06.05.2022

Hans Ranke: Ein Superfood angelehnt an ein Märchen aus 1807

Das Superfood aus Kichererbsen- und Linsen-Couscous ist in knapp drei Minuten essfertig.
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(c) Hans Ranke/FB - Hans Ranke-Gründer Torsten Schuh.

Hans und die Bohnenranke (Jack and the Beanstalk) ist ein englisches Märchen, das in verschiedenen Erzähl-Fassungen existiert. Die erste Version auf Papier stammt von Benjamin Tabart aus dem Jahre 1807. So richtige Bekanntheit erlangte die Geschichte 1890 durch die Veröffentlichung in den „Englischen Märchen“ von Joseph Jacobs (der seinerseits von den Gebrüdern Grimm beeinflusst war). Und heute ihre magische Anziehungskraft auf Torsten Schuh, Gründer von Hans Ranke, ausdehnt.

Hans Ranke: Couscous aus Kichererbsen und Linsen

In der Geschichte geht es um den armen Hans, der seinen letzten Besitz gegen fünf magische Hülsenfrüchte tauscht, wodurch er ins Land der Riesen gelangt und sich sein Leben grundsätzlich ändert. Mit diesem „Change“ als Credo entwickelte der Founder sein Startup, das ein Fertiggericht als Superfood produziert.

Die Basis von Hans Ranke bietet Couscous, der aus roten Linsen und Kichererbsen hergestellt wird. Hinzu kommen ins Glas große getrocknete Gemüsestücke aus biologischem Anbau und ausgewählte Gewürze. Aktuell gibt es drei Sorten: Steinpilz-Chili, Mediterran und Curry-Mango.

Drei Minuten Wartezeit

Die Mahlzeit kann direkt im Glas zubereitet werden: Deckel aufdrehen, 275 ml heißes Wasser zugeben, umrühren und drei Minuten quellen lassen. Hans Ranke verfügt über einen hohen Anteil an pflanzlichen Proteinen und versorge, laut Schuh, den Körper mit Eisen und Magnesium.


Mehr zu Hans Ranke am Montagabend in der „Höhle der Löwen„. Weiters dabei: deep.one, uready, Stevie und Schnücks, sowie die das österreichische Startup Netzbeweis.

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Die Quivo-Geschäftsführer Christoph Glatzl und Georg Weiß | (c) Quivo
Die Quivo-Geschäftsführer Christoph Glatzl und Georg Weiß | (c) Quivo

Mit rund 55 Millionen Euro Schulden war die Insolvenz des von Katharina Schneider aufgebauten Unternehmens MediaShop im Februar eine der aufsehenerregenderen in diesem Jahr. Zunächst war die Zukunft der Marke ungewiss. Mit dem Unternehmer Christoph Bauer mit One Spot fand sich ein Käufer, der die Marke seit Anfang Juni weiterführte und neu aufstellte. Im Zuge dessen wird nun auch die Logistik am deutschen Markt umgestellt. Dieser ist mit rund der Hälfte der Gesamtumsätze der wichtigste Einzelmarkt des Unternehmens. In den drei Monaten nach dem Neustart Anfang Juni wurden dort nach Unternehmensangaben mit rund 60.000 Bestellungen mehr als vier Millionen Euro Umsatz erzielt.

Neuer Partner im Fulfillment ist das vom österreichischen Gründer-Duo Christoph Glatzl und Georg Weiß geführte Scaleup Quivo, das stark auf Automatisierung setzt. Dieses war 2022 aus der Fusion des Wiener Startup Logsta mit der deutschen Ancla hervorgegangen und hat seinen formellen Hauptsitz in Deutschland, seinen operativen Sitz aber in Wien. Vor etwa einem Jahr machte es mit einer großen Finanzierungsrunde auf sich aufmerksam, wie brutkasten berichtete.

Logistische Herausforderungen durch kurzfristige Peaks

Mit der Logistik-Umstellung von MediaShop in Deutschland werden nun rund 10.000 Paletten Ware vom bisherigen Zentrallager in Augsburg nach Frankfurt verlagert. Das ist aber nur die erste von vielen zu erwartenden logistischen Herausforderungen, will das Teleshopping-Unternehmen seine Präsenz am deutschen Markt doch noch stärker ausbauen. So steigerte man die TV-Einschaltungen in Deutschland seit dem Neustart von zwischenzeitlich nur drei Sendern auf zwölf. International stieg die Zahl der Sender seit dem Neustart von 16 in zwei Ländern auf 50 in fünf Ländern.

Das Geschäftsmodell von MediaShop stelle enorme Anforderungen an Geschwindigkeit und Flexibilität, sagt Quivo-CEO Weiß: „Bei MediaShop zeigt sich besonders deutlich, dass modernes Fulfillment weit mehr ist als Lagerfläche und Paketversand. Wenn innerhalb kurzer Zeit große Bestellmengen eingehen, müssen Technologie, Prozesse und Personal nahtlos zusammenspielen.“ Die Plattform verbinde unterschiedliche Systeme und automatisiere große Teile der Bestellabwicklung. „Gleichzeitig haben wir die Infrastruktur und die personellen Ressourcen, um auch kurzfristige Nachfragespitzen abzufangen. Genau für solche Wachstumsszenarien haben wir Quivo aufgebaut“, so der Gründer.

„Wir haben MediaShop in sehr kurzer Zeit neu aufgestellt und sind wieder auf Kurs. Dafür brauchen wir eine Logistik, die nicht nur unser heutiges Bestellvolumen zuverlässig bewältigt, sondern auch mit uns wachsen kann“, kommentiert der neue MediaShop-Inhaber und -Chef Christoph Bauer. „Mit Quivo haben wir einen Partner gefunden, der Technologie, operative Erfahrung und die notwendige Skalierbarkeit verbindet. Das ist für uns insbesondere in einem Geschäft entscheidend, in dem Nachfrage sehr kurzfristig entstehen kann.“

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