01.10.2018

Nicht nur für die Startup-Szene: Die Bücher von Florian Gschwandtner und Hansi Hansmann

Hansi Hansmann und Florian Gschwandtner: zwei große Persönlichkeiten des heimischen Startup-Ökosystems. Die Bücher der beiden, "Business Angel Hansi Hansmann" (mit Co-Autoren Lisa Ittner und Florian Novak) und "So läuft Start-up", gewähren spannende Einblicke in die Startup-Szene und in die Learnings der beiden Koryphäen.
/artikel/gschwandtner-hansmann-buecher
Florian Gschwandtner und Hansi Hansmann haben jeweils ein Buch vorgestellt.
(c) Runtastic/kacy.

Florian Gschwandtner, Runtasctic-Co-Founder und Investor Hansi Hansmann sind zwei herausragende Namen der heimischen Startup-Szene. Die Expertise und Learnings der beiden sind nun auch in Buchform verfügbar. Beide Bücher richten sich in erster Linie an das Startup-Ökosystem, machen jedoch die Startup-Welt und Unternehmergeist auch einer breiten Masse zugänglich.

Florian Gschwandtner: „So läuft Start-up“

Gschwandtners Buch „So läuft Start-up“ (240 Seiten, Ecowin-Verlag, 18 Euro) ist ein Mix aus einer Autobiographie und „lessons learnt“, wie er sagt. Darin erfährt man als Leser vieles über Prozesse im Umgang mit „Big Playern“ wie Adidas und Axel Springer SE. Darin beschreibt der Runtastic-Gründer auch, wie es der Founder geschafft hat, vom Manager zum Leader zu werden. Dabei spielen Begriffe bzw. Leitsprüche wie „Accountability“, „Empowerment“, „disagree and commit“ und die „play to win-mentality“ eine große Rolle. Auch die „extra Mile“ und „der härtere Weg“ – zwei Prinzipien, die Gschwandtner nicht fremd sind, behandelt er auf persönliche Art und Weise. Das künftige Jurymitglied der Puls 4 TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“ erzählt, wie es für ihn war für „zehn Euro die Stunde“ auf der Baustelle zu arbeiten – und wie wichtig es für Gründer sei, sich des familiären Rückhalts gewiss zu sein, sollte das Vorhaben scheitern.

Florian Gschwandtner im Video Interview über sein Buch „So läuft Start-up“ und seine geplante Auszeit

Live mit Co-Founder und CEO von Runtastic Florian Gschwandtner

Florian Gschwandtner, Co-Founder und CEO Runtastic, über sein neues Buch „So läuft Start-Up“, seine Karrierepläne und seine Instagram Expertise.

Gepostet von DerBrutkasten am Montag, 24. September 2018

Hansi Hansmann: „Business Angel Hansi Hansmann“

Hansi Hansmann hat mit der langjährigen Wegbegleiterin Lisa Ittner (u.a. Ex-aaia-Geschäftsführerin) und Medienentrepreneur Florian Novak ein Buch herausgebracht. Dieses ist für Business Angels und Startup-Founder mehr als eine Ansammlung von Motivationsfloskeln. „Business Angel Hansi Hansmann“ (141 Seiten, Springer-Verlag, 22,99 Euro) ist ein Werk, dessen Buchuntertitel „Das Erfolgsgeheimnis hinter Runtastic, shpock, mySugr und vielen anderen Startups“ bereits andeutet, worum es geht. „Darum, einen Rahmen zu geben, auf welche Dinge man bei Angel-Investments achten muss”, sagt Ittner, und wie man „dabei menschlich bleibt“. Zudem soll es explizit zum Investieren motivieren. Zentrale Erfolgsrezepte seien dabei der Zugang auf Augenhöhe und Themen wie „Due Dilligence“ und „Mindset“ bei Angel Investments. Ein Buch, wie Ittner betont, auch für „jeden Gründer, der in der Wirtschaft erfolgreich sein und sich einfach in der Startup-Welt auskennen will.“

Hansi Hansmann im Video-Interview bei der Vorstellung seines Buches „Business Angel Hansi Hansmann“

Live von der Buchpräsentation Business Angel Hansi Hansmann

Wir melden uns live von der Buchpräsentation: Business Angel Hansi Hansmann , mit Hansi Hansmann und dem Co-Autorin Lisa Ittner, dem Star Moderator Christian Clerici und dem Co-Autor Florian Novak, sowie mit Lisa Fassl, CEO von Austrian Angel Investors Association.

Gepostet von DerBrutkasten am Dienstag, 11. September 2018

Deine ungelesenen Artikel:
16.10.2026

Mehr Spinoffs und weniger Transfer-Personal? ECN warnt vor finanziellen Kürzungen beim Wissenstransfer

530 Startups und Spinoffs haben die Partnerhochschulen des Entrepreneurship Center Network im Vorjahr betreut, um 16 Prozent mehr als 2024. Bei der 6. ECN-Konferenz haben die Hochschulen einen Maßnahmenplan erarbeitet. Im brutkasten-Talk warnen ECN-Gründer Rudolf Dömötör und Sara Matt von der Universität Innsbruck zugleich davor, ausgerechnet jetzt beim Transfer zu kürzen.
/artikel/mehr-spinoffs-und-weniger-transfer-personal-ecn-warnt-vor-finanziellen-kuerzungen-beim-wissenstransfer
16.10.2026

Mehr Spinoffs und weniger Transfer-Personal? ECN warnt vor finanziellen Kürzungen beim Wissenstransfer

530 Startups und Spinoffs haben die Partnerhochschulen des Entrepreneurship Center Network im Vorjahr betreut, um 16 Prozent mehr als 2024. Bei der 6. ECN-Konferenz haben die Hochschulen einen Maßnahmenplan erarbeitet. Im brutkasten-Talk warnen ECN-Gründer Rudolf Dömötör und Sara Matt von der Universität Innsbruck zugleich davor, ausgerechnet jetzt beim Transfer zu kürzen.
/artikel/mehr-spinoffs-und-weniger-transfer-personal-ecn-warnt-vor-finanziellen-kuerzungen-beim-wissenstransfer
(c) Ruiz Cruz
(c) Ruiz Cruz

Zwei Tage lang haben die Entrepreneurship-Verantwortlichen der österreichischen Hochschulen am 13. und 14. Oktober an der Universität Wien und der WU Wien darüber beraten, wie Ausgründungen aus der Wissenschaft leichter gelingen können. Das Entrepreneurship Center Network (ECN), das inzwischen 36 Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen verbindet, hat rund um seine sechste Konferenz auch neue Zahlen veröffentlicht: 2025 wurden 530 studentische Startups und akademische Spinoffs an den Partnerhochschulen betreut, ein Jahr davor waren es 457.

Strategiearbeit im Fokus

Auch die Konferenz selbst ist gewachsen. „Als wir 2021 die erste ECN-Konferenz hier in Wien organisiert haben, hatten wir so 25 bis 30 Teilnehmer, und heuer waren über 80 Teilnehmende dabei”, sagt Rudolf Dömötör, Direktor des WU Entrepreneurship Center und Gründer des Netzwerks, im brutkasten-Talk. Statt Keynotes und Workshops gab es heuer Strategiearbeit: In Kleingruppen wurden zuerst die größten Probleme bei Ausgründungen gesammelt, dann ein Wunschzustand formuliert und daraus Maßnahmen abgeleitet.

(c) Ruiz Cruz

Mehr Role Models?

Diskutiert wurde dabei auch, wen das Thema überhaupt erreicht. Sara Matt, Leiterin der Transferstelle Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft der Universität Innsbruck, sieht die bisherigen Role Models fast ausschließlich im MINT-Bereich. „Ganz viele helle Köpfe kommen nicht aus der Technik, sondern aus den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Die muss man auch abholen.“ Und nicht jede Person mit unternehmerischen Fähigkeiten müsse ein eigenes Unternehmen gründen: „Die könnten zum Beispiel Betriebsnachfolgen übernehmen oder in bestehenden Unternehmen Innovation vorantreiben.”

Im Rahmen der Konferenz wurde – in Anwesenheit von Sektionschef Elmar Pichl aus dem BMFWF – auch der neue Ausgründungsrahmen für diese sog. SHAPE-Disziplinen vorgestellt. SHAPE steht für Social Sciences, Humanities and the Arts for People and the Economy, also für Sozial-, Geistes- und Kulturwissenschaften sowie die Künste. Dieser Rahmen ergänzt den 2024 erarbeiteten Ausgründungsrahmen für den technischen und naturwissenschaftlichen Bereich.

Die Frage des Budgets?

Die Ergebnisse der Konferenz treffen auf einen schwierigen Moment. Wie sich das Universitätsbudget in den nächsten Jahren entwickelt, ist offen, mehr Geld wird es nach Einschätzung von Dömötör wohl nicht geben. Die Frage sei, wo gespart werde: bei etablierten Bereichen oder im Transfer, „der noch nicht so etabliert ist und auch keine starke Lobby in Budgetdiskussionen hat”. Das Budget sei deshalb ein Leitmotiv der Konferenz gewesen: „Was können wir tun, um dieses weiterhin zwar größer werdende, aber immer noch zarte Pflänzlein, das in den letzten fünf bis zehn Jahren entstanden ist, zu schützen?”

(c) Ruiz Cruz

Matt beobachtet die Folgen bereits. An einigen Universitäten sei das Personal im Transferbereich zurückgefahren worden. „Das finde ich einen falschen Ansatz, weil gerade jetzt müssen wir darauf achten, Innovation voranzutreiben.” Dass überall gespart werden müsse, sehe sie ein, „aber für die langfristige Sicht eines Wirtschaftsstandortes ist es nicht die richtige Entscheidung, an der Innovation zu sparen”.

Konkret bedauert Matt, dass es im Herbst keine Fellowship-Ausschreibung gab. Eine Handvoll Forscher:innen an ihrer Universität hätte gerne eingereicht. Wenn man in dieser Situation doch die akademische Karriere wähle, sei das nachvollziehbar, weil man es sich auf dem Weg dorthin kaum leisten könne, ein paar Jahre für einen unternehmerischen Versuch liegen zu lassen. Eine bei der Konferenz diskutierte Maßnahme sei deshalb ein Forschungsfreisemester, „damit diese Entscheidung nicht so früh fallen muss: Unternehmertum oder Forscherkarriere”.

Gründen soll in der akademischen Laufbahn zählen

Genau an diesem Punkt setzt der Maßnahmenplan an, den das ECN aus der Konferenz ableitet und Ende des Jahres veröffentlichen will. Gründen soll ein gleichwertiger Karriereweg werden, der auch in der akademischen Laufbahn anerkannt wird. „Kulturwandel bedarf auch der entsprechenden Incentives”, sagt Dömötör. „Wie wird es von meiner Uni gewürdigt, wenn ich gründe? Werde ich nur für die traditionellen Kernaufgaben einer Universität belohnt, Forschung und Lehre, oder wird auch die Third Mission stärker berücksichtigt?” In den letzten Jahren habe es eine positive Entwicklung gegeben, „aber da ist immer noch Luft”.

Der zweite Kernpunkt richtet sich an den Gesetzgeber: Das ECN fordert einen klaren Rechtsrahmen für Ausgründungen im Universitätsgesetz (UG) und im Fachhochschulgesetz (FHG). Dazu kommen österreichweite Standards für IP und Beteiligungen sowie Entrepreneurship Education für alle Studierenden. Die Details sollen im Plan Ende des Jahres folgen.

Verbündete in der Politik?

Unterstützung erhofft sich das ECN aus der Politik. Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, stellte sich bei einem Kamingespräch den Fragen der Community. Für Dömötör „ein sehr wertschätzendes Signal”. Man nehme aus dem Gespräch mit, „in ihr eine Verbündete zu haben”. Für die Änderungen an UG und FHG, die das ECN anstrebt, ist allerdings nicht ihr Ressort zuständig, sondern das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Nicht nur für die Startup-Szene: Die Bücher von Florian Gschwandtner und Hansi Hansmann

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Nicht nur für die Startup-Szene: Die Bücher von Florian Gschwandtner und Hansi Hansmann

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Nicht nur für die Startup-Szene: Die Bücher von Florian Gschwandtner und Hansi Hansmann

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Nicht nur für die Startup-Szene: Die Bücher von Florian Gschwandtner und Hansi Hansmann

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Nicht nur für die Startup-Szene: Die Bücher von Florian Gschwandtner und Hansi Hansmann

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Nicht nur für die Startup-Szene: Die Bücher von Florian Gschwandtner und Hansi Hansmann

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Nicht nur für die Startup-Szene: Die Bücher von Florian Gschwandtner und Hansi Hansmann

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Nicht nur für die Startup-Szene: Die Bücher von Florian Gschwandtner und Hansi Hansmann

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Nicht nur für die Startup-Szene: Die Bücher von Florian Gschwandtner und Hansi Hansmann