13.04.2022

Gusto Guerilla: Kooperation mit Bike Citizens soll kulinarische Touren optimieren

Das erst 2021 gegründete Startup Gusto Guerilla möchte seine Food-Festival-Erfahrungen für Radfahrer:innen mit der Navigations-App von Bike Citizens verbessern.
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Gusto Guerilla Fahrrad
Gusto Guerilla Touren nun auch in der Bike-Citizens-App verfügbar. | © Gusto Guerilla

Egal ob auf dem Fahrrad oder mit den Öffis, das Startup Gusto Guerilla bietet zahlreiche kulinarische Touren durch Graz und Wien an. Um die aktuelle Saison mit bestens optimierten Fahrrad-Routen für Nutzer:innen zu starten, hat der Gründer, Stefan Knoll, kürzlich seine Kooperation mit dem Grazer Startup Bike Citizens angekündigt. Das Ziel der beiden Unternehmen ist es, Fahrrad-optimierte, nachhaltige und persönliche Food-Touren mit einem zwölf-Gänge-Menü anzubieten. 

Gusto Guerilla Touren nun auch in der Bike-Citizens-App verfügbar

Als einzigartiger Food-Festival-to-go-Veranstalter ermöglicht Gusto Guerilla für bis zu 300 Teilnehmer:innen, ihre Stadt selbstständig zu erschmecken. Dabei werden sie von einer radoptimierten online-Route am Smartphone zu zwölf verschiedenen Lokalen geführt. Von jedem Restaurant erhalten die kulinarischen Wanderer eine kleine Portion, um nicht nur ihre Speisen, sondern auch die Wirt:innen kennenzulernen. Und das, während der Start, die Reihung und das Tempo selbst bestimmt wird. Im Durchschnitt dauert diese kulinarische Rad-Wanderung rund sieben Stunden. 

Seit seiner Gründung 2021 setzte Gusto Guerilla radoptimierte Routen von Google Maps für seine Rundtouren ein. Durch die Zusammenarbeit mit Bike Citizens sollen die aktuell angebotenen 14 Touren samt Hintergrundinfos in der Fahrrad-App für eine bessere Orientierung und Auskunft sorgen. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit Bike Citizens unseren KundInnen nun noch mehr Convenience anbieten können. Die Navigations-App ist für Radfahrende grandios und hat den Mehrwert, dass man in der App sofort die Infos über einzelne Lokale nachlesen kann“, erklärt Knoll.

Kulinarische Vielfalt entdecken

Alleine in seinem Gründungsjahr hat das Wiener Startup rund 1.700 Teilnerhmer:innen zu knapp 60 Lokalen und Läden in Wien und Graz geführt. Von “Die Besten im Westen” über “Funky Food” bis hin zu veganenen Touren bietet das Wiener Startup eine Vielfalt an brandneuen Hotspots sowie Geheimtipps an seine Kund:innen. “Wir freuen uns immer, wenn wir uns in der Startup-Szene vernetzen können. Das Konzept von Gusto Guerilla ist fantastisch durchdacht, das unterstützen wir gerne“, sagt Gertjan Vijge, Marketingleiter von Bike Citizens. 

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Das Bitpanda Headquarter in Wien © Bitpanda

Das Wiener Krypto-Unternehmen Bitpanda erweitert seine Plattformarchitektur. Mit der Einführung des sogenannten Model Context Protocol (MCP) und einer neuen API-Integration (Application Programming Interface) können Anleger:innen künftig externe KI-Assistenten wie ChatGPT oder Claude nutzen, um unter anderem ihre Portfolios per Spracheingabe zu steuern.

Investieren ohne Programmierkenntnisse

Im Kern handelt es sich bei dem MCP laut Bitpanda um ein offenes, standardisiertes Schnittstellenprotokoll, über das kompatible KI-Assistenten Anfragen in natürlicher Sprache verarbeiten und ohne Programmierung direkt mit API-Endpunkten interagieren können. Privatanleger:innen ohne technischen Hintergrund können dadurch in natürlicher Sprache Kontostände abrufen, Positionen im Blick behalten oder Trades vorbereiten, ohne eigenen Code schreiben zu müssen.

Bitpanda selbst bezeichnet diesen Schritt als „nächste strukturelle Entwicklungsstufe finanzieller Schnittstellen“, die sich von passiven Chatbots zu aktiven Werkzeugen wandeln. Für Entwickler:innen steht eine klassische API bereit, um maßgeschneiderte Finanzanwendungen zu programmieren.

Elf Werkzeuge für KI-Assistenten

Konkret stellt der Bitpanda-MCP-Server nach der Verbindung elf native Tools bereit, die sich in drei Kategorien gliedern: Für Markt- und Portfoliodaten stehen unter anderem Funktionen zum Abrufen von Kursen, verfügbaren Assets und der eigenen Portfolio-Historie bereit. Im Bereich Staking und Earn lassen sich zum Beispiel aktive Positionen einsehen sowie Staking- und Unstaking-Vorgänge auslösen.

Sicherheit und Systemlimits

Die Künstliche Intelligenz agiert jedoch nicht autonom. Jeder Systemzugriff erfordert laut Bitpanda einen API-Key mit individuell festgelegten Berechtigungen, sogenannten „Scopes“. Das Trading basiert auf einem Request-for-Quote-Modell (RFQ): Ein Trade muss von der KI zuerst als Preisangebot angefragt und anschließend vom Menschen oder durch vorab definierte Regeln ausdrücklich bestätigt werden.

Dadurch bleiben alle Aktionen innerhalb des regulierten MiCAR-Rahmens der EU, heißt es vom Unternehmen. Christian Trummer, Chief Scientist und Mitgründer von Bitpanda meint: „Agentic Finance kann zu einer zentralen Schnittstelle für Finanzdienstleistungen werden. Wir werden diese Entwicklung in Europa verantwortungsvoll mitgestalten.“

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