03.07.2023

Herbert Diess: „Ich halte den Klimawandel für überschaubar & beherrschbar“

Im Rahmen des KitzSummit haben wir mit Herbert Diess, ehemaliger VW-Chef und nunmehriger Aufsichtsratsvorsitzender von Infineon, darüber gesprochen, wie die Menschheit den Klimawandel in den Griff bekommen kann. Unter anderem spricht Diess über Rolle Chinas, die Bedeutung von Zukunftstechnologien und nennt geopolitische Aspekte, die wir berücksichtigen müssen.
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(c) Infineon

Können Innovationen und Technologie das Klima retten? Über diese Frage wird im Diskurs über die Klimakrise hitzig diskutiert. Während sich Klimaschützer:innen im Zuge der „Degrowth-Debatte“ vermehrt für eine Beschränkung des Wirtschaftswachstums aussprechen, sehen andere wiederum in der Skalierung von bereits verfügbaren Klimatechnologien und der Entwicklung von neuen Zukunftstechnologien die Lösung. Eine klare Position in dieser Debatte bezog bereits in der Vergangenheit des Öfteren Herbert Diess. Der ehemalige VW-Chef und nunmehriger Aufsichtsratsvorsitzender von Infineon gilt im deutschsprachigen Raum als einer der aktivsten Fürsprecher für technologische Innovationen als Lösung für die Klimakrise. Erst Ende November 2022 meinte er beispielsweise im ZDF-Talk bei Markus Lanz, dass die Klima-Problematik keine „unüberwindbare Hürde“ darstelle.

Herbert Diess im Talk am KitzSummit

Entkopplung von Wirtschaftswachstum & Emissionen

Im Zuge des KitzSummit legt Diess im brutkasten-Talk in der Debatte nun erneut nach. „Ich halte das Thema für überschaubar und beherrschbar“, so der Manager und studierte Ingenieur. Demnach hätte sich in Industrieländern das wirtschaftliche Wachstum von der Emissionsintensität bereits entkoppelt. „Es ist nicht so, dass Länder, die am stärksten wachsen, auch am stärksten in den fossilen Energien sind. Ganz im Gegenteil: Wachstum findet auch in der dekarbonisierten Welt statt“, so Diess.

Als Beispiel führt er Schweden an, wo die „Primärenergie“ aufgrund des Einsatzes erneuerbaren Energien bereits größtenteils CO2-frei erzeugt wird. Hier müsse Deutschland noch seine „Hausaufgaben“ machen, wie Diess kritisch anmerkt. So verfüge Deutschland über einen CO2-Verbrauch von sieben Tonnen pro Kopf pro Jahr, in Schweden sind es hingegen nur 3,5 Tonnen pro Kopf. Diesbezüglich sei auch eine CO2-Steuer, wie sie Schweden eingeführt hat, ein starker Hebel. Eine CO2-Steuer von 350 Euro pro Tonne sei für ihn durchaus vorstellbar und umsetzbar. Zudem könnte über eine derartige Steuer auch soziale Umverteilung erfolgen.

Entwicklungsländern & die Rolle Chinas

Weiters äußerte sich Diess im Talk auch zur Situation von Entwicklungsländern und der spezifischen Rolle von China in der Energiewende. Demnach könnten gewisse Länder in Afrika das fossile Zeitalter überspringen. Als Beispiel nennt Diess Nigeria. Das Land hat erst unlängst 16.000 Elektrobusse gekauft, die künftig mit Solarstrom versorgt werden. Dabei standen jedoch nicht primär der Klimaschutz, sondern wirtschaftliche Überlegungen im Zentrum. „Solarstrom ist einfach kostengünstiger als eine Infrastruktur mit Tankstellen aufzubauen, um Busse schlussendlich mit Diesel zu versorgen“, so Diess. Zudem würde es in Afrika mittlerweile fast so viele Solarprojekte wie in Europa geben.

Neben den Chancen für Entwicklungsländer geht Diess zudem auf die starke Position Chinas im Bereich der Energiewende ein. „China hat das Wachstum eindeutig entkoppelt von den CO2-Emissionen“, so der Ex-VW-Chef. Zwar sei die Solarindustrie anfänglich in Deutschland sehr stark gewesen, mittlerweile wurde sie aber von der chinesischen Solarindustrie abgehängt. So konnten chinesische Firmen den Watt-Peak-Preis – jene Einheit, mit der die elektrische Leistung von Solarzellen definiert wird – innerhalb von nur zehn Jahren um 90 Prozent senken. Möglich sei dies unter anderem mit starken Subventionen der chinesischen Regierung geworden, die gezielt in die Solarindustrie investiert hätte. Gleiches würde man derzeit auch in den USA mit dem Inflation Reduction Act erleben, wobei Milliarden in die Transformation der Wirtschaft gepumpt würden. Hier müsse Europa künftig Schritt halten, um den Anschluss nicht zu verpassen.

Zukunftstechnologien & E-Mobilität

Eine klare Ansage macht Diess zudem zur Klimawirksamkeit von Zukunftstechnologien, wie beispielsweise der Kernfusion oder der Wasserstofftechnologie. „Hier müssen wir aufpassen, dass wir nicht zu sehr den Bezug zur Gegenwart verlieren“, so Diess. Dementsprechend gehe es jetzt in erster Linie um das Ausrollen von Technologien, die bereits entwickelt wurden. Als Beispiel führt er die Solartechnologie und Stromspeicher an. „In Deutschland werden bereits sieben von zehn PV-Anlagen mit den entsprechenden Speichern gekauft“, so der Manager. Stromspeicher seien auch essentiell, um Preisschwankungen im Strompreis auszugleichen, da in der Mittagszeit Strom sehr günstig produziert wird und in der Nacht hingegen sehr kostenintensiv. Große Potentiale sieht er dabei auch in der Elektromobilität. „Die eine Million Elektroautos, die wir jetzt in Deutschland haben, verfügen zum Beispiel über mehr Stromspeicherkapazität als alle Pumpspeicherwerke zusammen“. Dementsprechend seien E-Autos künftig weit mehr als nur Fortbewegungsmittel.

Halbleiterchips & Geopolitik

Diess, der seit Feber 2023 Aufsichtsratsvorsitzender von Infineon ist, thematisierte zudem die Relevanz der Halbleiterindustrie im Rahmen der Klimakrise. Demnach würde diese aktiv dazu beitragen, die Stromeffizienz künftig zu erhöhen. Dementsprechend große Wachstumspotentiale sieht er auch für Infineon sowie den österreichischen Wirtschaftsstandort. So investierte Infineon 2021 rund 1,6 Milliarden Euro in den Ausbau seiner der High-Tech-Chipfabrik am Standort Villach.

Abschließend geht Diess auch auf die geopolitische Großwetterlage ein und mahnt: „Was mir schon Sorgen macht, ist momentan eine Welt, die sich immer mehr segmentiert. Einzelblöcke führen dazu, dass wir Effizienzen, die wir heute aufgrund von Arbeitsteilung in der Welt haben, abbauen.“ Sofern sich Europa von China stärker abkoppeln würde, könnte dies zudem zu noch mehr Inflation führen, was wiederum die Finanzierungskosten von Klimatechnologien in die Höhe treiben würde.

Titelfoto: (c) Infineon

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(c) Sasun Bughdaryan via Unsplash

In der Gründungsphase steht das operative Geschäft an erster Stelle: Produkte werden entwickelt, Marketingkampagnen gestartet und erste Kund:innen akquiriert. Rechtliche Rahmenbedingungen und eine nachhaltige Absicherung rücken dabei mitunter in den Hintergrund. Dabei können nicht nur unbedachte Versäumnisse, sondern sogar unverschuldete Konflikte junge Unternehmen rasch in finanzielle Schieflagen bringen.

“Ich mache ja nichts falsch”

„Ein häufiger Satz von Gründerinnen und Gründern lautet: Was soll schon passieren? Ich mache ja nichts falsch“, sagt Rechtsschutz-Experte Gerd Plank von der ERGO Versicherung. Doch im Unternehmensalltag geraten Firmen keineswegs nur durch eigenes Fehlverhalten in juristische Auseinandersetzungen. Plank verdeutlicht das an einem Praxisbeispiel aus dem Strafrechtsschutz: „Auch wenn ein Geschäftspartner etwas falsch macht, etwa bei der Verrechnung, kann ein Unternehmen ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten.“ In Österreich gebe es jährlich rund 540.000 Ermittlungsverfahren bei den Staatsanwaltschaften, denen lediglich 28.000 Verurteilungen gegenüberstehen. „Das bedeutet, dass 95 Prozent der Verfahren eingestellt werden oder mit einem Freispruch enden – die immensen Anwalts- und Verteidigungskosten von oft 10.000 bis 20.000 Euro muss man ohne Rechtsschutzversicherung dennoch selbst tragen“, so Plank.

Rechtsschutz-Experte Gerd Plank | (c) ERGO Versicherung

Auch bei zivilrechtlichen Auseinandersetzungen würden Gründer:innen das finanzielle Risiko unterschätzen. „Schon wenn man einen vermeintlich kleinen Streitwert von 500 Euro einklagt, liegen die Gesamtkosten in der ersten Instanz bereits bei rund 1.600 Euro. Kommen weitere Verhandlungen hinzu, ist man rasch bei 6.000 Euro“, führt Plank aus. Da ein Großteil der Gerichtsverfahren mit einem Vergleich enden würden, blieben beide Parteien häufig auf ihren eigenen Anwaltskosten sitzen. „In Österreich liegt der häufigste bestrittene Wert bei 10.000 Euro. Die Gesamtkosten bei diesem Streitwert erreichen schnell 20.000 Euro“, so der Experte. Ohne Absicherung verzichten Startups daher oft auf berechtigte Forderungen, um Prozesskosten zu vermeiden – was im Einzelfall existenzbedrohende finanzielle Auswirkungen haben kann.

Die 6 häufigsten Rechtsfallen

Um solche Szenarien zu verhindern, sollten Gründer:innen die typischen Stolpersteine der ersten Monate kennen. Gerd Plank fasst im Gespräch mit brutkasten die sechs häufigsten Rechtsfallen zusammen – und zeigt auf, wie sich Startups mit dem passenden Rechtsschutz davor schützen können.

1. Mündliche Vereinbarungen und undokumentierte Vertragsänderungen

In der Startphase regiert oft das Prinzip Vertrauen. Verträge werden mündlich geschlossen oder vereinbarte Leistungen nachträglich per Handschlag abgeändert. „Einer der wichtigsten Punkte, bei denen es später zu Streitigkeiten kommt, sind undokumentierte Änderungen an Verträgen“, warnt Plank. Kommt es zu Uneinigkeiten über den Leistungsumfang oder Zahlungen, stehe Aussage gegen Aussage. Der Kunde bestreite etwa Zusatzleistungen, und das Startup bleibe auf den Kosten sitzen.

Wie der Rechtsschutz hilft: Der D.A.S. Firmen-Rechtsschutz der ERGO Versicherung unterstützt Gründer:innen durch juristische Erstberatung und Vorab-Vertragsprüfungen zu günstigen Konditionen. Zudem bietet ERGO für Jungunternehmer:innen einen besonderen Vorteil: Den Entfall der üblichen Wartefristen. „Kommt ein Unternehmen nach Abschluss eines größeren Auftrags zu uns, besteht im Premium-Rechtsschutz für Streitigkeiten aus dem Vertrag sofort Versicherungsschutz“, hebt Plank hervor.

2. Offene Rechnungen nicht konsequent eintreiben

Zahlen Kunden ihre Rechnungen nicht, zögern junge Firmen oft, rechtliche Schritte einzuleiten – aus Sorge um die Kundenbeziehung oder aus Angst vor hohen Prozesskosten. Dies führt rasch zu massiven Liquiditätsengpässen. „Laut KSV1870-Statistik kommen 30 bis 40 Prozent der Insolvenzen in Österreich dadurch zustande, dass Kund:innen Rechnungen nicht bezahlen und die Unternehmer nicht die finanziellen Mittel haben, um ihre Forderungen gerichtlich durchzusetzen“, erläutert Plank.

Wie der Rechtsschutz hilft: Das Forderungsmanagement der ERGO Versicherung übernimmt den Inkassoprozess. „Durch unser Know-how erreichen wir eine Eintreibungsquote von rund 80 Prozent“, führt der Experte aus. Ein Netzwerk aus 600 spezialisierten Partneranwält:innen vertritt Betroffene an allen 115 Bezirksgerichten in Österreich und in weiteren Instanzen. „Außergerichtliche Lösungswege dauern im Schnitt ein halbes Jahr, während ein Gerichtsprozess im Schnitt bis zu dreieinhalb Jahre in Anspruch nehmen kann“, betont Plank.

3. Fehler bei der Mitarbeiterbeschäftigung

Bei der Einstellung des ersten Personals passieren häufig Fehler. Ein Klassiker ist die fehlerhafte Einstufung von Arbeitskräften. „Der typische Fall ist, dass eine Person als freier Dienstnehmer oder Selbstständiger bezeichnet wird, obwohl die tatsächlichen Arbeitsbedingungen für ein Angestelltenverhältnis sprechen“, so Plank. Stellt die Sozialversicherung bei einer Nachprüfung eine Scheinselbstständigkeit oder Fehler bei Kollektivvertragsgehältern fest, drohen Nachzahlungen im fünfstelligen Bereich.

Wie der Rechtsschutz hilft: Gründer:innen werden präventiv bei Dienstverträgen beraten, im Streitfall übernimmt der Firmen-Rechtsschutz im Rahmen des vereinbarten Versicherungsschutzes die Vertretungs- und Prozesskosten. „Mit fachkundiger juristischer Beratung lassen sich Kollektivvertragsentlohnungen, Arbeitszeiten und Sonderzahlungen von Anfang an korrekt regeln“, erklärt Plank.

4. Vernachlässigter Schutz von Marken, Software und IP

Viele Startups bringen innovative Produkte, Softwarelösungen oder Marken auf den Markt, ohne ihr geistiges Eigentum ausreichend abzusichern oder finanziell verteidigen zu können. „Wenn etwa ein Vertragspartner Daten weitergibt oder Ideen kopiert, werden Prozesse nach dem Immaterialgüterrecht extrem teuer“, gibt Plank zu bedenken. Ohne Rechtsbeistand fehlen jungen Firmen meist die Mittel, sich gegen finanzstarke Nachahmer zur Wehr zu setzen.

Wie der Rechtsschutz hilft: Der Premium-Rechtsschutz deckt komplexe Auseinandersetzungen im Immaterialgüterrecht ab. „Diese Streitigkeiten abzusichern ist entscheidend, da Rechtsstreitigkeiten um das geistige Eigentum hohe Streitwerte aufweisen“, betont der ERGO-Experte. ERGO stellt spezialisierte Partneranwält:innen bereit und übernimmt im Rahmen des vereinbarten Versicherungsschutzes die anfallenden Kosten.

5. Mangelhafte AGB und unzulässige Klauseln

Insbesondere im E-Commerce und beim Vertrieb an Endverbraucher greifen Gründer:innen häufig auf fehlerhafte oder ungeprüfte Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) zurück. Werden Informationspflichten, Rücktrittsrechte oder Gewährleistungsbestimmungen missachtet, hat das teure Konsequenzen. „Wenn AGB unzulässige Klauseln enthalten, können sich Kunden darauf berufen und Zahlungen verweigern“, erklärt Plank.

Wie der Rechtsschutz hilft: Der D.A.S. Firmen-Rechtsschutz von ERGO bietet Unternehmern die Möglichkeit, Vertragswerke und AGB von spezialisierten Anwält:innen zu günstigen Konditionen prüfen zu lassen. „Es ist essenziell, sich von Anwält:innen im Vorfeld beraten zu lassen, ob die erstellten Klauseln rechtlich gültig sind, bevor man Angebote am Markt platziert“, rät Plank.

6. Überschreitung der Gewerbeberechtigung

In der Praxis bieten Startups nicht selten Leistungen an, die über den Umfang ihres eingetragenen Gewerbescheins hinausgehen. „Man muss wirklich darauf achten, dass man nur innerhalb jener Gewerbeberechtigungen arbeitet, die tatsächlich eingetragen sind“, mahnt Plank. Wird die Gewerbeberechtigung überschritten, drohen Verwaltungsstrafverfahren, die im schlimmsten Fall mit einem Gewerbeentzugsverfahren einhergehen.

Wie der Rechtsschutz hilft: Der Rechtsschutz für Gewerbeentzugsverfahren schützt Unternehmer vor den finanziellen Folgen von Verwaltungsstrafverfahren. „Auch bei drohendem Gewerbeentzug bieten wir die entsprechende rechtliche Absicherung und Vertretung“, führt Plank aus.


Aktionsangebot: ERGO Blue Weeks 

Aktuell bietet die ERGO Versicherung im Rahmen der „Blue Weeks“-Aktion besondere Konditionen für den D.A.S. Firmen-Rechtsschutz. Bei einem Vertragsabschluss bis 31. Jänner 2027 sparen Unternehmen bis zu fünf Monatsprämien.

Zusätzlich profitieren Jungunternehmer:innen im ersten Geschäftsjahr von einem Bonus – bis zu 20 Prozent auf die Prämienhöhe. Nähere Informationen erhalten Sie bei einer persönlichen Beratung mit den Rechtsschutzexperten der ERGO Versicherung.

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AI Summaries

Herbert Diess: „Ich halte den Klimawandel für überschaubar & beherrschbar“

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Der Inhalt dieses Artikels hat verschiedene gesellschaftspolitische Auswirkungen: 1. Debatte über den Klimawandel: Die Meinungen über die Bedrohung des Klimawandels und die möglichen Lösungsansätze sind geteilt. Der Artikel präsentiert die Position von Herbert Diess, dass der Klimawandel überschaubar und beherrschbar sei und dass Innovationen und Technologie die Lösung bieten könnten. Diese Position kann zu einer weiteren Auseinandersetzung mit der Klimakrise und den verschiedenen Strategien zur Bekämpfung führen. 2. Lösungsansätze durch Technologie und Innovation: Der Artikel betont die Rolle von technologischen Innovationen bei der Bewältigung der Klimakrise. Diess spricht von bereits verfügbaren Klimatechnologien und neuen Zukunftstechnologien als Lösungen, die sowohl in Industrieländern als auch in Entwicklungsländern zur Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Emissionen beitragen könnten. Dies kann zu Diskussionen über den Einsatz und die Förderung von Technologie und Innovation als Mittel zur Bekämpfung des Klimawandels führen. 3. Rolle von Entwicklungsländern und China: Diess erwähnt die Potenziale von Entwicklungsländern wie Nigeria in Bezug auf erneuerbare Energien und die Rolle Chinas in der Energiewende. Dies kann zu Diskussionen über die Chancen und Herausforderungen, denen Entwicklungsländer gegenüberstehen, sowie über die Rolle von aufstrebenden Großmächten wie China in der globalen Klimapolitik führen. 4. Bedeutung der Halbleiterindustrie und geopolitische Aspekte: Diess hebt auch die Bedeutung der Halbleiterindustrie für die Stromeffizienz hervor und betont die geopolitischen Auswirkungen einer zunehmenden Segmentierung der Welt. Dies kann zu Diskussionen über die Abhängigkeit von bestimmten Wirtschaftssektoren und den Einfluss geopolitischer Entwicklungen auf die Umsetzung von Klimamaßnahmen führen. Insgesamt regt der Artikel zu Diskussionen über verschiedene Aspekte der Klimakrise an und kann das Bewusstsein für die gesellschaftspolitischen Herausforderungen im Umgang mit dem Klimawandel stärken.

Herbert Diess: „Ich halte den Klimawandel für überschaubar & beherrschbar“

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Der Artikel zeigt, dass Herbert Diess, ehemaliger VW-Chef und Aufsichtsratsvorsitzender von Infineon, davon überzeugt ist, dass Innovationen und Technologien zur Lösung der Klimakrise beitragen können. Er betont, dass eine Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Emissionen bereits in Industrieländern stattfindet und dass Deutschland noch seine „Hausaufgaben“ machen muss. Diess sieht auch großes Potenzial in Entwicklungsländern wie Nigeria und hebt die starke Position Chinas bei der Energiewende hervor. Er warnt jedoch vor einer sich segmentierenden Welt und einer möglichen Abkoppelung Europas von China, was negative wirtschaftliche Auswirkungen und höhere Finanzierungskosten für Klimatechnologien zur Folge haben könnte. Insgesamt könnte der Inhalt des Artikels zu einer verstärkten Investition in Technologien zur Bekämpfung des Klimawandels und zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ländern führen, um die Klimakrise anzugehen und wirtschaftliche Chancen zu nutzen.

Herbert Diess: „Ich halte den Klimawandel für überschaubar & beherrschbar“

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Der Artikel ist relevant, da er verschiedene Aspekte und Positionen zur Rolle von Innovationen und Technologie bei der Bewältigung der Klimakrise beleuchtet. Es wird verdeutlicht, dass Technologie und Innovationen bereits dazu beigetragen haben, dass sich Wirtschaftswachstum und Emissionen entkoppelt haben. Es wird auch auf die Rolle von Entwicklungsländern und China in der Energiewende eingegangen. Zudem wird betont, dass die Ausrollung bereits vorhandener Technologien wie Solarenergie und Stromspeicherung von großer Bedeutung ist. Die Erwähnung der Halbleiterindustrie und ihre Beitrag zur Steigerung der Stromeffizienz könnte auch für Innovationsmanager:innen interessant sein. Schließlich wird auf die geopolitische Großwetterlage hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen Europa und China und ihren Auswirkungen auf Klimatechnologien eingegangen.

Herbert Diess: „Ich halte den Klimawandel für überschaubar & beherrschbar“

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Als Investor:in ist es wichtig, über aktuelle Entwicklungen und Trends im Zusammenhang mit dem Klimawandel informiert zu sein. Dieser Artikel liefert Einsichten aus dem diskutierten Thema und die Position von Herbert Diess, einem einflussreichen Manager und Befürworter technologischer Innovationen zur Bewältigung der Klimakrise. Seine Einschätzung zu Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Emissionen sowie die Rolle von Entwicklungsländern und China bieten potenzielle Investitionsmöglichkeiten in neue Klimatechnologien und erneuerbare Energien. Zudem werden die Chancen der Halbleiterindustrie in Bezug auf Stromeffizienz und das Potenzial für Unternehmen wie Infineon erwähnt. Diese Informationen können für Ihre Anlageentscheidungen relevant sein und Ihnen helfen, langfristige Chancen im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu erkennen.

Herbert Diess: „Ich halte den Klimawandel für überschaubar & beherrschbar“

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Der Inhalt dieses Artikels ist für Politiker:innen von Relevanz, da er verschiedene Aspekte der Klimakrise diskutiert und die Rolle von Innovationen und Technologien in der Bekämpfung des Klimawandels beleuchtet. Insbesondere werden die Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Emissionen, die Situation von Entwicklungsländern und die Rolle Chinas, Zukunftstechnologien wie Kernfusion und Wasserstoff, die Bedeutung von Halbleitern sowie geopolitische Zusammenhänge angesprochen. Als Politiker:in ist es wichtig, über aktuelle Erkenntnisse und Sichtweisen informiert zu sein, um angemessene Maßnahmen zur Bewältigung der Klimakrise zu entwickeln und umzusetzen.

Herbert Diess: „Ich halte den Klimawandel für überschaubar & beherrschbar“

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Der Artikel thematisiert die Position von Herbert Diess, einem prominenten Fürsprecher für technologische Innovationen als Lösung für die Klimakrise. Diess betont, dass der Klimawandel überschaubar und beherrschbar sei und dass Innovationen und Technologie eine entscheidende Rolle bei der Rettung des Klimas spielen können. Er spricht sich für die Skalierung vorhandener Klimatechnologien und die Entwicklung neuer Zukunftstechnologien aus. Dabei betont er die Entkopplung von wirtschaftlichem Wachstum und CO2-Emissionen in Industrieländern und führt Schweden als positives Beispiel an. Er betont auch die Bedeutung von Entwicklungsländern und die Rolle Chinas in der Energiewende. Zudem betont Diess die Relevanz der Halbleiterindustrie und warnt vor einer zunehmenden Segmentierung der Welt und einer möglichen Abkopplung Europas von China. Das zeigt, dass es in der Debatte um den Klimawandel verschiedene Ansätze gibt, wobei Diess eine optimistische Haltung einnimmt und Technologie als Lösung betont.

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Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

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