26.05.2025
PERSONALIE

HalloSonne: Kaspar Möhring wird Head of Operations

Möhring bringt umfassende Erfahrung zum Corporate-Startup des Energieanbieters Verbund mit.
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Kaspar Möhring wird Head of Operations bei HalloSonne.
Kaspar Möhring wird Head of Operations bei HalloSonne. (c) Kaspar Möhring/ (c) HG: pexels

HalloSonne ist eine 100prozentige Tochter von Verbund und hat sich – wie der Name unschwer vermuten lässt – auf PV-Lösungen spezialisiert – brutkasten hat bereits berichtet.

Mit Kaspar Möhring holt sich HalloSonne nun einen erfahrenen Mann als Head of Operations, der bereits über 13 Jahre Erfahrung in der Energiebranche mitbringt. Sein Fokus lag dabei stets auf der Dekarbonisierung der Energieversorgung. Zu seinen Projekten gehörte unter anderem die Einführung von Energiegemeinschaften und E-Mobilitäts-Angeboten für Wien Energie oder OMV. Außerdem war er Mitbegründer des Startups Digital Heat – für grünes und soziales Computing.

Möhring ist in seiner neuen Rolle verantwortlich für strategische Planung sowie Prozessoptimierung und die Umsetzung bereichsübergreifender Initiativen. Zudem übernimmt er die Führung des Sales- und Customer-Success-Teams.

Möhring kommentiert: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung, weil die dezentrale Stromversorgung durch erneuerbare Energie ein Eckpunkt der zukünftigen Energieversorgung von Haushalten und Unternehmen wird. So kann ich zu ihrer Entwicklung beitragen“.

Auch Marco Vitula, Geschäftsführer von Verbund Energy4Customers, zeigt sich erfreut über den Neuzugang. Mit Möhring gemeinsam werde ab jetzt Tag für Tag an innovativen, effizienten und nachhaltigen Lösungen für die Kund:innen gearbeitet, betont er.

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Herbert Eibensteiner, CEO voestalpine AG, und Michael Strugl, CEO Verbund AG | (c) voestalpine/Michael Jurtin
Herbert Eibensteiner, CEO voestalpine AG, und Michael Strugl, CEO Verbund AG | (c) voestalpine/Michael Jurtin

Beim Start 2019 war „H2FUTURE“ von voestalpine und Verbund das weltweit größte Wasserstoffpilotprojekt. Sieben Jahre später ist von derartigen Superlativen zwar nicht mehr die Rede, doch im Rahmen der Weiterführung unter dem Titel „H2FUTURE-Follow-Up“ sollen die Grundlagen für einen grundlegenden Wandel in der Stahlproduktion bei der voestalpine geschaffen werden. Dafür investieren die Projektpartner weitere 16,4 Millionen Euro.

Schon bislang wurde am Standort mittels „Protonen-Austausch-Membran-(PEM)-Elektrolyseanlage“ grüner Wasserstoff erzeugt – konkret knapp unter 2.000 Tonnen im gesamten Zeitraum. Die Anlage wird aktuell insbesondere dafür genutzt, um Frequenzschwankungen im Stromnetz auszugleichen, die durch die unregelmäßige Verfügbarkeit erneuerbarer Energien oder unterschiedliche Strombedarfe entstehen.

Erweiterung bringt neue Funktionen und Möglichkeiten

Mit der Erweiterung der Anlage kommen zur Erzeugung des Wasserstoffs nun auch die Verdichtung, Reinigung, Speicherung sowie die Verladung und Weiterverwendung hinzu. Vier von insgesamt fünf neuen Wasserstoffspeichertanks sollen Schwankungen zwischen der fluktuierenden Wasserstofferzeugung und dem Verbrauch ausgleichen und so zur Versorgungssicherheit beitragen. Über den fünften (Versand-)Tank soll ab Ende 2027 die Demonstrationsanlage „HY4SMELT“ direkt über eine rund einen Kilometer lange Rohrleitung mit Wasserstoff versorgt werden. Dabei handelt es sich laut voestalpine um Österreichs größtes Klimaschutz-Forschungsprojekt. Außerdem kann der Wasserstoff nun mittels Hochdruckverdichtern auf bis zu 500 bar komprimiert und in Trailer für den Straßentransport abgefüllt werden, um auch an externe Abnehmer:innen geliefert werden zu können.

Die Wasserstoffpilotanlage H2FUTURE | (c) Verbund

„Wir haben mit greentec steel eine klare Strategie zur Transformation unserer Stahlproduktion. Wir werden bereits im 1. Halbjahr 2027 je einen grünstrombetriebenen Elektrolichtbogenofen in Linz und Donawitz in Betrieb nehmen und können damit in einem ersten Schritt bis 2029 bis zu 30 Prozent unserer CO2-Emissionen einsparen. Langfristig streben wir bis 2050 eine Stahlproduktion mit Net-Zero-CO2-Emissionen an. Wasserstoff wird dabei eine wichtige Rolle einnehmen“, sagt dazu voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner.

Erste neue Forschungsergebnisse Ende des Jahres

Die ersten Funktionstests des erweiterten Projekts wurden bereits gestartet, erste Forschungsergebnisse werden Ende 2026 erwartet. Das Projekt endet im Dezember 2030 und wird auch aus Mitteln der Umweltförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus gefördert. „Das Projekt zeigt im industriellen Maßstab, wie erneuerbarer Strom in grünen Wasserstoff umgewandelt und für konkrete industrielle Anwendungen nutzbar gemacht werden kann“, kommentiert Verbund-CEO Michael Strugl.

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