02.06.2023

helloly: Neues Startup von Ex-World4You-Chef mit Kampfpreisen bei Domains und Webhosting

Man biete "Domains um bis zu 60 Prozent günstiger als üblich", verspricht das Startup helloly von World4You-Gründer Johannes Kührer.
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Data Center Serverraum helloly
(c) Massimo Botturi via Unsplash

Mit World4You baute Johannes Kührer von Linz aus Österreichs Marktführer im Bereich Webhosting auf. 2018 erfolgte der Exit im „hohen zweistelligen Millionenbereich“ an den deutschen Konzern United Internet – der brutkasten berichtete. Nun will es der Unternehmer wieder wissen. Gemeinsam mit dem ehemaligen World4You-COO Michael Neumann gründete er das Startup helloly. Mit dem Produkt kehren die beiden zu ihrem erprobten Konzept zurück: Domains und Webhosting.

Bis zu 60 Prozent günstiger als üblich

Punkten will helloly dabei vor allem mit dem Preis, wie einer Aussendung zu entnehmen ist. Man biete Domains und Website-Hosting „zu unschlagbaren Preisen“, heißt es dort. „Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden Domains um bis zu 60 Prozent günstiger als üblich„, lässt sich Johannes Kührer zitieren. Im Webhosting setze man auf eine Highspeed-SSD-Plattform. Zudem beinhalte jedes Webhosting-Paket einen kostenlosen „Homepage-Baukasten“. Für Datensicherheit soll die ausschließliche Nutzung von zwei Rechenzentren direkt in Österreich sorgen. Im Kundenservice sei man via Chat, Telefon oder E-Mail erreichbar.

15 Euro jährlich für at-Domain

Konkret ist etwa eine Domain mit „.at“-Endung im ersten Jahr um rund zehn, danach um rund 15 Euro jährlich zu haben. Insgesamt bietet helloly rund 500 mögliche Domain-Endungen an, bei denen die Preise dann variieren. Bei anderen Anbietern seien Domain-Preise von bis zu 36 Euro im Jahr üblich, heißt es vom Startup.

Migration von anderen Providern zu helloly „problemlos möglich“

Der „Homepage-Baukasten“ enthält 800 anpassbare Vorlagen und soll „ohne Vorkenntnisse“ bedienbar sein. Auch ein Providerwechsel einer bestehenden Webseite zu helloly sei „problemlos möglich“, heißt es vom Unternehmen. Dazu biete man einen automatischen Import-Assistenten für WordPress- und Joomla-Seiten sowie einen Mailtransfer-Assistenten für vorhandene E-Mail-Konten inklusive Inhalt.

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Daniel Metzler, CEO Isar Aerospace © Isar Aerospace

Isar Aerospace mit Sitz in Ottobrunn (München) entwickelt und baut Trägerraketen für den Transport von kleinen und mittleren Satelliten sowie Satellitenkonstellationen in die Erdumlaufbahn – brutkasten berichtete. Gegründet wurde das SpaceTech-Unternehmen 2018 vom Vorarlberger Daniel Metzler gemeinsam mit Josef Fleischmann und Markus Brandl. Vor knapp einem Jahr erhielt das SpaceTech 150-Millionen-Euro-Investment.

„Weltraum keine Grenze mehr“

Nun vermeldet man eine Series D in Höhe von 270 Millionen Euro. Zu den neuen Investierenden der Runde zählen Island Green Capital und Molten Ventures; daneben sind bestehende Kapitalgebende mit erheblichen Zusagen beteiligt, darunter HV Capital, Lakestar und UVC Partners. Letzterer unterstützt Isar Aerospace bereits seit 2018, als das Unternehmen aus dem studentischen Raketenteam WARR der Technischen Universität München hervorging.

Der Vorarlberger Daniel Metzler, Mitgründer und CEO von Isar Aerospace, kommentiert die Runde wie folgt: „Der Weltraum ist keine Grenze mehr; er ist die Infrastruktur nationaler Macht. Mit dieser strategischen Unterstützung erweitern wir den Zugang zum Weltraum für Nationen weltweit und liefern ein orbitales Startsystem im großen Maßstab für staatliche und kommerzielle Kundschaft.“

Isar Aerospace möchte „Lücke schließen“

Europa führte 2025 weniger als zehn orbitale Starts durch – rund ein Zwanzigstel dessen, was die USA im selben Zeitraum erreichten. Isar Aerospace ist eigenen Angaben zufolge das einzige private europäische Unternehmen, das die Kapazitäten und die Infrastruktur im großen Maßstab aufbaue, um diese Lücke zu schließen.

Die neue Produktionsstätte von Isar Aerospace in Parsdorf bei München – Europas größte integrierte Fabrik für Trägerraketen – ist darauf ausgelegt, bis zu 40 Spectrum-Trägerraketen pro Jahr zu fertigen, mit einem hohen Automatisierungsgrad und einer vertikalen Integration, die Design, Fertigung und Tests nahezu vollständig im eigenen Haus abdeckt, heißt es. Nach der ersten Startrampe in Norwegen plant Isar Aerospace einen zweiten Startplatz am Spaceport Nova Scotia in Kanada.

Isar Aerospace: „Weltraummarkt gewinnen“

„Weltraumstarts dienten schon immer zivilen und kommerziellen Zwecken und tun dies weiterhin. Doch innerhalb der vergangenen zwölf Monate ist die Nachfrage aus Verteidigung und öffentlicher Hand als Teil der Kundenbasis von Isar Aerospace deutlich gewachsen. Sie spiegelt die wachsende Erkenntnis europäischer Regierungen wider, dass ein souveräner Zugang zum Weltraum zu einer immer wichtigeren Fähigkeit wird“, liest man in diesem Sinne in der Aussendung.

„Der Zugang zum Weltraum ist eine strategische Notwendigkeit für Deutschland und Europa“, fügt Johannes von Borries, Partner bei UVC Partners, an. „Isar Aerospace ist das Unternehmen, das dafür am besten aufgestellt ist. Mit dieser Finanzierungsrunde verfügt das Team über die finanziellen Mittel, um das System weiter zu testen und eine stabile Trägerrakete zu erreichen. Gleichzeitig fährt es die Serienfertigung der Raketen hoch. So kann Isar Aerospace einen erheblichen Teil des Weltraummarkts für sich gewinnen.“

Das Münchner Unternehmen bereitet bereits den nächsten Qualifikationsflug mit dem Namen „Onward and Upward“ vor. Die Mission soll fünf CubeSats sowie ein Experiment im Rahmen des ESA-Boost!-Programms ins All transportieren. Das Startfenster öffnet sich vom 15. bis 21. Juni am unternehmenseigenen Startkomplex bei Andøya Space in Norwegen – vorbehaltlich Wetter, Sicherheit und Verfügbarkeit des Startgeländes.

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