens. Damals verhandelte er den Deal mit Ferner. Erst in diesem Frühjahr gab Feichter die Führung von orderbird, mittlerweile Teil der Nexi Group, an Dirk Schmidt ab.

Die Doppelspitze soll fiskaly nun als „nächste Stufe der Unternehmensführung“ durch die nächste Wachstumsphase bringen. „Sich die Rolle des CEO zu teilen, ist eine strategische Entscheidung, die es uns ermöglicht, unsere sich ergänzenden Stärken optimal zu nutzen und das Wachstum fokussierter und strukturierter zu beschleunigen“, kommentiert Ferner. Und ergänzt: „Das ist ein Erfolg, auf den ich besonders stolz bin. Es ist ein Beweis dafür, dass in Österreich gemachtes Wachstum nach wie vor möglich ist.“

Weitere Akquisitionen geplant

Konkret soll Feichter den operativen Betrieb und die Skalierung der Organisation verantworten, während sich Ferner auf internationale Partnerschaften, Akquisitionen und die externe Repräsentation konzentriert. „Fiskaly hat sich eine starke Position im Bereich Transaction Compliance erarbeitet und das Ausmaß der Marktchance aufgezeigt. Unser Ziel ist es, diese Führungsposition weiter auszubauen und zu definieren, wohin sich die Kategorie als Nächstes entwickelt“, sagt Feichter.

Fiskaly kündigt zudem an, im Bereich M&A aktiv zu bleiben. Man baue auf der bisherigen Akquisitionsbilanz auf, „um schnell handeln zu können, sobald sich in Europa die richtigen Gelegenheiten bieten“. Bisher übernahm fiskaly die Deutsche Fiskal GmbH und Infrasec Sweden AB. 2024 hatte fiskaly mit Verdane einen großen Private-Equity-Investor an Bord geholt, der auch Kapital für Übernahmen bereitstellt.

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