04.05.2020

Happyr: Ö-Gründer-Duo will von Cambridge aus mit Migräne-App durchstarten

Nicola Filzmoser und Cornelius Palm gingen von Wien und Oberösterreich aus nach Cambridge, um dort zu studieren. Nun bauen sie mit Happyr ein HealthTech-Startup auf. Ihre App soll Kinder mit Migräne unterstützen.
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Happyr: Gründer-Duo Nicola Filzmoser und Cornelius Palm startet in Cambridge Migräne-App für Kinder
(c) Happyr: Gründer-Duo Nicola Filzmoser und Cornelius Palm

Im Durchschnitt litten zehn Prozent aller Kinder im Schulalter an Migräne, allein in Österreich seien es mehr als 100.000 Kinder, schreiben die Gründer des 2019 in Cambridge gegründeten Startups Happyr. Nicola Filzmoser und Cornelius Palm kommen aus Wien und Oberösterreich. Filzmoser litt selbst bereits als Kind an der chronischen Schmerzerkrankung. Von der englischen Universitätsstadt aus wollen die beiden das Problem nun angehen – und zwar mit einer Migräne-App eigens für Kinder.

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Migräne bei Kindern als besonders große Belastung

Forschung und Praktiker würden sich nämlich hauptsächlich auf die Behandlung von Erwachsenen konzentrieren. Dabei wären vor allem auch junge Migränepatienten und ihre Familien durch die Krankheit in ihrem täglichen Leben stark beeinträchtigt. Kinder würden bis zu 50 Prozent der Schulzeit fehlen. „Die hohe emotionale Belastung steigert nicht nur die Wahrscheinlichkeit Depressionen und Ängste zu entwickeln, sie erhöht auch das Risiko einer stagnierenden Entwicklung des Kindes“, zitieren die Gründer aus einer wissenschaftlichen Studie. Happyr wolle Spielmechanismen und wissenschaftliche Forschung kombinieren, um junge Migränepatienten zu unterstützen.

Happyr: Migräne-App schlägt psychologische Behandlung vor

Konkret können Kinder in der Migräne-App mit einem Augmented-Reality-Avatar „in einer sicheren und geschützten Umgebung“ sprechen bzw. chatten. Anhand der Gespräche des Kindes sowie eines Eltern-Dashboards erkennt die App individuelle Migräne-Auslöser. Co-Founder Palm erklärt: „Auf der Grundlage dieses Migräne-Tagebuchs können wir psychologische Behandlungen innerhalb der Anwendung vorschlagen und an das Kind anpassen. Mit einem Team von Migräne-Experten und Psychologen werden wir im ersten Schritt kognitive Verhaltenstherapie in Form von mobilen Spielen zur Verfügung stellen“.

Crowdfunding-Erfolg in der Coronakrise

Der Ausbruch des Coronavirus verschlimmere die Situation für Kinder mit Migräne zusätzlich, da sie aus ihrer täglichen Routine gezwungen würden und viel Unsicherheit ausgesetzt seien. „Da viele Spezialkliniken geschlossen und Therapietermine abgesagt wurden, sind digitale Ressourcen die einzige Zuflucht für verzweifelte Familien“, meinen die Gründer. Das werten sie auch als einen der Gründe für den Erfolg einer derzeit laufenden Crowdfunding-Kampagne. Das Minimal-Ziel von 10.000 Pfund wurde schnell geschafft. Nun läuft die Kampagne bis Ende Mai weiter.

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xchannels.ai
© zVg - Die xchannels.ai-Gründerinnen Ashley Zvaniashvili (li) und Isabell Claus.

Das Startup xchannels.ai möchte die Sichtbarkeit von Marken in KI-Such- und Antwortsystemen wie ChatGPT, Perplexity, Google, Claude und schlicht dort, wo Zielkunden eines Unternehmens aktiv sind, verbessern. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien machte daher im April seine entwickelte Plattform allen Unternehmen zugänglich, wie brutkasten berichtete. Nun wurde man in das TechBoost-Programm der Deutschen Telekom aufgenommen.

xchannels.ai: Zugang zum Ökosystem

Das erst kürzlich gegründete Marketing-Tech-Startup will damit von Vertriebs- und Marketing-Support und umfassenden Cloud-Ressourcen profitieren. Die Partnerschaft soll die Skalierung der KI-basierten-Content-Plattform beschleunigen und den Zugang zu Unternehmenskunden aller Branchen ermöglichen. Etwa bei Vertriebskanälen der Telekom, Unterstützung bei der Kundenakquise und Sichtbarkeit – vor allem im großen deutschen Mittelstand. Zusätzlich stellt das Programm im Detail Ressourcen für die „T Cloud Public“ zur Verfügung, die für die Weiterentwicklung in Europa genutzt werden.

Das TechBoost-Team der Telekom hat xchannels.ai nach einem ausführlichen marktseitigen und technischen Auswahlprozess aufgenommen, bei dem technologische Innovation, Skalierungspotenzial und Marktrelevanz bewertet wurden.

„Die Aufnahme in TechBoost ist mehr als nur Support. Sie öffnet den Zugang zu einem etablierten Unternehmens-Ökosystem und ermöglicht direkte Verbindungen zu zahlreichen potenziellen Unternehmenskunden. Für ein KI-Startup wie xchannels.ai, das KI-basierte Marketing-Skalierung demokratisieren will, ist das ein entscheidender Beschleuniger“, sagt Ashley Zvaniashvili, Mitgründerin von xchannels.ai.

Das Use-Case-Problem

Die Partnerschaft setzt an einem konkreten Problem vieler Unternehmen an: Zwar entwickeln zahlreiche Firmen KI-Strategien, doch es fehlen häufig praktische Anwendungen mit messbarem Nutzen. Xchannels.ai möchte daher eine Lösung für die automatisierte Erstellung und Ausspielung von Marketinginhalten über verschiedene Kanäle anbieten. Nach eigenen Angaben konnte das Startup bereits kurz nach der Gründung erste Kunden in mehreren Ländern gewinnen. Durch die Telekom-Infrastruktur und das Vertriebsnetzwerk soll die Technologie nun breiter verfügbar werden.

Schnellerer Zugang zu Unternehmenskunden

„Für xchannels.ai bedeutet die Partnerschaft vor allem eines: schnellerer Zugang zu Unternehmenskunden im DACH-Raum“, sagt Isabell Claus, Mitgründerin von xchannels.ai. „Die Kombination aus Telekom-Reichweite und xchannels.ai-Technologie soll Marketing-Teams speziell in KMUs dabei unterstützen, ihre Content-Distribution zu automatisieren und messbare Sichtbarkeit zu erreichen.“

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Happyr: Ö-Gründer-Duo will von Cambridge aus mit Migräne-App durchstarten

  • Im Durchschnitt litten zehn Prozent aller Kinder im Schulalter an Migräne, allein in Österreich seien es mehr als 100.000 Kinder, schreiben die Gründer des 2019 in Cambridge gegründeten Startups Happyr.
  • Nicola Filzmoser und Cornelius Palm kommen aus Wien und Oberösterreich.
  • Von der englischen Universitätsstadt aus wollen die beiden das Problem nun angehen – und zwar mit einer Migräne-App eigens für Kinder.
  • Forschung und Praktiker würden sich nämlich hauptsächlich auf die Behandlung von Erwachsenen konzentrieren.
  • Happyr wolle Spielmechanismen und wissenschaftliche Forschung kombinieren, um junge Migränepatienten zu unterstützen.
  • Konkret können Kinder in der Migräne-App mit einem Augmented-Reality-Avatar „in einer sicheren und geschützten Umgebung“ sprechen bzw. chatten.

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  • Nicola Filzmoser und Cornelius Palm kommen aus Wien und Oberösterreich.
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  • Nicola Filzmoser und Cornelius Palm kommen aus Wien und Oberösterreich.
  • Von der englischen Universitätsstadt aus wollen die beiden das Problem nun angehen – und zwar mit einer Migräne-App eigens für Kinder.
  • Forschung und Praktiker würden sich nämlich hauptsächlich auf die Behandlung von Erwachsenen konzentrieren.
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  • Im Durchschnitt litten zehn Prozent aller Kinder im Schulalter an Migräne, allein in Österreich seien es mehr als 100.000 Kinder, schreiben die Gründer des 2019 in Cambridge gegründeten Startups Happyr.
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