21.07.2025
PERSONALIE

Hans(wo)men Group holt ehemaligen Founder’s Associate von inoqo ins Team

Die Hans(wo)men Group verstärkt ihr Investment-Team mit Andrei Podlesnyi.
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Hans(wo)men Group
© Scheurér Productions - v.l.n.r. Pavlina Hansmann, Lisa Pallweber, Johann 'Hansi' Hansmann, Andrei Podlesnyi.

Andrei Podlesnyi studierte Volkswirtschaft an der University of Warwick und Finanzwesen an der London Business School. Seine Karriere begann er im Asset-Management bei Pimco in München und London, bevor er ins Unternehmertum und Venture Capital wechselte. Als Founder’s Associate beim Wiener Climate-Tech-Startup inoqo sammelte er operative Erfahrung mit Fokus auf Fundraising und strategischen Projekten. Zuletzt war er als Investment-Manager bei Triple Impact Ventures tätig, einem Wiener Family Office, wo er Frühphaseninvestments mit Fokus auf Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen verantwortete. Nun schlägt er einen neuen Weg ein.

Hans(wo)men Group: In über 100 Startups investiert

Gemeinsam mit Lisa Pallweber und Helena Torras wird Podlesnyi künftig in der von Business Angel Johann „Hansi“ Hansmann gegründeten Gruppe bestehende Beteiligungen betreuen als auch neue Investments begleiten.

„Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Hansi, Lisa und Helena unsere ambitionierten Ziele voranzutreiben und die Hans(wo)men Group langfristig als wichtigen Impulsgeber im österreichischen und europäischen Startup-Ökosystem zu verankern“, erklärt Podlesnyi.

Die Hans(wo)men Group hat bisher in über 100 Startups investiert. Aktuell hält sie über 50 aktive Portfoliounternehmen und mehr als 20 Investments in Venture Capital Fonds. Der Fokus liegt auf technologiebasierten, global skalierbaren Geschäftsmodellen.

„Wir sind überzeugt, dass Europa und insbesondere Österreich viele großartige Gründer:innen hervorbringt“, sagt Managing-Partnerin Lisa Pallweber. „Gerade in einem schwierigen Finanzierungsumfeld wie jetzt ist es uns wichtig, als verlässlicher und langfristiger Partner an ihrer Seite zu stehen.“

„Nachhaltiger Kapitalgeber“

Mit dem Einstieg von Andrei Podlesnyi möchte die Hans(wo)men Group ein Zeichen setzen: Das Team werde gezielt erweitert, um sowohl das wachsende Portfolio weiterhin aktiv zu begleiten als auch neue Startups auf ihrem Weg zu unterstützen.

Die Hans(wo)men Group agiert im Prinzip als unternehmerisch geprägtes Single Family Office, das ausschließlich mit dem privaten Kapital von Johann „Hansi“ Hansmann investiert. Ziel sei es, ein nachhaltiger Kapitalgeber und aktiver Sparringspartner für ambitionierte Gründer:innen in Europa zu sein, wie es per Aussendung heißt.

„Was als persönliche Leidenschaft begann, ist heute ein professionelles Investmentvehikel mit klarer strategischer Ausrichtung. Die Hans(wo)men Group hat sich stetig weiterentwickelt – ohne dabei ihre unternehmerischen Wurzeln zu verlieren. Wir glauben an Technologie als Hebel für echte Veränderung und an Gründer:innen, die mutige Entscheidungen treffen. Genau dort setzen wir an – mit Kapital, Erfahrung und echtem Unternehmergeist. Der Ausbau unseres Teams ist ein konsequenter Schritt, um unsere Rolle als langfristiger Partner der nächsten Generation europäischer Tech-Unternehmen weiter zu stärken. Jetzt ist der richtige Moment, das nächste Kapitel aufzuschlagen – gemeinsam mit Menschen, die unsere Vision teilen“, so Hansmann.

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Michael Waupotitsch, Vice President Textile Recycling bei Andritz © Andritz Group

Allein in Österreich könnten zukünftig rund 220.000 Tonnen davon besser verwertet werden. Bisher scheitert eine echte Kreislaufwirtschaft jedoch an der Praxis: „Wirkliches Faser-zu-Faser-Recycling, also sprich aus Abfällen wirklich wieder ein Kleidungsstück zu machen, das liegt im Bereich von 1% und weniger“, zieht Michael Waupotitsch, Vice President Textile Recycling bei Andritz, im Gespräch ernüchternde Bilanz. Der Großteil der Altkleider wird deponiert oder verbrannt.

Vorhersage statt bloßer Materialbestimmung

Hier setzt die neue Technologie „teXscan“ an, die Andritz gemeinsam mit der französischen Tochtergesellschaft Laroche entwickelt. Während bestehende Nahinfrarot-Systeme lediglich die reine Materialzusammensetzung bestimmen können, soll die neue Lösung erstmals die konkrete Rezyklierfähigkeit zerstörungsfrei vorhersagen.

„Die Innovation dabei ist, dass man erstmals nicht nur Farbe oder Zusammensetzung messen, sondern eine Vorhersage treffen kann, wie gut etwas recycelbar ist.“, so Waupotitsch. Das System ordnet den Textilien einen Score von 0 bis 100 zu, der auf Kriterien wie der Faserlänge und dem Kurzfaseranteil basiert. Waupotitsch betont jedoch im Gespräch, dass es sich hierbei um „keinen industriellen Standard“, sondern primär um eine „Entscheidungshilfe“ für Sortier- und Recyclingbetriebe handelt.

Der teXscan © Andritz

Bislang nur weiße Baumwolle identifizierbar

Bislang beschränkt sich die Analysefähigkeit des Prototyps ausschließlich auf weiße Baumwollfasern. Die größte Herausforderung im Massenmarkt stellen jedoch Mischgewebe und gefärbte Stoffe dar, die den Großteil heutiger Fast Fashion ausmachen. Andritz plant, bis Ende des Jahres verlässliche Aussagen über farbige Baumwolle zu treffen; Mischgewebe sollen als nächstes folgen.

Aktuell existiert das System als Tischgerät. Um industriell relevant zu werden, soll die Technologie zu Handheld-Geräten oder vollautomatisierten Online-Sensoren für Förderbänder weiterentwickelt werden, erklärt der Textil-Recycling-Experte.

teXscan als strategischer „Door Opener“

„Recycling von Textilien steht im Wettbewerb mit extrem günstigen Frischfasern“, merkt Waupotitsch im Gespräch an. Man müsse das gesamte wirtschaftliche System beachten und vorsichtig sein sich in dieser Hinsicht nicht selbst zu belügen, denn „unterm Strich muss es sich auch rechnen“, so der Experte. Zudem fehlen in Europa flächendeckende, genormte Sammelsysteme, wie man sie vom Altpapier kennt.

Für den Technologiekonzern ist der Scanner ohnehin nicht das primäre Endprodukt sondern eine Möglichkeit der Zusammenarbeit. Andritz versteht sich als Maschinen- und Anlagenbauer. Das Messgerät soll vielmehr als „Door-Opener“ fungieren, um letztlich großskalierte mechanische und chemische Recyclinganlagen zu vertreiben.

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