07.08.2019

Hackabu veranstaltet im weXelerate eine „Growth Night“ speziell für Scale-ups

Am 22. August ab 18 Uhr können Scale-ups im weXelerate erfahren, wie sie die Basis für nachhaltiges Wachstum schaffen. Die Growth Night von Hackabu setzt dabei auf eine Mischung aus Workshops und Networking.
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Hackabu
(c) Hackabu

Hackabu, ein auf Growth Hacking und Digital-Marketing spezialisiertes Unternehmen, veranstaltet im Rahmen seiner Event-Reihe „Growth Night“ am 22. August ab 18 Uhr seine erste Ausgabe speziell für Scale-ups im Wiener weXelerate.

+++Überblick: Die Startup-Events im August 2019+++

Lorena Skiljan, CEO Hackabu, legt großen Wert auf die Beziehungen und Kontaktpflege zu künftigen und bestehenden Kunden, wie sie betont: „Hierfür haben wir das neuartige, in regelmäßigen Abständen stattfindende Format der “Growth Nights” ins Leben gerufen, um Personen, die Interesse an uns zeigen, echten Mehrwert in Form von exklusivem Hands-On Knowledge zu vermitteln.“ Teil der Strategie von Hackabu sei es unter anderem, „Wissen laufend zu erweitern und zu teilen.“

Worum es bei der Hackabu Growth Night geht

Im Rahmen des in etwa dreistündigen Events bekommen die Teilnehmer Hands-On-Wissen im Workshop-Format vermittelt. Anschließend gibt es Gelegenheit zum Netzwerken mit Growth Hacking Experten, sowie Insidern verschiedener Branchen.

„Die Hackabu Growth Night bringt Unternehmen unterschiedlicher Größenordnungen mit unseren Growth Experten zusammen, um ein einzigartiges Workshop-Erlebnis zu schaffen. Durch die Mischung aus Keynotes und den Meinungsaustausch im Publikum, entstehen meistens ganz neuartige Ideen,” erklärt Christoph Schachner, Head of Growth bei Hackabu.

Johanna Ronay, COO bei Hackabu, ergänzt: „In einer gemütlichen Atmosphäre wird dann im privaten Gespräch mit den Teilnehmern ein Deep Dive in Growth Hacking für deren Unternehmen durchgeführt, der jedem Unternehmen den Input für einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen kann“

Wissen für das Wachstum von Scale-ups

Als Scale-up gilt ein Unternehmen, das bereits dazu in der Lage war, sein Produkt beziehungsweise seine Dienstleistung am Markt zu etablieren und jetzt vor allem in Bezug auf Marktzugang, Umsatz und Mitarbeiterzahl schnell wachsen und dabei maßgeblichen Mehrwert schaffen soll. Daher sollen die Unternehmer bei der Growth Night Strategien identifizieren, mit denen sie die Basis für langfristiges Wachstum bilden können.


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Cyberhsell-CEO Mario Curvelo Carvalho | (c) Cybershell Technologies

Es ist das Zukunftsszenario schlechthin: Menschenleere Produktionshallen, gefüllt mit humanoiden Robotern, die unermüdlich arbeiten. Cybershell arbeitet daran, dass diese Vision einmal Realität wird. Das Deeptech-Startup entwickelt eine Außenschicht für humanoide Industrieroboter, die sie im Arbeitsalltag vor externen Einflüssen wie extremer Hitze, Stößen oder Chemikalien schützen soll. „Aktuell schauen die Roboter nicht so aus, als könnten sie z. B. neben einem Hochofen arbeiten“, sagt Gründer Mario Curvelo Carvalho. Cybershell soll das nun ändern. Die Idee wurde zuletzt beim Riz-up-Preis des Landes Niederösterreich in der Kategorie „Innovativ genial“ mit dem ersten Platz ausgezeichnet (brutkasten berichtete).

Cybershell ist ein „First of a kind“

Laut Curvelo Carvalho gibt es ein Produkt wie Cybershell noch nicht auf dem Markt. „Cybershell ist ein First of a Kind. Es gibt Hersteller, die Abdeckungen und so für Roboter machen. Aber es gibt unseres Wissens nach noch keinen Hersteller, der das im humanoiden Bereich macht“, sagt der Niederösterreicher. Dementsprechend schwierig seien manche Schritte für Cybershell, da es noch keine Referenzbeispiele gebe. „Ich komme mir manchmal vor wie wenn ich vor einem Dschungel mit einer Planierraupe stehe und mir dort erst meinen Weg ebnen muss“, sagt Curvelo Carvalho.

Erstmalige Versicherung einer Flotte

Laut dem Gründer ergibt sich durch seine Technik ein entscheidender Vorteil: Durch Schadensreduktion, Austauschbarkeit und standardisierte Betriebs- und Wartungsdaten gebe es eine bessere Grundlage für die Versicherbarkeit von humanoiden Robotern. „Die Versicherung hat das erste Mal die Möglichkeit, auf Daten zurückzugreifen und damit zu arbeiten. Damit können Versicherer Risiken, Schadenwahrscheinlichkeiten und mögliche Prämiengrundlagen besser bewerten“, erklärt der Founder und ergänzt: „Die Versicherungen sagen aktuell ‚Wir haben keine Werte, wir können hier nicht berechnen, wie hoch die Ausfallsrate ist und wie viel Schaden da wirklich auf uns zukommt.“ Doch bevor eine Flotte versichert werden kann, braucht Cybershell die notwendigen Zertifikate. An diesen werde gerade gearbeitet.

Modularer Aufbau

Das Startup setzt auf einen modularen Aufbau. Die Protektoren für z. B. Schultern, Arme und Beine sind getrennt abnehmbar und greifen nicht in Antrieb, Steuerungssoftware oder Sicherheitslogistik ein. „Es geht darum, die Downtime zu reduzieren. Wenn ein Roboter beschädigt wurde, dann wollen wir nicht, dass der ganze Roboter getauscht wird. Es soll einfach das beschädigte Modul werkzeuglos abgenommen werden und das neue Modul eingesetzt werden und nach 20 Minuten soll die Downtime vorbei sein“, erklärt Curvelo Carvalho. Die Außenschicht besteht aus fünf Layern, wobei jeder eine eigene Funktion hat und unterschiedlich anpassbar ist, je nachdem, wo der Roboter zum Einsatz kommt.

Das Patent als nächster Milestone

Das Unternehmen befindet sich aktuell noch vor der Gründungsphase und ist gebootstrappt. Gründen und die Suche nach Investoren machen laut Curvelo Carvalho erst dann Sinn, wenn die Firma das entsprechende Patent habe. Dafür müsse zuvor noch die Firma gegründet werden. Es läuft somit alles auf das Patent hinaus, noch im Herbst soll der Antrag gestellt werden. Förderungen hat Cybershell noch keine erhalten, jedoch hat das Startup bereits einen FFG-Patenscheck, also einen ersten Schritt in Richtung FFG-Förderung.

Eine Auswanderung in die USA stellt für Curvelo Carvalho aktuell keine Option dar. In Europa dauert zwar der Aufbau eines Unternehmens länger als in den USA, doch Cybershell habe hierzulande alles, was es für den Aufbau benötige. „Wir können hier vom Ökosystem, von den Inkubatoren und von den Förderungen profitieren. Cybershell muss ein niederösterreichisches Unternehmen werden. Das steht ganz groß auf unserer Flagge drauf“, sagt Curvelo Carvalho.

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