28.01.2015

Heute ist Europäischer Datenschutztag – Tipps für mehr Sicherheit im Netz

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Mit einfachen Tricks, kann man für ein bisschen mehr Sicherheit im Netz sorgen.

Ein Online „Survival Kit“ wäre in der heutigen Zeit angebracht. Vor Jahren kämpfte der Mensch in der Wildnis ums Überleben, heute muss er sich im Daten-Dschungel zurecht finden. Der Brutkasten hat einige Tipps zusammen gesucht, die für mehr Sicherheit im Internet sorgen. Besonders Social Media Seiten sind oftmals Sicherheitsfallen, die man einfach vermeiden könnte.

 

1. Persönliche Angaben vermeiden

Das Posten von Adressen und Telefonnummern an „öffentlichen Plätzen“ wie sozialen Netzwerken, erleichtert den Datenklau. Man sollte auch darauf achten, dass die Privatsphäre-Einstellungen am neuersten Stand sind. Es kann vorkommen, dass man versehentlich Informationen statt nur mit seinen Facebook-„Freunden“ weltweit teilt.

2. Passwörter

Erst kürzlich wurden die meist gewählten Passwörter gekürt und das Ergebnis war erschreckend: Wie schon im Jahr davor ist auch 2014 das Passwort „123456“ ungeschlagener Sieger. Das macht es Hackern einfach, auf Konten zugreifen zu können. Eine Kombination aus willkürlichen Zahlen und Buchstaben sollte man wählen. Anlehnungen an Familienmitglieder oder Geburtsdaten sind auch nicht sehr sicher. Außerdem sollte man vermeiden, Passwörter aufzuschreiben und bei sich zu tragen.

3. Finanzielle Informationen

Ein absolutes No-go ist das Posten von Fotos der Bankomat-, Prepaid- oder Kreditkarte. Vor allem die Kontonummer auf der Karte, der Sicherheitscode und das Ablaufdatum dürfen auf keinen Fall sichtbar sein. Überhaupt sollte man mit niemanden über seine finanzielle Situation sprechen.

4. Urlaubsfotos lieber erst im Nachhinein

Statusmeldungen wie „Endlich Urlaub- wir sind dann mal auf Hawaii“ oder Fotos, die einen auf der Skipiste zeigen – und dann vielleicht auch noch öffentlich sichtbar – sind eine Einladung für Einbrecher, die einen vielleicht schon länger beobachten und sich Zugang zur Freundesliste verschafft haben.

Auch das beliebte „Einchecken“ in Orte auf Facebook oder anderen Social Media Seiten verraten anderen genau, wann man nicht  zu Hause ist.

Es wäre nicht schlecht, wenn man seine Freunde in Listen unterteilt. Mit jenen, denen man vertraut, engen Freunden oder Familienmitgliedern, kann man ruhig mehr teilen, als mit dem oberflächlicheren Bekanntenkreis. Im Internet gilt, dass man nichts teilen sollte, von dem man nicht möchte, dass es andere über einen wissen. Im Zweifel sollte man Informationen und Daten lieber für sich behalten.

 

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Enact, Roboter die fühlen, Roboter, Robotik
© Enact

Roboter können viel. Sie sehen fast alles, sie schweißen, heben, sortieren. Eines fehlt ihnen jedoch: Fingerspitzengefühl. Deshalb bleiben die letzten Handgriffe der Montage Handarbeit: ein Kabel, das einrasten muss, eine Dichtung, die sitzen muss, eine Schraube, die klemmt. Diesem Mangel an Feinfühligkeit stellt sich das Schweizer Startup Enact entgegen und baut Roboter, die Kraft spüren. Sie messen Druck und Widerstand über ihre eigenen Antriebe, wie der Mensch über Muskeln und Sehnen, und ein Modell lernt daraus, heißt es. Der Roboter merkt ohne Zusatzsensoren und ohne künstliche Haut, ob das Teil sitzt.

Enact von Caltech-Forscher gegründet

Dass das mehr als eine Nische ist, zeigen die Zahlen. China etwa hat 2025 354.000 Industrieroboter installiert, fast drei von fünf weltweit (IFR). Europa gewinne dagegen nicht über Masse sondern über Varianz, und genau dort rechnen sich Roboter bisher selten, weil jemand jede Aufgabe einzeln programmieren müsse. Roboter, die durch Vormachen lernen und spüren, ob ein Teil sitzt, sollen diese Einzelprogrammierung ersparen und auch kleine Serien automatisierbar machen. Genau hier setzt Enact an: bei den letzten Handgriffen der Montage.

Gegründet wurde das Zürcher Startup im März 2026 von Manuel Yves Galliker. Der Maschinenbauer der ETH Zürich war Gastforscher am Caltech, leitete bei 1X das Team, das dem Humanoiden NEO das Gehen beibrachte, und arbeitete danach bei Physical Intelligence.

Dort sah er, dass Kamera und Teleoperation für die Fabrik nicht ausreichen, und ging zurück nach Zürich. „Das Silicon Valley hat historisch betrachtet enorme Stärken in Software und KI, aber es fehlt an Spezialisten für Robotik und Hardware-Engineering“, sagt Galliker.

Investment von Mensch

Nun sammelte er mit Enact 30 Millionen US-Dollar in einer Pre-Seed-Runde ein, und das noch bevor es ein Produkt gibt. Das hat einen Grund, wie man in der Aussendung liest: „Das Startup baut alles selbst. Antriebe, Regelung und Modell entstehen unter einem Dach, was am Anfang mehr kostet als ein Modell auf einen fremden Arm zu setzen.“ Die ersten Antriebe laufen, der Ansatz sei laut Enact validiert.

Angeführt wird die Millionen-Runde von redalpine, Notion Capital und firstminute capital. Als Business Angels investieren Yann LeCun (von 2013 bis Ende 2025 Chief AI-Scientist bei Meta), Arthur Mensch (Co-Founder Mistral AI), Andrew Lonsberry (Path Robotics) und David Wallerstein (früher Tencent). Aktuell arbeiten zehn Personen in Zürich, bis Ende 2027 sollen es viermal so viele werden.

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