22.12.2020

HelloBello: Wiener Startup liefert individuell optimiertes Hundefutter

Das Wiener Startup HelloBello möchte sich von unappetitlichen Fleischklumpen und unbestimmbaren Gerüchen beim Hundefutter verabschieden. Mittels eigenem Konfigurator wird das Frischfutter des Unternehmens individuell und regional auf den jeweiligen Hund angepasst. Mitte Jänner wird sich das Startup auch einem breiten TV-Publikum vorstellen.
/artikel/hellobello
HelloBello, Wolfgang Maurer, Tierfutter, Hundefutter, Frisches Hundefutter, Tractive,
(c) HelloBello - Das HelloBello-Team möchte einen neuen und einfacheren Zugang zu frischem Hundefutter etablieren.

Wolfgang Maurer denkt gern nach, wenn er Ruhe hat. Besonders gut geht das beim Gründer, wenn er auf einem Boot dahin schippert. So geschehen auf dem Traunsee, als er den Entschluss gefasst hat, dass die Suche nach gutem Hundefutter 2020 leichter gehen muss, als bisher. So entstand HelloBello.

Frischfutter-Fokus von HelloBello

Diesen Gedanken vorausgegangen war ein Erlebnis mit der Labradorhündin seiner Schwester, als Maurer 2019 einige Zeit auf die Vierbeinerin aufpassen musste. Aufgrund diverser Probleme war es der Hündin nicht erlaubt, alles zu fressen. Als dem Founder eines Tages das Futter ausging, wollte er sich im Netz schlau machen und traf zwar auf viele, aber wenig hilfreiche Informationen. Seine Idee „schnell mal nachzusehen“ ging nicht auf. So gründete er mit Stephan Freh und Patrick Etz sein Pet-Tech Startup mit dem Fokus auf Frischfutter für Hunde.

Das Besondere am Unternehmen ist, dass die Hundenahrung alle 14 bis 28 Tage frisch vor die Haustür geliefert wird und Kunden sich das Futter per Konfigurator individuell angepasst auf ihr Haustier zusammenstellen können.

Berechnung des Futters

Maurer dazu: „Bevor die Kunden das Futter bestellen können, werden alle relevanten Informationen über den Hund und dessen Gesundheitszustand abgefragt. Faktoren wie Alter, Unverträglichkeiten, Gewicht, Aktivität und Rasse fließen in die endgültige Berechnung des Futters mit ein. Das ermöglicht HelloBello, die Ration für jeden Hund individuell anzupassen und die Versorgung zu optimieren“, sagt er. „Vielen Hundebesitzern ist nicht bewusst, dass ein Labrador nicht einfach die vierfache Menge eines Jack Russel Terriers braucht. Doch der Konfigurator ist nicht nur für die Berechnung des Futters essentiell, sondern ebenso in der Entwicklung der Rezepte. Jeder weitere Schritt kann voll und ganz auf die gesundheitlichen Bedürfnisse des Hundes ausgerichtet werden.“

Zusammenarbeit mit österreichischen Unternehmen

Im Zuge der Entwicklung der Produkte wurde vom Startup bewusst die Entscheidung getroffen, die Zutaten nicht am Weltmarkt einzukaufen, sondern den Fokus auf die Zusammenarbeit mit österreichischen Unternehmen zu legen. „Nichts soll längere Wege als nötig zurücklegen, um den CO2-Abdruck so gering wie möglich zu halten“, so Maurer weiter.

Auf nach Deutschland?

Auch der Produktionsprozess findet regional in Österreich statt. Um in Zukunft weiterhin so nachhaltig und regional wie möglich agieren zu können, evaluiert HelloBello aktuell Futter auch lokal in Deutschland herzustellen.

Keine Pellets bei HelloBello

Das Startup verzichtet allgemein vollständig auf Knochenmehl, künstliche Farb- und Aromastoffe, Zuckerzusatz, Geschmacksverstärker, Gentechnik und Schlachtabfälle. Im Gegensatz zu herkömmlichen Herstellungsmethoden werden dem Unternehmen nach die Zutaten weder zu Pellets gepresst, noch bei mehreren hundert Grad erhitzt. Das funktioniere, weil HelloBello mit einem Abosystem arbeitet und der Produktionsprozess das Futter bei niedrigen Temperaturen schonend zubereite, wodurch Vitamine, Spurenelemente und Nährstoffe erhalten bleiben.

Auftritt bei „2 Minuten 2 Millionen“

Nach erfolgreichem Seed-Funding von mehr als 300.000 Euro in 2020, plant HelloBello nun eine Series-A-Finanzierungsrunde, um die weitere Expansion in Deutschland im ersten Quartal 2021 zu beschleunigen. Am 12.01. 2021 sind Wolfgang Maurer und Co. in der Puls 4-Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ zu Gast und hoffen mit ihrem Konzept den einen oder anderen Investor zum Einstieg ins Unternehmen zu bewegen.

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Vl. A1-CCO Martin Resel und IBM-Österreich-Chef Marco Porak | © A1/APA/Hörmandinger
Vl. A1-CCO Martin Resel und IBM-Österreich-Chef Marco Porak | © A1/APA/Hörmandinger

Dass für Unternehmen kein Weg mehr an Agentic AI vorbeiführt, ist mittlerweile ein Gemeinplatz. Dass eine sichere und konforme Umsetzung davon nicht so einfach ist, ebenfalls. „Für KI im Unternehmenskontext gelten andere Spielregeln als im privaten Bereich. Ich spreche hier besonders von souveräner KI“, sagt Marco Porak, Generaldirektor von IBM Österreich, bei einem gemeinsamen Pressetermin mit A1 und dessen Cloud-Tochter Exoscale. Mit einer gemeinsamen Plattform, die IBM watsonx auf A1 Exoscale bringt, will man Unternehmenskunden gemeinsam eine sichere und digital souveräne Lösung bieten.

„Wir sind Teil der kritischen Infrastruktur“

Denn Schatten-KI, also die Nutzung privater bzw. vom Unternehmen nicht genehmigter KI-Anwendungen durch Mitarbeiter:innen, sei ein echtes Sicherheitsrisiko, betont Martin Resel, stv. Vorstandsvorsitzender von A1 und CCO Enterprise. „Unternehmen können es sich nicht leisten, KI nicht zu nutzen. Da geht es um Wettbewerbsfähigkeit. Alles muss effizienter werden, etwa auch in der Verwaltung. Wenn man dann aber Daten global findet, die eigentlich nicht global gespeichert werden sollten, ist das ein Problem“, sagt Resel.

Für viele A1-Unternehmenskunden und auch für A1 selbst sei das besonders relevant. „Wir sind Teil der kritischen Infrastruktur. Viele hochsensible Daten laufen auf unseren Netzen. Wir haben nicht nur Unternehmen aller Größen als Kunden, sondern zum Beispiel auch Ministerien“, sagt der A1-CCO. Gerade in der aktuellen geopolitischen Situation müssten sich Österreich und ganz Europa daher souverän aufstellen.

Orchestrierte KI-Agenten mit klaren Regeln und voller Transparenz

Und wie macht das die gemeinsame Plattform? „Ich bin mir bewusst, dass ich Repräsentant eines amerikanischen Unternehmens bin“, räumt Marco Porak ein. IBM habe aber nach nicht weniger als 98 Jahren am österreichischen Markt ein anderes Standing, als etwa die US-Hyperscaler. Warum? „IBM hat seit jeher das Prinzip, dass Kundendaten Kundendaten sind und die Architektur vom Kunden bestimmt wird“, so Porak. Und: „Globale Innovation und lokale Kontrolle widersprechen einander nicht.“ Genau so sei es auch bei watsonx. Kunden können dort entscheiden, welche KI-Modelle genutzt werden und wo die Daten liegen. Die Bandbreite geht dabei von lokal gehosteten On-Premise-Lösungen über europäische bzw. Open-Source-Modelle auf europäischen Servern bis zu Frontier-Modellen in Datencentern der US-Hyperscaler.

Konkret greift das System auf eine Vielzahl an Large Language Models (LLMs) und Agentic-Modelle zurück und orchestriert KI-Agenten, um Tasks zu erfüllen. Die dazugehörige Governance-Plattform ermöglicht nicht nur das Festlegen der Regeln dafür, sondern bietet auch jederzeit komplette Transparenz, um jeden Arbeitsschritt und die dafür genutzten Modelle nachvollziehen zu können. Für Martin Resel ist dabei ebenfalls klar: „Dass alles, was aus Asien oder Amerika kommt böse ist, sehen wir nicht so. Wichtig ist die Wahlfreiheit.“ Die Plattform sei daher offen für sämtliche Modelle.

„Wir folgen einer sehr strikten Datenklassifizierung – selber und auch für unsere Kunden“

Je nach Usecase und dem damit verbundenen Sicherheits-Level der Daten seien unterschiedliche LLMs und Speicherorte sinnvoll. „Wir folgen einer sehr strikten Datenklassifizierung – selber und auch für unsere Kunden“, sagt Resel. Nach dieser erfolge die Entscheidung, welche Modelle genutzt werden können. Gleichzeitig optimiere die Plattform durch die passende Modell-Auswahl auch den Token-Verbrauch. „Das kann sonst bekanntlich schnell teuer werden“, sagt der A1-CCO.

A1 bietet seinen Enterprise-Kunden nicht nur Zugang zur Plattform, sondern auch begleitende Services, um diese aufzusetzen. Mit den europäischen Datencentern der Tochter Exoscale kommt noch das Angebot der souveränen Cloud im eigenen Land hinzu.

Wie watsonx für A1 und seine Kunden konkret funktioniert, zeigt Exoscale-KI-Experte Christos Kapodistrias beim Pressetermin vor. In seinem Beispiel arbeiteten nicht weniger als 14 KI-Agenten orchestriert zusammen, um eine optimale Vorbereitung auf ein Kundengespräch zu erstellen. „Diesen Usecase nutzen wir auch selber“, erklärt der Experte und zeigt die verschiedenen Sicherheits- und Kontrollmechanismen ebenso wie die Nachvollziehbarkeit über die Governance-Plattform. Marco Porak merkt dazu an: „Man sieht, es gibt mehrere Checkpoints im Prozess, der ‚Human in the Loop‘ bleibt erhalten.“ Denn es gehe eben darum, Menschen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

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AI Summaries

HelloBello: Wiener Startup liefert individuell optimiertes Hundefutter

  • Wolfgang Maurer gründete sein Pet-Tech Startup mit dem Fokus auf Frischfutter für Hunde.
  • Das Besondere am Unternehmen ist, dass die Hundenahrung alle 14 bis 28 Tage frisch vor die Haustür geliefert wird und Kunden sich das Futter per Konfigurator individuell angepasst auf ihr Haustier zusammenstellen können.
  • Im Zuge der Entwicklung der Produkte wurde vom Startup bewusst die Entscheidung getroffen, die Zutaten nicht am Weltmarkt einzukaufen, sondern den Fokus auf die Zusammenarbeit mit österreichischen Unternehmen zu legen.
  • Um in Zukunft weiterhin so nachhaltig und regional wie möglich agieren zu können, evaluiert HelloBello aktuell Futter auch lokal in Deutschland herzustellen.
  • Am 12.01. 2021 sind Wolfgang Maurer und Co. in der Puls 4-Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ zu Gast und hoffen mit ihrem Konzept den einen oder anderen Investor zum Einstieg ins Unternehmen zu bewegen.

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  • Im Zuge der Entwicklung der Produkte wurde vom Startup bewusst die Entscheidung getroffen, die Zutaten nicht am Weltmarkt einzukaufen, sondern den Fokus auf die Zusammenarbeit mit österreichischen Unternehmen zu legen.
  • Um in Zukunft weiterhin so nachhaltig und regional wie möglich agieren zu können, evaluiert HelloBello aktuell Futter auch lokal in Deutschland herzustellen.
  • Am 12.01. 2021 sind Wolfgang Maurer und Co. in der Puls 4-Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ zu Gast und hoffen mit ihrem Konzept den einen oder anderen Investor zum Einstieg ins Unternehmen zu bewegen.

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  • Wolfgang Maurer gründete sein Pet-Tech Startup mit dem Fokus auf Frischfutter für Hunde.
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  • Im Zuge der Entwicklung der Produkte wurde vom Startup bewusst die Entscheidung getroffen, die Zutaten nicht am Weltmarkt einzukaufen, sondern den Fokus auf die Zusammenarbeit mit österreichischen Unternehmen zu legen.
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  • Wolfgang Maurer gründete sein Pet-Tech Startup mit dem Fokus auf Frischfutter für Hunde.
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  • Wolfgang Maurer gründete sein Pet-Tech Startup mit dem Fokus auf Frischfutter für Hunde.
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  • Im Zuge der Entwicklung der Produkte wurde vom Startup bewusst die Entscheidung getroffen, die Zutaten nicht am Weltmarkt einzukaufen, sondern den Fokus auf die Zusammenarbeit mit österreichischen Unternehmen zu legen.
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