22.12.2021

Günstig, umweltfreundlich und digital: Cleverello bündelt Bauprojekte

Hausbau 3.0 - ein Brüderpaar aus Ried verbessert mit seiner Idee der Synergien-Nutzung nicht nur die Welt, sondern auch die Geldbörsen von Bauherr:innen.
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Das Brüderpaar Martin und Johannes Knoglinger
Das Brüderpaar Martin und Johannes Knoglinger | © Cleverello

Wenn es um Digitalisierung geht, ist die Baubranche kein Musterschüler – doch das soll sich nun ändern. Die Gründer Martin und Johannes Knoglinger haben sich das Ziel gesetzt, mit Digitalisierung Schwung in die Bauwirtschaft zu bringen und haben Cleverello gegründet. Das Versprechen: Privatpersonen bündeln ihre Bauprojekte auf der Online-Plattform, bauen dadurch günstiger und schonen mittels Synergien die Umwelt. 

Die Idee wurde während eines privaten Bauprojekts von Johannes Knoglinger geboren. Nachdem er eine Baufirma für eine Gartenmauer beauftragt hatte bemerkte er, dass das gleiche Unternehmen auch bei seinem Nachbarn tätig war. Durch die geographische Nähe der beiden Projektstandorte hatte die Baufirma sich dazu entschieden, nur einen Container und Projektbetreuer für beide Bauprojekte zu senden. Die Vorteile, die durch den Personal-, Werkzeug- und Maschinentausch zwischen beiden Baustellen erzielt wurden, inspirierten Johannes mit seinem Bruder Martin zur Gründung der Cleverello Online-Plattform. 

Hausbauen mit ruhigem Klima-Gewissen

“Baufirmen wird mittels Digitalisierung ein neues Tool gegeben, um Kundenanreize zu setzen, Zeit im Vertrieb zu sparen sowie günstiger einzukaufen. Vor allem jetzt, wo wir uns in der Materialkrise befinden, ist es wichtig, mehr Gewicht bei der Rohstoffbeschaffung zu verschaffen”, so das Brüderpaar. Zudem sei gerade in diesen Zeiten wichtig, seinem Unternehmen eine Imagepolitur zu verschaffen, denn trotz Klimakrise boome die Baubranche und der Synergie-Ansatz verschaffe einen umweltschonenden Eindruck. 

“Gerade in hochpreisigen Zeiten wie diesen ist ein zündender Gedanke für viele private Häuslbauer und Sanierer das, worauf sie gewartet haben”, so die Knoglinger-Brüder. Durch die Bündelung auf Cleverello wird die Nutzung von Synergien mit unabhängigen Partnerprojekten ermöglicht. Privatpersonen profitieren von den Vorteilen einer umweltschonenden und günstigeren Projektumsetzung mit einem Rabatt von Baufirmen und Handwerker:innen. Nach einer erfolgreichen Synergie-Prüfung bekommen Privatkund:innen einen Gutschein, der zurzeit bei maximal fünf Prozent der Angebotssumme liegt, jedoch 5.000 Euro nicht übersteigt. Eine geringe Gebühr von Baufirmen deckt die Kosten für die Plattform. 

Warten, worauf?

“In Österreich werden jährlich 18.000 Häuser gebaut. Alleine im Hausbau wird so viel CO2 gebunden, dass man 1.000 Fußballfelder pro Jahr mit Buchen bepflanzen könnte. Der Synergie-Rabatt und der Anreiz, sein Bauprojekt ökologischer umzusetzen, könnte gerade der Grund sein, das eigene Projekt doch noch anzugehen”, erklären die Founder.

Das seit seiner Gründung gebootstrappte Startup hat für 2022 seine erste Finanzierungsrunde geplant und hat mittlerweile nach Abschluss seiner Betaphase schon mehrere hunderte Firmen auf der Plattform gelistet. Das Ziel des Brüderpaares für das neue Jahr ist es, Projektbündelung in Österreich zu etablieren und gegen Ende des Jahres in den Deutschen Markt einzusteigen. Darüber hinaus wollen sich die Knoglingers auf die Ausweitung der Marke Cleverello, des Online-Marketings und die Erweiterung des Ratgebers für Hausbau, Sanierung sowie Außenanlagen fokussieren. 

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(c) wero
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Die digitale Souveränität ist in Europa aktuell in aller Munde. Doch auch in Sachen Payment hat Europa ein Souveränitäts-Thema, wie brutkasten bereits berichtete. US-Anbieter dominieren mit ihren Payment-Schemes auch den europäischen Markt. Ein Gegenentwurf dazu kommt von der European Payments Initiative (EPI) mit Wero. Die Account-to-Account-Zahlungslösung wird nach Angaben von EPI bereits von 55 Millionen Nutzer:innen in Deutschland, Frankreich und Belgien genutzt und expandiert aktuell in weitere europäische Märkte.

Fünf neue EPI-Anteilseigner aus Österreich

Ursprünglich wurde EPI von 18 europäischen Banken und Zahlungsdienstleistern als Anteilseigner gegründet. Nun kommen mehrere Anteilseigner aus Österreich hinzu, womit auch die Expansion mit Wero ins Land erfolgt. Mit der Erste Bank und der Raiffeisen Bank International (RBI) steigen die beiden größten Banken des Landes ein. Hinzu kommen die Raiffeisen-Landesbanken Niederösterreich-Wien, Oberösterreich und Steiermark, bei denen aktuell noch die Zustimmung der Aufsichtsräte aussteht.

„Neue Wachstumsphase in Europa“

Das Engagement der neuen Anteilseigner aus Österreich stärke „die Dynamik hinter Wero zu einem Zeitpunkt, an dem unsere Expansion in Europa weiter an Fahrt gewinnt“, kommentiert Martina Weimert, CEO von EPI. „Mit inzwischen mehr als 55 Millionen Nutzerinnen und Nutzern und weiterem erwarteten Wachstum durch die laufende Expansion in Luxemburg, den Niederlanden und nun auch Österreich tritt Wero in eine neue Wachstumsphase in Europa ein. Die Beteiligung von Erste und der Raiffeisen Bankengruppe stärkt unsere Mission zusätzlich, ein widerstandsfähiges und wirklich paneuropäisches Zahlungsnetzwerk aufzubauen“, so die EPI-Chefin.

Man werde Wero in das Leistungsangebot aufnehmen, sagt Erste-Bank-CEO Gerda Holzinger-Burgstaller: „Als Anteilseignerin von EPI wollen wir diese Lösung nicht einfach nur zur Verfügung stellen, sondern auch aktiv an ihrer Gestaltung mitwirken.“ RBI-CEO Johann Strobl schlägt in dieselbe Kerbe: „Wir sind entschlossen, den Ausbau und die Nutzung dieser Lösungen in unseren Märkten aktiv voranzutreiben.“

Wero-Zahlungen im Einzelhandel schrittweise ausgerollt

Wero unterstützt bislang Zahlungen zwischen Privatpersonen und will in Kürze Zahlungen an Gewerbetreibende (P2Pro) einführen. In Deutschland kann man bereits seit 2025 damit im Einzelhandel bezahlen. Dieses Jahr folgen schrittweise Frankreich und Belgien.

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