25.09.2025
TOP HEALTH COMPANIES 2025

Hello Inside zählt zu den „World’s Top Health Tech Companies 2025“ laut Time Magazine

Das Wiener FemTech-Startup Hello Inside wurde vom Time Magazine als eines der weltweit führenden Health-Tech-Unternehmen 2025 ausgezeichnet.
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Hello-Inside-Founder:innen Jürgen Furian, Anne Latz, Mario Aichlseder und Vinzenz Weber | Foto: Hello Inside

Das Wiener Unternehmen Hello Inside möchte Frauen dabei helfen, ihre Stoffwechselgesundheit zu verbessern. Mit Sensoren aus dem Diabetes-Bereich soll sichtbar gemacht werden, wie der Körper tickt und was er braucht. Gegründet 2021, verlagerte sich der Fokus in den vergangenen Jahren zunehmend auf FemTech. Durch KI-gestützte Einblicke und Empfehlungen soll der Service Frauen in bestimmten hormonellen Phasen und Lebensabschnitten unterstützen. Vor rund einem Jahr schloss Hello Inside eine Finanzierungsrunde über 1,65 Millionen Euro ab (brutkasten berichtete). Laut Hello Inside war das ein wichtiger Schritt, um Innovation und Forschung im Sektor der FemTech auszubauen. Denn 2023 flossen nur knapp vier Prozent der weltweiten Health-Tech-Investments in den Bereich FemTech.

„Wir sind so dankbar.“

Nun steht Hello Inside auf der Liste des Time Magazine, das die „World’s Top Health Tech Companies of 2025“ jährlich kürt. CEO und Gründer Mario Aichlseder kann es kaum glauben. Zumindest wirkt es so: Sein erster Satz in seinem LinkedIn-Beitrag: „Pinch me“, auf Deutsch: „Kneifen Sie mich.“

„Es ist nur eine Liste. Aber es ist auch eine große Anerkennung für die Zeit, das Vertrauen und die Energie, die in den Aufbau dieses Unternehmens geflossen sind“, schreibt Aichlseder. Er dankt seinen Teammitgliedern und allen Personen, die Hello Inside unterstützt haben. „Ohne sie wären wir nicht hier.“

Gesundheitskrise lösen

Das Wiener Startup Hello Inside möchte sich weiterhin im FemTech Bereich einsetzen, „um die metabolische Gesundheitskrise zu lösen und das Gesundheitsverhalten für immer zu verändern“, so Aichlseder. Die Auszeichnung durch das Time Magazine sieht Hello Inside nicht nur als Anerkennung, sondern auch als Ansporn: „Wir sind mehr denn je engagiert, eine neue Art von Gesundheitsplattform zu entwickeln.“

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Die Gründer von Klartext AI vlnr.: Daniel Toth, Ruben Hetfleisch und Felix Krause | (c) Klartext AI
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Bereits seit etwas mehr als einem Jahr sind barrierefreie Dokumente durch das österreichische Barrierefreiheitsgesetz (BaFG) für öffentliche Institutionen, Bildungseinrichtungen sowie Banken und Versicherungen verpflichtend. Die Anforderungen sind dabei klar geregelt, der manuelle Aufwand, bestehende Dokumente barrierefrei umzugestalten, hoch. Bei einem 80-seitigen Dokument seien das etwa zwei Arbeitstage, heißt es vom Wiener Unternehmen Klartext AI (brutkasten berichtete bereits). Mit dem Venture doclarity hat man – basierend auf einem Forschungsprojekt – eine KI-Lösung für genau den Zweck geschaffen. Sie erstellt Dateien im Format PDF/UA, das die Nutzung von Screenreadern ermöglicht.

Unterstützung von oberster politischer Ebene

Und diese Lösung wird bereits in der noch bis September laufenden kostenlosen Early-Access-Phase gut angenommen. Schon mehr als 70 öffentliche Institutionen bzw. andere vom Gesetz betroffene Organisationen würden das Tool nutzen, sagt Co-Founder Ruben Hetfleisch gegenüber brutkasten. Namen dürfe man aktuell noch keine nennen. Klar ist aber, dass das Startup auch auf oberster politischer Ebene bereits aufgeschlagen ist: Das Bundeskanzleramt unterstütze die Entwicklung im Rahmen des letzten Public AI Hackathons und Innovationsminister Peter Hanke besuchte das Unternehmen jüngst für einen Pressetermin.

„Ohne die Unterstützung von öffentlicher Seite, von der FFG über die AI Factory Austria bis zur Wirtschaftsagentur Wien, wären wir heute nicht da, wo wir sind – dafür sind wir wirklich dankbar“, sagt Hetfleisch. Vor einem Jahr hatte man eine FFG-Förderung erhalten, zuletzt kam nun eine durch die Wirtschaftsagentur Wien in Höhe von 75.000 Euro hinzu. „In der AI Factory nutzen wir Rechenressourcen für unsere Agents, bekommen Mentoring im Business Development und Unterstützung bei der Evaluierung der Software“, sagt der Gründer.

Internationalisierung ab 2027 geplant

„Ein junges Wiener Team entwickelt hier eine Lösung, die Menschen mit Sehbeeinträchtigung den gleichberechtigten Zugang zu Informationen ermöglicht. Das ist gelebte Barrierefreiheit und damit ein Beitrag zu einer inklusiveren Gesellschaft“, kommentierte Minister Hanke im Rahmen seines Besuchs. „Genau deshalb haben wir dieses Projekt über die FFG-Initiative ‚Expedition Zukunft‘ gefördert und begleiten es seit April auch über die AI Factory Austria weiter.“

Minister Peter Hanke mit dem Team von Klartext AI | (c) Domnanovich

Im September soll nun die Early-Access-Phase enden und die aktuellen Nutzer damit zu regulären Kunden werden. „Mit 2027 ist dann eine verstärkte Internationalisierung geplant, nachdem der nationale Markt abgedeckt wurde“, sagt Hetfleisch. Dafür könnte auch ein Investment zum Thema werden. Und auch beim ersten Venture doclarity soll es für Klartext AI nicht bleiben. Ein weiteres Venture im Finanz-Bereich sei bereits in Arbeit, verrät der Gründer – mehr könne man aber erst im Herbst dazu sagen.

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