02.11.2016

Hearty.ai misst die Herzfrequenz von Trump und Clinton

Kann man die Herzfrequenz einer Person über die Veränderung ihrer Hautfarbe auf der Stirn messen? Ja, behauptet zumindest hearty.ai. Das österreichische Team hat die Final Debate zwischen Donald Trump und Hillary Clinton mittels einer App analysiert - mit erstaunlichen Ergebnissen.
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(c) screenshot hearty: die Herzfrequenz der Kandidaten wird gemessen.

Zugegeben, es klingt schon ein bisschen dubios, was Hearty.ai sich zur Aufgabe gemacht hat. Das kleine Team aus Österreich möchte Herzfrequenzen durch ubiquitäre Biosignale messen. Was bedeutet das? Dass die Herzfrequenz einer bestimmten Person durch leicht zugängliche Körpermerkmale ermittelt werden kann. So glauben die Gründer von Hearty, durch Technologie pro Jahr tausende Leben retten zu können.

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Die Herzfrequenz der US-Präsidentschaftskandidaten

Kürzlich wurden über die App die Herzfrequenzen von Donald Trump und Hillary Clinton während der Final Debate im TV gemessen. Als Indikator diente dabei die Hautfarbe auf der Stirn des jeweiligen Kandidaten während der eineinhalb stündigen Diskussion. Insgesamt zeigte sich, dass Clintons Herzfrequenz im Gegenteil zu der ihres cholerischen Mitbewerbers konstant vergleichsweise niedrig war.

Redaktionstipps

Wut und Lächeln

Die Debatte begann mit den Standpunkten der Kandidaten zum Thema Waffenbesitz. Hier erhöhte sich die Herzfrequenz Clintons zunächst merklich. Auf ihrem Blog erklären die Gründer von Hearty, das könne mit dem Wechsel ihrer diesbezüglichen Einstellung im Laufe des Wahlkampfes zu tun haben. Bei dem ihr vertrauten Thema Abtreibung, wo sie das Recht jeder Frau auf ihren eigenen Körper verteidigte, wurde ihr Herzschlag wieder bedeutend ruhiger. Trump reagierte mit seiner beinahe charakteristischen Wut und damit einhergehendem starken Herzklopfen. Den Höhepunkt seiner emotionalen Intensität erreichte er – zumindest nach Angaben von Hearty, als es um Immigration ging. An der selben stelle kontert Clinton mit ihrem aus den vorangegangenen TV-Debatten bereits bekannten bedeutungsschwangeren Lächeln. Damit schaffte sie es bisher nicht nur, Trumps radikale Positionen als lächerlich darzustellen, sondern auch, ihre Herzfrequenz zu verlangsamen.

Wie zuverlässig die Methode ist, darüber gibt es bislang noch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse. Die Messung während der gesamten TV-Debatte findet ihr hier.

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„Digitale Assets werden Teil des Finanzsystems – und damit braucht es professionelle Infrastruktur für Accounting, Tax und Compliance. Sam, Michael und das Team haben dafür eine starke Basis geschaffen. Wir wollen sie jetzt mit Kapital, aber vor allem auch mit Erfahrung und Netzwerk dabei unterstützen, daraus einen europäischen Player zu bauen“, sagt Hansi Hansmann zu seinem neuesten Investment.

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3Folio will sich als europäische Referenzplattform für Finance und Compliance im Digital-Asset-Markt etablieren. Österreich und Deutschland bilden dabei die ersten Schwerpunktmärkte. Das Fintech-Startup konzentriert sich auf Anwendungsbereiche wie Crypto Accounting & Taxation, bei denen Daten für buchhalterische und steuerliche Prozesse aufbereitet werden. Mit dem Investment des Hansmann Family Offices möchte 3Folio diese Bereiche weiterentwickeln und „die Voraussetzungen für weiteres europäisches Wachstum schaffen“.

3Folio richtet sich unter anderem an Crypto-Asset-Service-Provider und strukturiert Transaktionsdaten so, dass sie für Buchhaltung, steuerliche Verarbeitung und regulatorisches Reporting nutzbar werden. Die Plattform bildet die Daten- und Prozessbasis zwischen dem operativen Umgang mit digitalen Assets und den nachgelagerten Finance-, Compliance- und Reporting-Systemen. Im Mittelpunkt von 3Folio stehen nachvollziehbare Datenherkunft, konsistente Verarbeitung und prüfbare Ergebnisse.

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