16.02.2026
LOYALITY

Hello Again: Kundenbindungs-Startup erhöht App-User:innen-Anzahl auf 16 Millionen

Das Leondinger Loyalty-Unternehmen Hello Again erreicht den nächsten Meilenstein: Mehr als 16 Millionen Menschen nutzen inzwischen die Kundenbindungs-App des Scaleups im DACH-Raum.
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Hello Again
© Hello Again - (v.l.n.r.) Franz Tretter, Sebastian Auberger, Michael Schöndorfer und Mario Pecile.

Dezember 2024: Hello Again, das Loyalty-Unternehmen von Franz Tretter, Sebastian Auberger, Michael Schöndorfer und Mario Pecile erreicht zehn Millionen App-User:innen. Kein Jahr später, exakt im Oktober 2025 berichtet man vom Knacken der 1.000-Kunden-Marke und bereits 15 Millionen Personen, die auf die Kundenbindungs-App der Oberösterreicher zugreifen. Nun feiert das Leondinger Scaleup einen weiteren Meilenstein.

Hello Again mit der nächsten Million

Hello Again erreicht heute über 16 Millionen Nutzer:innen im gesamten DACH-Raum mit seiner Kundenbindungs-App. Damit hat man sich in den letzten zwei Jahren mehr als verdoppelt. Zu den Kund:innen zählen unter anderem Deichmann, Müller, L’Osteria und Klipp.

„Dass wir die Zahl der App-User:innen innerhalb von nur zwei Jahren mehr als verdoppeln konnten, ist ein starkes Zeichen für das Vertrauen unserer Kund:innen“, sagt Franz Tretter, CEO von Hello Again. „Unser Wachstum verdanken wir den über 1.000 Unternehmen, die sich bewusst für eine moderne, digitale und nachhaltige Form der Kundenbindung entschieden haben.“

Der Smartphone-Weg

Der Schlüssel zum Erfolg liegt dem eigenen Verständnis nach in der Mission, „Unternehmen jeder Größe eine leistbare, einfach einsetzbare und individuell anpassbare App-Lösung zur Verfügung zu stellen“ – darunter Bonusprogramme, Push-Nachrichten, Gutscheine oder digitale Stempelpässe auf dem Smartphone.

Tretter zum weiteren Weg: „Wir wollen digitale Kundenbindung weiter neu denken und noch mehr Unternehmen dabei unterstützen, echte und langfristige Beziehungen zu ihren Kund:innen aufzubauen.“

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Deutscher Finanzminister plant Steuererleichterungen für Startup-Investments

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Der deutsche Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) | (c) Sandro Halank via Wikimedia Commons
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Im Vergleich zu Österreich hatte Deutschland die Nase bei Startup-Finanzierungen auch in Relation zur Gesamtbevölkerung zuletzt deutlich vorne. Im Vergleich zu den USA steht Österreichs großes Nachbarland aber vor demselben Problem, das auch hierzulande nur allzu gut bekannt ist: Während die Frühphasenfinanzierung im Land noch recht gut abgedeckt werden kann, sind die großen Kapitalbeträge für spätere Wachstumsphasen oft nur in Übersee zu holen – und das immer wieder in Verbindung mit einer Verlegung des Firmensitzes.

„Deutlich mehr privates Kapital“

„Mein Ziel ist, dass die Weltmarktführer von morgen in Deutschland gegründet werden und hier groß werden können“, sagte der deutsche Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil nun gegenüber der Nachrichtenagentur „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (RND) im Vorfeld eines Treffens mit der ostdeutschen Startup-Szene. Mit besseren steuerlichen Bedingungen für Startup-Investments wolle die deutsche Regierung daher dafür sorgen, „dass deutlich mehr privates Kapital in junge, innovative Unternehmen fließt“.

Zuletzt große Budget-Zusagen für staatliche Finanzierungsvehikel

Zudem sollen größere Startup-Finanzierungen durch deutsche Staatsfonds mehr privates Kapital mobilisieren. Dazu stehen mehrere Vehikel bereit, die zuletzt mitunter Budget-Zusagen im neun- bis zehnstelligen Bereich bekommen haben, etwa „Scale-up Direct“ von KfW Capital, für das bis Ende 2030 eine Milliarde Euro vorgesehen ist, womit Einzelinvestments bis zu 50 Millionen Euro umgesetzt werden können.

Beteiligungsfreibetrag in Österreich weiterhin nur am Wunschzettel

Wie die angedachten steuerlichen Begünstigungen konkret aussehen sollen, ist aktuell noch nicht bekannt. Ein typisches Modell wäre ein Beteiligungsfreibetrag nach Vorbild des Vereinigten Königreichs, wie er auch von den österreichischen Startup-Stakeholdern seit Jahren gefordert wird. Hierzulande schaffte es diese Maßnahme abermals nicht ins laufende Regierungsprogramm – dem Vernehmen nach vor allem wegen Widerständen des Koalitionspartners SPÖ. Dass nun im Nachbarland mit Lars Klingbeil ein sozialdemokratischer Minister einen solchen Vorschlag von sich aus aufs Tapet bringt, ist in diesem Kontext durchaus bemerkenswert.

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