25.02.2019

Follow Austria entwickelt Kampagne für “Guns of Glory”

Das Handy-Spiel des chinesischen Softwareentwicklers FunPlus soll den österreichischen Markt erobern.
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guns of glory
(c) Follow Austria
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Nach erfolgreichen Kooperationen mit internationalen Großkunden wie Toyota und Huawei realisiert die österreichische Influencer und Online Marketing Agentur Follow Austria nun eine Marketing-Kampagne mit dem chinesischen Software-Unternehmen FunPlus.

Im Fokus steht dabei das Smartphone-Strategiespiel “Guns of Glory”, mit dem das chinesische Unternehmen den europäischen Markt durchdringen möchte. Mit Follow Austria wird dazu eine mehrstufige gemeinsame Marketingkampagne entwickelt.

Einer für alle, alle für einen

Die österreichische Agentur setzt dabei auf unkonventionelle Konzepte und individuelle Kampagnen im Bereich des Online- und Influencermarketings. “Alle Abläufe sind darauf abgestimmt, eine Kampagne zu gestalten, die zu 100 Prozent auf die Wünsche unserer Kunden abgestimmt ist”, heißt es auf der Website der Agentur.

Guns of Glory
(c) FunPlus

Das kostenlose Smartphone-Strategiespiel “Guns of Glory” ist in der aus diversen Filmen bekannten Welt der drei Musketiere angesiedelt, der Spieler muss hier die eigene Allianz zu einem mächtigen Königreich ausbauen. Der Spieler kann dabei eine Verbindung zu den drei Musketieren eingehen und so die eigene Armee stärken.

Die Grundmechaniken des Spiels – Ressourcen managen, Armeen aufbauen, Angriffe koordinieren und die eigene Siedlung verteidigen – sind altbekannt, das gewählte Setting und die liebevoll gestaltete Grafik sind laut Anbieter jedoch das Alleinstellungsmerkmal des Spiels. Zudem bietet der integrierte Multiplayermodus die Möglichkeit, sich mit Freunden und internationalen Spielern zu vernetzen und gegeneinander anzutreten. Dadurch soll das Musketier-Game über eine ausreichende Tiefe verfügen, um den Spieler langfristig zu motivieren, sich jedoch zugleich als kurzweiliger Zeitvertreib eignen.

“Guns of Glory” steht gratis als Download für Android und iOS zur Verfügung.


==> Gratis-Download AppStore

==> Gratis-Download Android

==> Website von Follow Austria

==> Website des Spiels

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Marie-Therese Barth und Florian Moosbeckhofer | (c) We Are Unicorns
Marie-Therese Barth und Florian Moosbeckhofer | (c) We Are Unicorns

„Wir wollen Lust auf Zukunft machen, zeigen, dass KMU bereit sind für die Transformation und sie dabei an der Hand nehmen“, sagt Florian Moosbeckhofer im brutkasten-Talk. Gemeinsam mit Marie-Therese Barth hat er nun in Wien das Unternehmen We Are Unicorns gegründet. Die beiden arbeiteten zuvor knapp sieben Jahre lang in der Wirtschaftskammer zusammen – unter anderem an der „Innovation Map“. Aus dieser gemeinsamen Zeit kenne man die Bedürfnisse der kleinen und mittleren Unternehmen genau, sagt Barth.

„Ziellosigkeit“ als Ausgangslage

Und heimische Betriebe würden aktuell massiv unter Druck stehen. Die Energiewende, der Fachkräftemangel und die rasche Digitalisierung würden den Geschäftsalltag tiefgreifend verändern. Den Unternehmen fehlt dabei für weitreichende Strategieprozesse nach Erfahrung von Barth oft schlichtweg die Zeit. „Viele KMU suchen nach Wegen zur Zukunftsgestaltung und stehen dabei häufig vor einer gewissen Ziellosigkeit“, erklärt die Co-Gründerin. „Sie wissen, sie müssen etwas tun, wissen aber nicht, wie sie anfangen sollen“.

„Innovationsabteilung as a Service“

Genau diese Lücke möchte We Are Unicorns mit dem sogenannten Future Radar schließen, dessen Oberfläche optisch an die genannte „Innovation Map“ erinnert. Das kostenfreie digitale Werkzeug soll den Betrieben 55 handfeste Chancen für den eigenen unternehmerischen Erfolg aufzeigen. „Es ist ein Zukunftsradar, das sehr klar und greifbar konkrete Chancen zeigt, die KMU direkt ergreifen können“, betont Moosbeckhofer. Ein eigens entwickelter KI-Assistent ergänzt das Programm. Dieser Helfer ordnet relevante Themen ein und leitet daraus konkrete nächste Schritte für das jeweilige Unternehmen ab. Das Gründerteam versteht sich dabei als unmittelbare, zusätzliche Ressource für die Betriebe. „Wir fungieren ein bisschen als Innovationsabteilung as a Service“, beschreibt Barth den Ansatz. „Wir kommen in den Betrieb und arbeiten gemeinsam mit dem Team, denn jedes Unternehmen ist selbst Experte in der eigenen Branche“.

Verbindung mit Startups als wichtiger Baustein

Besondere Gelegenheiten für derartige Innovationen entstehen nach Beobachtung des Gründer:innen-Duos bei Betriebsübergaben. Tausende Familienunternehmen stehen in den kommenden Jahren vor einer solchen Nachfolgesituation. „Das sind oft Fenster, die sich im betrieblichen Ablauf öffnen, um Dinge neu zu denken“, schildert Moosbeckhofer seine Erfahrungen aus der Beratungspraxis. Das Team sieht hier hohes Potenzial in einer gezielten Zusammenarbeit mit Startups. Junge Technologieunternehmen bringen nach Überzeugung von Moosbeckhofer häufig völlig neue Lösungen mit. Die etablierten Betriebe bieten den Startups im Gegenzug Verbindlichkeit und Marktzugang. „Für Startups sind KMU extrem gut, weil sie Traktion am Markt und eine hohe Verbindlichkeit haben“, führt Moosbeckhofer aus.

„Wieder positive Narrative nach vorne holen“

Dieser Weg in die Zukunft gelingt für alle Akteur:innen nach Ansicht der Gründer:innen am besten mit einer positiven Grundeinstellung. „Destruktives Jammern“ löse eine negative Spirale aus und bremse die Gestaltungskraft, meint Barth. Sie verweist dabei auf Erkenntnisse aus der Hirnforschung, wonach Jammern einen ähnlichen Effekt im Gehirn auslöse wie eine Sucht. „Wir müssen schauen, dass wir wieder positive Narrative nach vorne holen“, fordert sie daher. Es brauche einen bewussten Perspektivenwechsel. „Unsere Zukunft ist positiv und wir können stolz darauf sein“.

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