28.04.2021

Henkell Freixenet Österreich: Startschuss für eigenen Onlineshop

Um seine Onlinepräsenz weiter auszubauen und die Konsumenten auf direktem Weg zu erreichen, hat der Schaumwein-Hersteller Henkell Freixenet einen eigenen Webshop gelauncht.
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Henkell Freixenet
© Henkell Freixenet

„Die österreichischen Distanzhandelsausgaben werden vom eCommerce getragen und erreichten 2020 mit 8,7 Mrd. Euro einen neuen Rekordwert. Brandbeschleuniger ist eindeutig die Covid-Krise. Das zeigt eindrücklich, dass wir uns noch breiter aufstellen müssen, um unsere Zielgruppe überall dort zu erreichen, wo sie sich aufhält. Ebenso ist es uns ein Anliegen, die Wertschöpfung in Österreich zu garantieren und nicht den Kaufkraftabfluss zu fördern“, erklärt Henkell Freixenet Austria-Geschäftsführer Philipp Gattermayer den Launch.

Im Onlineshop bietet das Unternehmen ab sofort sein gesamtes österreichisches Markenprodukt-Portfolio – angefangen von Mionetto Prosecco, Alfred Gratien Champagner über Freixenet Cava bis hin zu Weinen und Spirituosen – an. Ergänzt wird das Sortiment um anlassspezifische Packages wie etwa zum Muttertag oder exklusive Spezialitäten, die im Handel nicht erhältlich sind. Für die Umsetzung des Webshops zeichnete die Wiener Agentur quick brown fox verantwortlich.


Über Henkell Freixenet
Henkell Freixenet Austria ist laut eigenen Angaben österreichischer Marktführer im Schaumweinbereich: Jede dritte in Österreich verkaufte Flasche kam im Jahr 2020 aus den eigenen Kellereien. Österreich ist für den Hersteller von Sekt, Cava, Prosecco, Champagner, Crémant, Wein und Spirituosen einer der wichtigsten Märkte – bereits 1952 wurde Henkell & Co als erstes Tochterunternehmen in Wien gegründet. Henkell Freixenet bezieht seine Grundweine aus den besten Weinanbaugebieten weltweit – beträchtliche Trauben-Mengen stammen von österreichischen Winzern. Seit 2020 hat verfügt man mit dem Wiener Hofburg Sekt über einen eigens für den heimischen Markt kreierten österreichischen Sekt.

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Christina Hirschl, Geschäftsführerin von Silicon Austria Labs | (c) Helge Bauer
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Laut internationaler Energieagentur wird sich der weltweite Stromverbrauch der Rechenzentren bis 2030 auf rund 945 Terawattstunden mehr als verdoppeln. Das entspricht etwas mehr als dem gesamten Stromverbrauch Japans heute. Während die EU ein verpflichtendes Nachhaltigkeits-Label entwirft, um den Energie- und Wasserverbrauch der Branche einheitlich bewerten zu können, arbeitet man in Österreich bei Silicon Austria Labs an energieeffizienter KI und Rechen-Hardware.

Stromsparen mittels Chip-Bausteinen und optimierten KI-Modellen

Bei Silicon Austria Labs arbeitete man schon 2025 an einer effizienteren KI, wie brutkasten berichtete. Nun soll Energie mittels Hardware-Beschleunigern gespart werden, also mit Chip-Bausteinen, die KI-Berechnungen mit wesentlich geringerem Energieaufwand ausführen als herkömmliche Prozessoren. So entwickelt das Silicon Austria Labs für das europäische Projekt ISOLDE im Rahmen des Chips Joint Undertaking energieeffiziente Beschleuniger.

„Unsere Stärke liegt darin, KI dort effizient zu machen, wo sie tatsächlich rechnet, im Chip und im Datacenter“, sagt Christina Hirschl, CEO von Silicon Austria Labs. „Wir entwickeln Hardware und Verfahren, die dieselbe Rechenleistung mit deutlich weniger Energie erbringen. Das ist die Grundlage, damit KI in Europa nachhaltig wachsen kann.“

Zudem optimiert Silicon Austria Labs KI-Modelle so, dass sie Daten nicht in große Rechenzentren senden, sondern direkt auf den jeweiligen Geräten laufen, wie etwa Haushaltsgeräten, Sensoren oder Satelliten. Auch an einem energieeffizienten „föderierten Lernen“ wird bei Silicon Austria Labs geforscht. Bei dem Prozess wird KI trainiert, ohne dabei sensible Daten zusammenzuführen.

Energiesparende Elektronik für ein unabhängiges Europa

Laut Silicon Austria Labs geht es bei der Forschung nicht nur um Nachhaltigkeit, sondern auch um die technologische Unabhängigkeit Europas. Durch selbst entwickelte energieeffiziente Chips und Verfahren sei man weniger abhängig von außereuropäischen Anbietern. „Energieeffiziente Elektronik ist ein Standortvorteil für Österreich und Europa“, sagt Hirschl. „Wer die sparsamste Technologie beherrscht, macht sich unabhängiger und verbindet Digitalisierung mit Klimazielen.”

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