02.09.2021

Gründerpreis Phönix 2021: Anmeldefrist läuft noch bis 15. September

Mit dem Gründerpreis "Phönix" werden jedes Jahr die besten Startups, Spin-offs, Prototypen und Female Entrepreneurs ausgezeichnet. Einreichungen sind noch bis 15. September 2021 möglich.
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Gründerpreis Phönix
(c) BMBWF/Lusser

Der Österreichische Gründerpreis Phönix zeichnet jedes Jahr herausragende Leistungen österreichischer Startups, Spin-offs und Forschungsteams aus. Besonders hervorgehoben werden darüber hinaus Leistungen von Gründerinnen, um die Potenziale von Frauen im Bereich High-Tech-Gründungen weiter zu fördern.

Schwerpunkt bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger liegt laut Austria Wirtschaftsservice (aws) vor allem auf herausragenden Leistungen, die einen „wichtigen Beitrag zur Überwindung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen“ schaffen. Denn gerade bei diesen Problemstellungen werde der besondere Nutzen und die breite Wirkung eines erfolgreichen Wissenstransfers von Forschungseinrichtungen in die Wirtschaft besonders sichtbar, so die aws.

Anmeldungen für Gründerpreis Phönix

Der Gründerpreis Phönix wird im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) von der aws in Kooperation mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Industriellenvereinigung (IV) organisiert.

Anmeldungen für Startups, Spin-offs und Prototypen sind noch bis 15. September 2021 möglich. Die feierliche Auszeichnung der Preisträger erfolgt am 9. Dezember 2021 im Haus der Industrie.

Die Preisträger sowie die mit ihnen verbundenen Forschungseinrichtungen werden im Rahmen einer Gala mit Trophäen, Urkunden und einer Entsendung als Expertinnen und Experten zu einem einschlägigen internationalen oder nationalen (Online-)Event im Wert von EUR 5.000,– prämiert.

Jury und Auswahlkriterien

Der Österreichische Gründerpreis Phönix wird in den vier Kategorien „Female Entrepreneurs“, „Startup“, „Spin-off“ und „Prototype“ vergeben. Die Auswahl der Gewinner erfolgt laut aws durch eine international besetzte Fachjury. Für die Teilnahme gelten zum Zeitpunkt der Einreichung folgende Kriterien:

  • die Gründung ist nach dem 1. Jänner 2015 erfolgt (Eintragung ins Firmen­buch oder Ausstellung des Gewerbescheins)
  • Firmensitz in Österreich

Bewertungskriterien der Jury in der Kategorie „Startup“:

  • Alleinstellungsmerkmale
  • Gesellschaftliche Relevanz und Nachhaltigkeit
  • Unternehmerische Leistung
  • Marktpotenzial

Die vier Kategorien im Details

Female Entrepreneurs

Die Potenziale von Frauen, insbesondere im Bereich von High-Tech-Gründungen, werden bislang nur unzureichend genutzt. Die Auszeichnung in der Kategorie „Female Entrepreneurs“ setzt daher ein Signal, um auch entsprechende „Role Models“ zu etablieren. Aus dem Pool aller eingereichten Projekte wird von der Jury ein erfolgreiches Projekt ausgewählt, an dem eine Frau als Forscherin, Gründerin oder Geschäftsführerin maßgeblich beteiligt ist.

Startup

In dieser Kategorie werden österreichische Start-ups prämiert deren innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen adressieren.

Spin-off

Ausgezeichnet werden Verwertungs-Spin-offs mit ihrer Forschungseinrichtung, die unter anderem aus öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen oder Kooperationsprogrammen (wie z.B. Research Studios Austria, COMET-Zentrum oder CD-Labors) hervorgegangen sind.

Prototype

„Modelle“ oder Prototypen veranschaulichen laut den Organisatoren die Machbarkeit von Innovationen und beschleunigen dadurch die Verwertung in Gesellschaft und Wirtschaft. Einreichberechtigt sind alle Universitäten, öffentliche Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die bei Programmen der Förderagenturen aws bzw. FFG – bspw. PRIZE (aws), PreSeed (aws), Seedfinancing (aws), High-Tech Start-up (FFG), Start-up (FFG) sowie Research Studios Austria RSA (FFG) – ab 1. Jänner 2015 eingereicht und eine Förderung erhalten haben.

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B&C-Gruppe
© Georg Wilke - Alexander Zwickl.

Die B&C Holding Österreich GmbH ist die oberste Holdinggesellschaft unter dem Dach der B&C Privatstiftung und bündelt die Beteiligungs- und Investmentaktivitäten der B&C-Gruppe. Diese investiert in etablierte börsennotierte und außerbörsliche Unternehmen sowie in Technologie-Wachstumsunternehmen.

B&C-Gruppe: Ausbau des Portfolios

Alexander Zwickl wird mit seiner Bestellung zum Geschäftsführer künftig für den Ausbau des Beteiligungsportfolios reifer Unternehmen zuständig sein. Dabei setzt die Gruppe auf längerfristig und partnerschaftlich ausgerichtete sowie flexibel strukturierte Minderheitsbeteiligungen an etablierten Industrie- und industrienahen Unternehmen. Darüber hinaus übernimmt Zwickl innerhalb der Geschäftsführung leitende Aufgaben im bestehenden Kernbeteiligungsmanagement.

Mit seiner Bestellung wird zudem die Geschäftsführung der B&C Holding Österreich GmbH von zwei auf drei Mitglieder erweitert. Gemeinsam mit Patrick Lackenbucher und Thomas Zimpfer bildet Zwickl nun das dreiköpfige Führungsgremium.

Der Manager verfügt über Erfahrung in der Führung und strategischen Weiterentwicklung von Industrieunternehmen sowie in den Bereichen M&A und Private Equity. Zuletzt war er Chief Financial Officer und Chief Commercial Officer bei Alu Menziken, einem europäischen Hersteller von Aluminiumkomponenten für Automobil-, Luftfahrt- und Industrieanwendungen. Dort trug er operative Verantwortung und begleitete unter anderem Wachstums- und Transformationsprogramme. Zuvor war Zwickl in der Strategieberatung, im Beteiligungsgeschäft und in leitenden Funktionen im industriellen Umfeld tätig. Der gebürtige Wiener studierte Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Zwickl möchte neue Investitionsmöglichkeiten erschließen

„Als wesentliche Aktionärin begleiten wir die Transformation unserer bestehenden Beteiligungen und bauen zugleich unsere Investmentaktivitäten aus. Wir erleben eine neue wirtschaftliche Realität, die diese Aufgaben noch anspruchsvoller macht. Deshalb stellen wir die Geschäftsführung breiter auf“, sagt Wolfgang Hofer, Aufsichtsratsvorsitzender der B&C-Gruppe.

Und Zwickl ergänzt: „Die B&C verbindet als österreichische Industrieholding langjährige Erfahrung im klassischen Industriebereich mit Investments in innovative Technologieunternehmen. Für mich steht sie für österreichisches Unternehmertum, Unabhängigkeit und Flexibilität. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit einem starken Team die Entwicklung der B&C-Gruppe mitzugestalten und neue Investitionsmöglichkeiten zu erschließen.“

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