21.12.2017

HEROcoin „PLAY“ kann nun gehandelt werden

Der HEROcoin "PLAY", der beim ersten österreichischen ICO ausgegeben wurde, ist nun auf der Singapurer Trading-Plattform coinbene.com verfügbar.
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HEROcoin ist nun handelbar
(c) derbrutkasten / Dejan Jovicevic: Die Herosphere-Founder Philip Peinsold, Paul Polterauer und Bernhard Blaha.

Im letzten Moment hatte das Wiener Startup Herosphere bei seinem ICO die Zwei-Millionen-US-Dollar-Marke geknackt. Seitdem sind knapp über zwei Monate vergangen. Nun ist der HEROcoin „PLAY“, der beim ICO ausgegeben wurde, erstmals handelbar. „Davor waren noch dutzende regulatorische Fragen zu klären. So ist das halt, wenn man bei etwas der erste ist“, sagt Herosphere-Co-Founder und CEO Paul Polterauer. Der HERO-ICO war nämlich der erste, der nach österreichischem Recht ablief.

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„Perfekte Trading-Plattform gefunden“

Seit gestern 17:00 Uhr kann man den HEROcoin nun also auf der Singapurer Plattform coinbene.com handeln. Und eine passende Trading-Plattform zu finden, sei gar nicht so einfach, erzählt Polterauer. „Sie verlangen mitunter 40 Bitcoins, also fast 800.000 Dollar, nur um gelistet zu werden. Wegen der vielen ICOs sind die Plattformen im Moment auch komplett überlaufen und kommen mit den Anfragen nicht nach“, sagt der Gründer. Mit coinbene habe man die perfekte Plattform gefunden. „Wir haben das Team auf einer Konferenz persönlich kennengelernt. Das hat einiges schon stark vereinfacht. Von 40 Bitcoin Listing-Preis sind wir weit entfernt. Dadurch, dass mit dem eSports-Thema der asiatische Markt für uns Priorität hat, ist auch der Standort perfekt“, erklärt Polterauer.

„Spielen – Gewinnen – Umtauschen – wieder Spielen“

Coinbene wachse zudem gerade sehr stark und lasse große Hoffnungen für die Zukunft zu. „Und sie sind bereit, auf unsere Bedürfnisse einzugehen. Denn wir brauchen viel Flexibilität. Auf unserer Plattform heißt es dann: Spielen – Gewinnen – Umtauschen – wieder Spielen. Alles muss schnell gehen“. Apropos Plattform: Tatsächlich mit den Coins über herosphere.gg auf eSports zu wetten, soll dann ab dem zweiten Quartal 2018 möglich sein.

Guter Einstiegspreis für HEROcoin

Bis dahin heißt es auch abwarten, wie sich der HEROcoin entwickelt. „Ab jetzt bestimmt der Markt den Preis“, fasst es Polterauer knapp zusammen. Eingestiegen ist der Token gestern bei 0,000097 Ether. Beim ICO war der Verkaufspreis mit 0,00008 Ether niedriger. „Und damals war der Ether bei 300 Dollar und nicht bei 800“, merkt Polterauer an. Ob die Wertsteigerung im Vergleich zu Ethereum zu halten ist, ist sich der Gründer aber nicht sicher. „Beim Euro-Preis gehe ich davon aus, dass wir dauerhaft über dem ICO-Preis bleiben können. Bei Ether wird es sich nun zeigen.“ Seit dem Start gestern um 17:00 Uhr ist der Wert in Ether gesunken.

+++ Conda startet Pre-ICO: Ein CRWD-Token um einen Euro +++


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Beyond Gravity Austria, verdoppelt seine Produktionsfläche in Berndorf (Niederösterreich). © Beyond Gravity, Martin Steiger

Der globale Space-Sektor verzeichnet starkes Wachstum und die heimische Industrie profitiert. Der Weltraumzulieferer Beyond Gravity Austria, reagiert auf die steigende internationale Nachfrage mit einem Kapazitätsausbau am Standort Berndorf (Bezirk Baden). Der Österreichische Arm des internationalen Unternehmen mit Sitz in Zürich ist bereits am Ariane-6-Programm beteiligt, das Amazon-Internetsatelliten ins All bringt.

Verdoppelte Fläche, neuer Maschinenpark

Für insgesamt 4,5 Millionen Euro wird ausgebaut.Beyond Gravity mietet eine Nachbarhalle der Berndorf AG und verdoppelt die eigene Produktionsfläche auf rund 5.000 Quadratmeter, inklusive neuem Maschinenpark. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2027 geplant. Bis dahin soll in Berndorf laut Unternehmensangaben der größte Weltraum-Reinraum Österreichs entstehen.

Fertigung von Steuermechanismen kommt nach Berndorf

Bisher lag der Fokus des Standorts auf Thermalisolation für Satelliten und Trägerraketen. Künftig wird dort auch die Serienfertigung von Steuermechanismen für elektrische Triebwerke von Telekommunikationssatelliten angesiedelt. Geschäftsführer Wolfgang Pawlinetz erklärt: „Wir haben im vergangenen Jahr einen bedeutenden Auftrag erhalten, um Steuermechanismen für elektrische Triebwerke von Telekommunikationssatelliten zu bauen.“

Kleinere Serien sollen weiterhin im 2024 eröffneten Wiener Reinraum gefertigt werden. Entwicklung und Design verbleiben am Hauptsitz in Wien-Meidling.

50 neue Jobs, 20 Prozent Wachstum

Aktuell beschäftigt Beyond Gravity Austria in Berndorf rund 30 Personen. Mit dem Ausbau sollen in den nächsten drei Jahren 50 neue Industriearbeitsplätze entstehen. „Wir wachsen in den nächsten drei Jahren um mehr als 20 Prozent“, so Pawlinetz und Co-Geschäftsführer Kurt Kober. Insgesamt beschäftigt Beyond Gravity Austria rund 250 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von rund 57 Millionen Euro.

Weltraumminister Peter Hanke unterstreicht die strategische Bedeutung: „Die Raumfahrtindustrie zählt zu den am stärksten wachsenden heimischen Wirtschaftssektoren.“ Hanke erhöhte zuletzt den österreichischen ESA-Beitrag von 260 auf 340 Millionen Euro.

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