05.10.2020

Hedy Lamarr: Lady WLAN und Bluetooth aus Österreich

Ohne die Schauspielerin und Technikerin Hedy Lamarr gäbe es heute weder WLAN noch Bluetooth. Mic Hirschrbrich widmet ihr anlässlich des Hedy Lamarr Preises heute einen Beitrag.
/artikel/hedy-lamarr-wlan-bluetooth
Hedy Lamarr und Mic Hirschbrich
In Anlehnung an die Schauspielerin und Erfinderin wird jährlich in Wien der Hedy Lamarr Preis verliehen. (c) beigestellt/Screenshot

Wenn man darüber spricht, wer die Technologien für das Internet entwickelte, fallen immer drei – männliche – Namen: Tim Berners-Lee, Bob Kahn und der nicht weniger beeindruckende Vint Cerf. Letzteren durften Dejan Jovicevic (der Vater des „brutkasten“) und ich, auf Einladung von Präsident Van der Bellen, bei einem gemeinsamen Essen kennenlernen. Und auch wenn das Nerd-Seelen wie uns sehr erfreut und ich bis heute darüber nachdenke, weshalb Vint gerade ein Internet-Backbone für den Mars entwickelt, wie er uns leidenschaftlich erzählte, fehlt mir immer ein großer Name, wenn es um die großen Köpfe des Internets geht. Diesen beinah vergessenen Namen hört man allerdings häufig, wenn man von den schönsten Frauen Hollywoods oder gar der Welt spricht. Ihr technisches Genie sollte aber ebenso gewürdigt werden. Denn ohne diese geniale Wienerin hätten wir wahrscheinlich weder WLAN noch Bluetooth. Die Grundlagen die sie schuf, wurden vom US-Militär genutzt, in Torpedos verbaut und werden als Basistechnologie der heutigen Datenübertragung gesehen. Somit, Vorhang auf für die geniale und, wie sie von sich selbst sagte, „einfache, komplizierte Hedy Lamarr“.

Hedy Lamarrs Leben im Schnelldurchlauf

Hedy Lamarr (geb. 1914), geborene Hedwig Eva Maria Kiesler, liebte es schon als Kind, Experimente durchzuführen. Ermutigt wurde sie dazu durch den vermutlich wichtigsten Mann in ihrem Leben, den aus Lemberg stammenden, jüdischen Bankier Emil Kiesler, ihren Vater. Mutter Gertrud war Konzertpianistin und förderte ihr künstlerisches Talent. Hedy erhielt somit früh Klavier-, Ballett- und Sprachunterricht.  Als junge Frau nahm sie auch noch Schauspielunterricht. Sie galt als sehr talentiert und attraktiv. Nach Filmen mit Heinz Rühmann und Hans Moser spielte sie 1933 schließlich die Hauptrolle in Gustav Machatýs Film „Ekstase‚“. Dieser Film wurde aufgrund einer zehnminütigen Nacktszene zum Skandal und später von den Nazis verboten.

Hedy Lamarr heiratete am 10. August 1933 den in der Rüstungsindustrie reich gewordenen Wiener Industriellen Fritz Mandl, einen herrschsüchtigen und eifersüchtigen Mann, der ihr das Auftreten in Filmen verbot und sie nach eigenen Angaben wie eine „eingesperrte Herzeige-Puppe“ behandelte. In dessen Rüstungsfabrik kam sie erstmals in Kontakt mit der dort produzierten Torpedo-Technik: Erfahrungen, die sie später noch brauchen würde.

Sie entkam dem Patriarchen nach einigen Jahren und übersiedelte nach der Scheidung 1937 kurz nach Paris, bevor sie weiter nach London zog, wo sie eine weitere, prägende Bekanntschaft machen sollte: Sie lernte Louis B. Mayer kennen, den russisch-amerikanischen Filmproduzenten und Gründer der Metro-Goldwyn-Mayer-Studios (MGM). Ihrer Schönheit und ihrem Charisma verfallen, bot er ihr einen Filmvertrag in Hollywood an. Sie wurde zu einem echten Mega-Star in Filmen wie Algier und Boom Town, in letzterem an der Seite der Hollywood-Ikonen Spencer Tracy und Clark Gable.

Das Privatleben von Lamarr sollte turbulent bleiben. So war die Mutter von drei Söhnen insgesamt 6 Mal verheiratet und soll viele Affären, sowohl mit Männern als auch Frauen, gehabt haben.

Und auch wenn das Multitalent vor allem für seine oft zitierte Schönheit sowie Filme bekannt wurde und schließlich auch am Hollywood Walk of Fame eine Ehrung erhielt, wollen wir uns heute dem technischen Genie Hedy Lamarr widmen.

Das technische Genie Hedy Lamarr

Ohne je eine technisch-wissenschaftliche Ausbildung genossen zu haben, begann sie eines Tages, in ihren Filmpausen (weiter) zu forschen. Sie beschäftigte sich dabei unter anderem mit der Entwicklung einer Tablette, die sich in Wasser aufgelöst in ein Erfrischungsgetränk verwandelte, aber auch mit der Verbesserung von Verkehrsampeln. Den Luftfahrt-Tycoon Howard Hughes unterstützte sie bei verschiedensten Projekten und forschte zur Form neuer Flugzeuge. Sie schlug vor, die Bewegungen von Fischen und Vögeln zu imitieren und der exzentrische Milliardär beauftragte sein Team von Wissenschaftlern und Designern fortan, mit ihr an neuen Ideen zu arbeiten, die Flugzeuge schneller und stabiler machen sollten.

Ihre erfolgreichste Idee hatte sie jedoch in Zusammenarbeit mit ihrem Freund, dem Pianisten George Antheil. Sie arbeiteten an einem streng geheimen Kommunikationssystem des sogenannten „Frequenzsprungverfahrens“. Inspiriert wurde sie dabei vom Prinzip der Lochkarten, die zum Beispiel automatische Klaviere beim Spielen steuerten. Dieses Prinzip legte sie auf Torpedos um. Wenn nämlich Torpedo und Steuerelement ständig und immer genau gleichzeitig die Frequenz wechseln würden, wäre die Verbindung schwerer von außen zu verfolgen – und damit nur äußerst schwer stör- und angreifbar.

Die Jüdin Lamarr wurde während des Zweiten Weltkriegs zu einer regelrechten amerikanischen Patriotin und erkannte die Bedeutung einer solchen Technologie im Einsatz gegen Hitler-Deutschland. Denn diese Erfindung könnte in der Atlantikschlacht, in der deutsche U-Boote zahlreiche alliierte Schiffe zerstörten, unzählige Leben retten, so ihre Einschätzung.

Lamarr und Antheil stellten ihre Entwicklung im Dezember 1940 dem US Erfinder-Rat vor, dessen Vorsitzender Charles Kettering war, der damalige Forschungsdirektor von General Motors. Kettering ermutigte die beiden, ihre Idee patentieren zu lassen. Am 11. August 1942 schließlich wurde ihr Patent bestätigt.

Das Patent fand nach einer Weiterentwicklung 1962 unter anderem Anwendung in den neuen Navy-Schiffen.  Das sogenannte Frequenzsprungverfahren wird heute in der Kommunikationstechnik zum Beispiel bei Bluetooth verwendet sowie bei etlichen WLAN-Standards. Mit diesem Standard ist die Übertragung auch bei sehr vielen Datenpaketen weitaus weniger störanfällig und wird deshalb gerne eingesetzt. 

Wer sich übrigens mehr für diese faszinierende Persönlichkeit interessiert – das jüdische Museum der Stadt Wien widmet dieser großen Tochter gerade eine Ausstellung.

Laura Nenzi erhält den Hedy Lamarr Preis

Tim Berners Lee steht heute dem World Wide Web Konsortium vor und möchte seine Erfindung, das WWW, verbessern. TCP Erfinder Bob Kahn erhielt den Turing Preis und zählt womöglich seine Ehrendoktortitel im wohlverdienten Ruhestand. Vint Cerf, wie schon gesagt, will das Internet nach dem Mond nun auch zum Mars bringen. Und wäre Hedy Lamarr noch am Leben, würde sie sich wahrscheinlich für Frauenrechte und gegen Hass im Netz engagieren und hätte viele junge Frauen dazu ermutigt, MINT-Fächer zu studieren, an sich zu glauben und spannende Technologien zu entwickeln, die die Welt verändern.

Vergangene Woche hat der Wiener Wissenschaftsfonds FWF den Hedy Lamarr Preis verliehen. Preisträgerin ist die aus Italien stammende Forscherin und, halten Sie sich fest, Schauspielerin Laura Nenzi. Sie widmete sich an der TU Wien der Grundlagenforschung im Bereich Machine Learning und untersuchte, an der Schnittstelle von Informatik und Mathematik, neue Methoden für Nachhaltigkeit.

„Es ist mir eine große Ehre, diesen Preis zu erhalten. Erstens, weil ich in einem Informatikbereich arbeite, der weniger bekannt ist. Ich bin stolz, dieser speziellen ‚Community‘ mehr Sichtbarkeit zu verleihen. Zweitens, weil Hedy Lamarr auch Schauspielerin war“, betonte Nenzi sichtlich bewegt bei der Preisverleihung, wie es auf dem Blog der TU Wien dazu heißt.

Herzliche Gratulation! Hedy wäre stolz.

Über den Autor

Mic Hirschbrich ist CEO des KI-Unternehmens Apollo.AI, beriet führende Politiker in digitalen Fragen und leitete den digitalen Think-Tank von Sebastian Kurz. Seine beruflichen Aufenthalte in Südostasien, Indien und den USA haben ihn nachhaltig geprägt und dazu gebracht, die eigene Sichtweise stets erweitern zu wollen. Im Jahr 2018 veröffentlichte Hirschbrich das Buch „Schöne Neue Welt 4.0 – Chancen und Risiken der Vierten Industriellen Revolution“, in dem er sich unter anderem mit den gesellschaftspolitischen Implikationen durch künstliche Intelligenz auseinandersetzt.

Deine ungelesenen Artikel:
08.07.2026

472 Millionen: Gesamtfinanzierungsvolumen steigt im ersten Halbjahr um 329 Prozent – Wien dominiert

Im ersten Halbjahr 2026 erlebte die österreichische Startup-Szene einen deutlichen Aufschwung bei Risikokapitalfinanzierungen. Das Gesamtfinanzierungsvolumen stieg gegenüber der Vorjahresperiode sprunghaft an und auch die Zahl der registrierten Runden erreichte einen neuen Höchstwert. Dies geht aus dem aktuellen EY Start-up-Barometer für Österreich hervor.
/artikel/472-millionen-gesamtfinanzierungsvolumen-steigt-im-ersten-halbjahr-um-329-prozent-wien-dominiert
08.07.2026

472 Millionen: Gesamtfinanzierungsvolumen steigt im ersten Halbjahr um 329 Prozent – Wien dominiert

Im ersten Halbjahr 2026 erlebte die österreichische Startup-Szene einen deutlichen Aufschwung bei Risikokapitalfinanzierungen. Das Gesamtfinanzierungsvolumen stieg gegenüber der Vorjahresperiode sprunghaft an und auch die Zahl der registrierten Runden erreichte einen neuen Höchstwert. Dies geht aus dem aktuellen EY Start-up-Barometer für Österreich hervor.
/artikel/472-millionen-gesamtfinanzierungsvolumen-steigt-im-ersten-halbjahr-um-329-prozent-wien-dominiert
Startup Barometer, EY
© Envato/MorphoBio

Nach einem Rückgang im Vorjahr auf 110 Millionen Euro verzeichnete das erste Halbjahr 2026 ein Gesamtfinanzierungsvolumen von 472 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 362 Millionen Euro beziehungsweise 329 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025, so die zentrale Erkenntnis des EY Start-up Barometer 2026.

Höchstes Volumen in einem ersten Halbjahr seit 2022

„Nach mehreren herausfordernden Jahren sehen wir erstmals wieder eine breite Bewegung in die richtige Richtung. Das jüngste Halbjahr war nicht nur aufgrund einzelner Großfinanzierungen erfolgreich, sondern weil sich zahlreiche positive Entwicklungen gleichzeitig beobachten lassen: mehr Finanzierungsrunden, deutlich größere Tickets, mehr internationale Investor:innen und wieder mehr Zuversicht im Markt. Das österreichische Startup-Ökosystem zeigt damit eindrucksvoll, dass es trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen nichts von seiner Innovationskraft verloren hat“, sagt Florian Haas, Head of Start-up bei EY Österreich.

Mit den heurigen Ergebnissen wurde das höchste Volumen in einem ersten Halbjahr seit dem Rekordwert von 2022 erzielt, als 884 Millionen Euro investiert worden waren. Parallel dazu stieg die Zahl der Finanzierungsrunden um 19 Abschlüsse von 78 auf insgesamt 97 an, was einem Plus von 24 Prozent entspricht.

Getragen von der hohen Anzahl an Abschlüssen markiert das jüngste Halbjahr damit in Bezug auf das Finanzierungsvolumen das dritterfolgreichste erste Halbjahr der österreichischen Startup-Historie, ordnet der Barometer die Ergebnisse ein.

Somit belebe sich der österreichische Venture-Capital-Markt nach einer längeren Schwächephase wieder deutlich: Laut EY werden Fonds zunehmend aktiver, die Investitionsbereitschaft steigt und größere Finanzierungsrunden kehren zurück. Österreich habe die Talsohle später erreicht als andere europäische Märkte, profitiere nun aber umso stärker von der Erholung. Gleichzeitig seien heimische Startups heute fokussierter, kapitaleffizienter und internationaler aufgestellt. Erfolgreiche Exits sowie der Dachfonds könnten diesen positiven Trend zusätzlich verstärken, auch wenn Haas vor einer Goldgräberstimmung warnt: „Die vergangenen Jahre haben Spuren hinterlassen und viele Startups mussten lernen, deutlich kapitaleffizienter zu arbeiten. Diese Entwicklung ist jedoch nicht negativ. Viele Unternehmen sind heute robuster, fokussierter und nachhaltiger aufgestellt als noch vor wenigen Jahren.“

Zwei 100-Mio.-Deals

Mit den erwähnten 97 Abschlüssen markiert das Halbjahr nicht nur eine Erholung, sondern sogar einen neuen historischen Höchstwert bei der Anzahl der registrierten Deals. Verantwortlich für das hohe Investitionsvolumen waren maßgeblich zwei Groß-Investments in der Größenordnung von jeweils 100 Millionen Euro.

„Vor wenigen Quartalen kaum vorstellbar“

Im März 2026 sicherte sich das Startup Gropyus 100 Millionen Euro, gefolgt von Waterdrop, das im Mai einen Deal im exakt gleichen Umfang verbuchte. Dahinter folgen der Batterie-Technologie-Spezialist Aviloo (30 Millionen Euro), das Raumfahrtunternehmen Enpulsion (22,5 Millionen Euro), die Fitness-Plattform Reps (20,2 Millionen Euro) sowie das Wiener HealthTech-Scaleup nyra health (20 Millionen Euro). Getrieben durch diese Abschlüsse stieg die durchschnittliche Höhe einer Finanzierungsrunde auf rund 6,3 Millionen Euro an und erreichte damit den höchsten Wert in einem ersten Halbjahr seit 2022.

Die durchschnittliche Finanzierungssumme schwankte im Zeitraum von 2020 bis 2026 zwischen Werten von zwei Millionen Euro und 12,8 Millionen Euro. In den ersten Halbjahren der Jahre von 2021 bis 2024 lag die durchschnittliche Höhe einer Finanzierungsrunde jeweils klar über der Vier-Millionen-Euro-Marke. Im ersten Halbjahr 2025 war dieser Wert erstmals seit 2020 wieder unterschritten worden. Im jüngsten Halbjahr ist er, auch dank der beiden Groß-Deals, mit einem Wert von 6,3 Millionen Euro, nun wieder deutlich übertroffen worden, konkretisiert der Bericht.

Und ergänzt: „Dass gleich zwei Unternehmen Finanzierungen in dreistelliger Millionenhöhe abschließen konnten, wäre noch vor wenigen Quartalen kaum vorstellbar gewesen. Solche Abschlüsse erhöhen die internationale Sichtbarkeit des österreichischen Standorts erheblich“, so Haas. „Die Rückkehr großer Finanzierungsrunden ist ein wichtiges Signal, weil sie zeigt, dass Investor:innen wieder bereit sind, Wachstum in größerem Umfang zu finanzieren. Gerade Scaleups benötigen substanzielle Kapitalbeträge, um internationale Märkte zu erschließen und globale Wettbewerbsfähigkeit aufzubauen.“

Auch die Zahl der Abschlüsse mit einem Volumen von mehr als zehn Millionen Euro kletterte deutlich von lediglich zwei im Vorjahreszeitraum auf neun an. Die Anzahl der kleineren Deals mit einem Umfang von bis zu einer Million Euro blieb indes mit 37 Abschlüssen stabil.

Dachfonds wichtiger Schritt

Parallel zur verbesserten Marktentwicklung gibt es auch positive wirtschaftspolitische Signale. Insbesondere die Umsetzung des Dachfonds wird innerhalb des österreichischen Innovationsökosystems als wichtiger Schritt gesehen.

„Der Dachfonds ist weit mehr als ein einzelnes Förderinstrument. Er sendet ein wichtiges Signal an nationale und internationale Investor:innen, dass Österreich Innovation, Unternehmertum und Wachstum aktiv unterstützen möchte. Solche Signale sind im internationalen Wettbewerb um Kapital von enormer Bedeutung“, sagt Haas. Entscheidend sei nun jedoch die konkrete Umsetzung: „Wenn es gelingt, zusätzliches privates Kapital zu mobilisieren und Finanzierungslücken in der Wachstumsphase zu schließen, kann daraus ein echter Hebel für den Standort entstehen. Jetzt kommt es darauf an, den positiven politischen Willen rasch in konkrete Maßnahmen zu übersetzen.“

Darüber hinaus brauche Österreich weiterhin bessere Rahmenbedingungen für institutionelles Venture Capital, attraktivere Mitarbeitendenbeteiligungsmodelle sowie zusätzliche Maßnahmen zur Mobilisierung privaten Kapitals.

Der Sektor-Blick

Dank der beiden erwähnten Mega-Deals verzeichneten die Sektoren E-Commerce und PropTech die höchsten Kapitalzuflüsse. Dem Bereich E-Commerce flossen insgesamt 122 Millionen Euro zu, während Startups aus dem PropTech-Segment 107 Millionen Euro erhielten. Dahinter folgten der Sektor Software & Analytics mit 58 Millionen Euro sowie der Gesundheitsbereich (Health) mit 56 Millionen Euro.

Bei der reinen Anzahl der Abschlüsse zeigte sich jedoch ein anderes Bild: Hier lag der Bereich Software & Analytics mit 30 Finanzierungsrunden erneut unangefochten an der Spitze. Auf dem zweiten Platz folgte der Sektor Health mit 19 Runden, während E-Commerce und Energy mit acht respektive sieben Deals die Ränge drei und vier belegten – PropTech fällt bei dieser Betrachtung auf Platz acht zurück. Der stärkste Rückgang an Finanzierungsrunden wurde im Bereich AdTech (minus vier Deals) registriert.

Exits fallen auf

Neben den zahlreichen Finanzierungsrunden sorgten im ersten Halbjahr 2026 auch erfolgreiche Exits wie jene von Tractive und Emmi AI für positive Impulse im österreichischen Startup-Ökosystem. Laut EY sind solche Exits mindestens ebenso wichtig wie neue Investments, da sie die internationale Wettbewerbsfähigkeit heimischer Startups unterstreichen, attraktive Renditen für Investor:innen ermöglichen und als Vorbilder für neue Gründer:innen dienen. Gleichzeitig fließen Erfahrung, Netzwerke und Kapital aus erfolgreichen Exits häufig wieder in das heimische Ökosystem zurück.

„Fast alle erfolgreichen internationalen Startup-Standorte zeichnen sich durch einen funktionierenden Kreislauf aus Gründungen, Wachstum, Exits und Reinvestitionen aus. Je mehr erfolgreiche Exits wir sehen, desto stärker wird dieser Kreislauf auch in Österreich“, so Haas.

Wien das Startup-Zentrum

Laut dem Startup-Barometer bleibt die Bundeshauptstadt weiterhin das Zentrum der heimischen Startup-Szene: Acht der zwölf größten Abschlüsse des Halbjahres stammten von Wiener Unternehmen. Mit 55 Finanzierungsrunden entfielen 57 Prozent aller österreichischen Deals auf Wiener Startups.

Auch beim Investitionsvolumen dominierte Wien: Rund drei Viertel des investierten Kapitals, konkret 76 Prozent beziehungsweise 360 Millionen Euro, flossen in die Hauptstadt.

Auf dem geteilten zweiten Platz bei der Anzahl der Deals folgten die Steiermark und Oberösterreich mit jeweils 13 Finanzierungsrunden.

Beim Finanzierungsvolumen belegte hingegen Niederösterreich mit 53 Millionen Euro und einem Marktanteil von elf Prozent den zweiten Platz, gefolgt von Tirol, das sich mit 23 Millionen Euro einen volumenbezogenen Marktanteil von fünf Prozent und damit den dritten Rang sicherte.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Hedy Lamarr: Lady WLAN und Bluetooth aus Österreich

  • Hedy Lamarr, geborene Hedwig Eva Maria Kiesler, liebte es schon als Kind, Experimente durchzuführen.
  • Ermutigt wurde sie dazu durch den vermutlich wichtigsten Mann in ihrem Leben, den aus Lemberg stammenden, jüdischen Bankier Emil Kiesler, ihren Vater.
  • Nach Filmen mit Heinz Rühmann und Hans Moser spielte sie 1933 schließlich die Hauptrolle in Gustav Machatýs Film „Ekstase'“. Dieser Film wurde aufgrund einer zehnminütigen Nacktszene zum Skandal und später von den Nazis verboten.
  • Und auch wenn das Multitalent vor allem für seine oft zitierte Schönheit sowie Filme bekannt wurde und schließlich auch am Hollywood Walk of Fame eine Ehrung erhielt, wollen wir uns heute dem technischen Genie Hedy Lamarr widmen.
  • Ihre erfolgreichste Idee hatte sie jedoch in Zusammenarbeit mit ihrem Freund, dem Pianisten George Antheil. Sie arbeiteten an einem streng geheimen Kommunikationssystem des sogenannten „Frequenzsprungverfahrens“.
  • Wäre Hedy Lamarr noch am Leben, würde sie sich wahrscheinlich für Frauenrechte und gegen Hass im Netz engagieren und hätte viele junge Frauen dazu ermutigt, MINT-Fächer zu studieren, an sich zu glauben und spannende Technologien zu entwickeln, die die Welt verändern.

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Hedy Lamarr: Lady WLAN und Bluetooth aus Österreich

  • Hedy Lamarr, geborene Hedwig Eva Maria Kiesler, liebte es schon als Kind, Experimente durchzuführen.
  • Ermutigt wurde sie dazu durch den vermutlich wichtigsten Mann in ihrem Leben, den aus Lemberg stammenden, jüdischen Bankier Emil Kiesler, ihren Vater.
  • Nach Filmen mit Heinz Rühmann und Hans Moser spielte sie 1933 schließlich die Hauptrolle in Gustav Machatýs Film „Ekstase'“. Dieser Film wurde aufgrund einer zehnminütigen Nacktszene zum Skandal und später von den Nazis verboten.
  • Und auch wenn das Multitalent vor allem für seine oft zitierte Schönheit sowie Filme bekannt wurde und schließlich auch am Hollywood Walk of Fame eine Ehrung erhielt, wollen wir uns heute dem technischen Genie Hedy Lamarr widmen.
  • Ihre erfolgreichste Idee hatte sie jedoch in Zusammenarbeit mit ihrem Freund, dem Pianisten George Antheil. Sie arbeiteten an einem streng geheimen Kommunikationssystem des sogenannten „Frequenzsprungverfahrens“.
  • Wäre Hedy Lamarr noch am Leben, würde sie sich wahrscheinlich für Frauenrechte und gegen Hass im Netz engagieren und hätte viele junge Frauen dazu ermutigt, MINT-Fächer zu studieren, an sich zu glauben und spannende Technologien zu entwickeln, die die Welt verändern.

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Hedy Lamarr: Lady WLAN und Bluetooth aus Österreich

  • Hedy Lamarr, geborene Hedwig Eva Maria Kiesler, liebte es schon als Kind, Experimente durchzuführen.
  • Ermutigt wurde sie dazu durch den vermutlich wichtigsten Mann in ihrem Leben, den aus Lemberg stammenden, jüdischen Bankier Emil Kiesler, ihren Vater.
  • Nach Filmen mit Heinz Rühmann und Hans Moser spielte sie 1933 schließlich die Hauptrolle in Gustav Machatýs Film „Ekstase'“. Dieser Film wurde aufgrund einer zehnminütigen Nacktszene zum Skandal und später von den Nazis verboten.
  • Und auch wenn das Multitalent vor allem für seine oft zitierte Schönheit sowie Filme bekannt wurde und schließlich auch am Hollywood Walk of Fame eine Ehrung erhielt, wollen wir uns heute dem technischen Genie Hedy Lamarr widmen.
  • Ihre erfolgreichste Idee hatte sie jedoch in Zusammenarbeit mit ihrem Freund, dem Pianisten George Antheil. Sie arbeiteten an einem streng geheimen Kommunikationssystem des sogenannten „Frequenzsprungverfahrens“.
  • Wäre Hedy Lamarr noch am Leben, würde sie sich wahrscheinlich für Frauenrechte und gegen Hass im Netz engagieren und hätte viele junge Frauen dazu ermutigt, MINT-Fächer zu studieren, an sich zu glauben und spannende Technologien zu entwickeln, die die Welt verändern.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Hedy Lamarr: Lady WLAN und Bluetooth aus Österreich

  • Hedy Lamarr, geborene Hedwig Eva Maria Kiesler, liebte es schon als Kind, Experimente durchzuführen.
  • Ermutigt wurde sie dazu durch den vermutlich wichtigsten Mann in ihrem Leben, den aus Lemberg stammenden, jüdischen Bankier Emil Kiesler, ihren Vater.
  • Nach Filmen mit Heinz Rühmann und Hans Moser spielte sie 1933 schließlich die Hauptrolle in Gustav Machatýs Film „Ekstase'“. Dieser Film wurde aufgrund einer zehnminütigen Nacktszene zum Skandal und später von den Nazis verboten.
  • Und auch wenn das Multitalent vor allem für seine oft zitierte Schönheit sowie Filme bekannt wurde und schließlich auch am Hollywood Walk of Fame eine Ehrung erhielt, wollen wir uns heute dem technischen Genie Hedy Lamarr widmen.
  • Ihre erfolgreichste Idee hatte sie jedoch in Zusammenarbeit mit ihrem Freund, dem Pianisten George Antheil. Sie arbeiteten an einem streng geheimen Kommunikationssystem des sogenannten „Frequenzsprungverfahrens“.
  • Wäre Hedy Lamarr noch am Leben, würde sie sich wahrscheinlich für Frauenrechte und gegen Hass im Netz engagieren und hätte viele junge Frauen dazu ermutigt, MINT-Fächer zu studieren, an sich zu glauben und spannende Technologien zu entwickeln, die die Welt verändern.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Hedy Lamarr: Lady WLAN und Bluetooth aus Österreich

  • Hedy Lamarr, geborene Hedwig Eva Maria Kiesler, liebte es schon als Kind, Experimente durchzuführen.
  • Ermutigt wurde sie dazu durch den vermutlich wichtigsten Mann in ihrem Leben, den aus Lemberg stammenden, jüdischen Bankier Emil Kiesler, ihren Vater.
  • Nach Filmen mit Heinz Rühmann und Hans Moser spielte sie 1933 schließlich die Hauptrolle in Gustav Machatýs Film „Ekstase'“. Dieser Film wurde aufgrund einer zehnminütigen Nacktszene zum Skandal und später von den Nazis verboten.
  • Und auch wenn das Multitalent vor allem für seine oft zitierte Schönheit sowie Filme bekannt wurde und schließlich auch am Hollywood Walk of Fame eine Ehrung erhielt, wollen wir uns heute dem technischen Genie Hedy Lamarr widmen.
  • Ihre erfolgreichste Idee hatte sie jedoch in Zusammenarbeit mit ihrem Freund, dem Pianisten George Antheil. Sie arbeiteten an einem streng geheimen Kommunikationssystem des sogenannten „Frequenzsprungverfahrens“.
  • Wäre Hedy Lamarr noch am Leben, würde sie sich wahrscheinlich für Frauenrechte und gegen Hass im Netz engagieren und hätte viele junge Frauen dazu ermutigt, MINT-Fächer zu studieren, an sich zu glauben und spannende Technologien zu entwickeln, die die Welt verändern.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Hedy Lamarr: Lady WLAN und Bluetooth aus Österreich

  • Hedy Lamarr, geborene Hedwig Eva Maria Kiesler, liebte es schon als Kind, Experimente durchzuführen.
  • Ermutigt wurde sie dazu durch den vermutlich wichtigsten Mann in ihrem Leben, den aus Lemberg stammenden, jüdischen Bankier Emil Kiesler, ihren Vater.
  • Nach Filmen mit Heinz Rühmann und Hans Moser spielte sie 1933 schließlich die Hauptrolle in Gustav Machatýs Film „Ekstase'“. Dieser Film wurde aufgrund einer zehnminütigen Nacktszene zum Skandal und später von den Nazis verboten.
  • Und auch wenn das Multitalent vor allem für seine oft zitierte Schönheit sowie Filme bekannt wurde und schließlich auch am Hollywood Walk of Fame eine Ehrung erhielt, wollen wir uns heute dem technischen Genie Hedy Lamarr widmen.
  • Ihre erfolgreichste Idee hatte sie jedoch in Zusammenarbeit mit ihrem Freund, dem Pianisten George Antheil. Sie arbeiteten an einem streng geheimen Kommunikationssystem des sogenannten „Frequenzsprungverfahrens“.
  • Wäre Hedy Lamarr noch am Leben, würde sie sich wahrscheinlich für Frauenrechte und gegen Hass im Netz engagieren und hätte viele junge Frauen dazu ermutigt, MINT-Fächer zu studieren, an sich zu glauben und spannende Technologien zu entwickeln, die die Welt verändern.

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Hedy Lamarr: Lady WLAN und Bluetooth aus Österreich

  • Hedy Lamarr, geborene Hedwig Eva Maria Kiesler, liebte es schon als Kind, Experimente durchzuführen.
  • Ermutigt wurde sie dazu durch den vermutlich wichtigsten Mann in ihrem Leben, den aus Lemberg stammenden, jüdischen Bankier Emil Kiesler, ihren Vater.
  • Nach Filmen mit Heinz Rühmann und Hans Moser spielte sie 1933 schließlich die Hauptrolle in Gustav Machatýs Film „Ekstase'“. Dieser Film wurde aufgrund einer zehnminütigen Nacktszene zum Skandal und später von den Nazis verboten.
  • Und auch wenn das Multitalent vor allem für seine oft zitierte Schönheit sowie Filme bekannt wurde und schließlich auch am Hollywood Walk of Fame eine Ehrung erhielt, wollen wir uns heute dem technischen Genie Hedy Lamarr widmen.
  • Ihre erfolgreichste Idee hatte sie jedoch in Zusammenarbeit mit ihrem Freund, dem Pianisten George Antheil. Sie arbeiteten an einem streng geheimen Kommunikationssystem des sogenannten „Frequenzsprungverfahrens“.
  • Wäre Hedy Lamarr noch am Leben, würde sie sich wahrscheinlich für Frauenrechte und gegen Hass im Netz engagieren und hätte viele junge Frauen dazu ermutigt, MINT-Fächer zu studieren, an sich zu glauben und spannende Technologien zu entwickeln, die die Welt verändern.

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Hedy Lamarr: Lady WLAN und Bluetooth aus Österreich

  • Hedy Lamarr, geborene Hedwig Eva Maria Kiesler, liebte es schon als Kind, Experimente durchzuführen.
  • Ermutigt wurde sie dazu durch den vermutlich wichtigsten Mann in ihrem Leben, den aus Lemberg stammenden, jüdischen Bankier Emil Kiesler, ihren Vater.
  • Nach Filmen mit Heinz Rühmann und Hans Moser spielte sie 1933 schließlich die Hauptrolle in Gustav Machatýs Film „Ekstase'“. Dieser Film wurde aufgrund einer zehnminütigen Nacktszene zum Skandal und später von den Nazis verboten.
  • Und auch wenn das Multitalent vor allem für seine oft zitierte Schönheit sowie Filme bekannt wurde und schließlich auch am Hollywood Walk of Fame eine Ehrung erhielt, wollen wir uns heute dem technischen Genie Hedy Lamarr widmen.
  • Ihre erfolgreichste Idee hatte sie jedoch in Zusammenarbeit mit ihrem Freund, dem Pianisten George Antheil. Sie arbeiteten an einem streng geheimen Kommunikationssystem des sogenannten „Frequenzsprungverfahrens“.
  • Wäre Hedy Lamarr noch am Leben, würde sie sich wahrscheinlich für Frauenrechte und gegen Hass im Netz engagieren und hätte viele junge Frauen dazu ermutigt, MINT-Fächer zu studieren, an sich zu glauben und spannende Technologien zu entwickeln, die die Welt verändern.

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Hedy Lamarr: Lady WLAN und Bluetooth aus Österreich

  • Hedy Lamarr, geborene Hedwig Eva Maria Kiesler, liebte es schon als Kind, Experimente durchzuführen.
  • Ermutigt wurde sie dazu durch den vermutlich wichtigsten Mann in ihrem Leben, den aus Lemberg stammenden, jüdischen Bankier Emil Kiesler, ihren Vater.
  • Nach Filmen mit Heinz Rühmann und Hans Moser spielte sie 1933 schließlich die Hauptrolle in Gustav Machatýs Film „Ekstase'“. Dieser Film wurde aufgrund einer zehnminütigen Nacktszene zum Skandal und später von den Nazis verboten.
  • Und auch wenn das Multitalent vor allem für seine oft zitierte Schönheit sowie Filme bekannt wurde und schließlich auch am Hollywood Walk of Fame eine Ehrung erhielt, wollen wir uns heute dem technischen Genie Hedy Lamarr widmen.
  • Ihre erfolgreichste Idee hatte sie jedoch in Zusammenarbeit mit ihrem Freund, dem Pianisten George Antheil. Sie arbeiteten an einem streng geheimen Kommunikationssystem des sogenannten „Frequenzsprungverfahrens“.
  • Wäre Hedy Lamarr noch am Leben, würde sie sich wahrscheinlich für Frauenrechte und gegen Hass im Netz engagieren und hätte viele junge Frauen dazu ermutigt, MINT-Fächer zu studieren, an sich zu glauben und spannende Technologien zu entwickeln, die die Welt verändern.