Growledge: Elixhausener Startup sorgt für Pflanzenwissen und gesunde Jausen in Volksschulen
Das Startup Growledge von Schülern und Schülerinnen der HBLA Ursprung möchte ökologisches Bewusstsein in Volksschulen fördern. Mit einer Holzkiste und einer Plexiglaswand.
Schüler:innen der HBLA Ursprung, einer auf Landwirtschaft sowie Umwelt- und Ressourcenmanagement spezialisierten Lehranstalt in Elixhausen bei Salzburg, haben ein Junior-Unternehmen gegründet, um Kinder in Volksschulen auf eine Reise durch die Welt der Pflanzen mitzunehmen. Der Name: Growledge.
Das Ziel des Pflanzen-Startups ist es, das Verständnis der Kinder für Umwelt und die Bedeutung von Pflanzen zu fördern. Das Unternehmen stellt konkret regionale Pflanzkisten – inklusive zehn Übungsblättern und drei verschiedenen Samenpackungen – mit einer Wand aus Plexiglas her, mit denen Volksschüler:innen Pflanzen anbauen und beim Wachsen beobachten können.
„Unser wichtigstes Ziel ist es, den Kleinen auf einer spannenden Entdeckungsreise hilfreiches Wissen in den Bereichen Natur und Umwelt näherzubringen. Wir haben dazu auch lehrreiche Arbeitsblätter und Spiele für die Kinder vorbereitet. Die fertig gewachsenen Pflanzen, wie Kresse oder Schnittlauch, können dann geerntet und zum Beispiel im Zuge einer gesunden Jause gemeinsam verspeist werden“, erklärt Barbara Langwieder, 19-jährige Geschäftsführerin von Growledge. Das Junior-Unternehmen hat bereits zahlreiche Pflanzenkisten an Volksschulen verkauft und plant, seine Aktivitäten weiter auszubauen.
„Mit viel Motivation, Idealismus und Teamgeist konnten die Jungunternehmer ihre Ideen verwirklichen und ein erfolgreiches Produkt auf den Markt bringen“, sagt Betreuungslehrerin Claudia Knieger. „Die Schüler koordinieren fächerübergreifend alle Aspekte des Geschäfts, von der Produktion über das Marketing und den Verkauf bis hin zur Buchhaltung. Die nächsten 20 Holzkisterl sind bereits verleimt und abgeschliffen, das Begleitmaterial ist vorbereitet und das Team ist gemäß dem Unternehmensslogan ‚Growledge – Growing plants and gaining knowledge‘ für eine hohe Nachfrage gerüstet.“
Das Engagement der jungen Unternehmer:innen wurde auf einer weiteren Ebene belohnt: Ihre Junior Company „Growledge“ hat sich für das Bundesfinale des Schulwettbewerbs „Jugend Innovativ“ qualifiziert. Von mehr als 250 eingereichten Projekten haben es 35 ins Bundesfinale geschafft, darunter auch Growledge. Das Team der HBLA Ursprung wird vom 23. bis 25. Mai in Wien seine Arbeit der Jury präsentieren.
Edison 2026: Das sind die Sieger des oberösterreichischen Gründungs- und Innovationspreises
Beim von tech2b organisierten Wettbewerb wurden Preise in den vier Kategorien HighTech, GreenTech, MedTech und Pionier:innen sowie zwei Sonderpreise vergeben.
Edison 2026: Das sind die Sieger des oberösterreichischen Gründungs- und Innovationspreises
Beim von tech2b organisierten Wettbewerb wurden Preise in den vier Kategorien HighTech, GreenTech, MedTech und Pionier:innen sowie zwei Sonderpreise vergeben.
Alle Gewinner beim Edison 2026 | (c) Cityfoto Pelzl-Mairwöger
Mit dem Edison 2026 wurde gestern ein weiteres Mal der von tech2b organisierte oberösterreichische Gründungs- und Innovationspreis vergeben. Ausschlaggebend für die Vergabe sind laut tech2b Innovationskraft, Umsetzbarkeit und klares Marktpotenzial. „Der Edison ist weit mehr als ein Ideenwettbewerb. Er ist ein Sprungbrett für Gründerinnen und Gründer und ein wichtiger Baustein im oberösterreichischen Innovationsökosystem“, kommentiert tech2b-Geschäftsführer Lukas Keplinger.
Vergeben wurden Preise in den Kategorien HighTech, GreenTech, MedTech und Pionier:innen sowie die zwei Sonderpreise Edison ChangeMaker für fortgeschrittene Startups und Edison Alva für Corporate-Startup-Collaboration-Projekte. Die Preisgelder betrugen insgesamt rund 50.000 Euro.
Das sind die Sieger des Edison 2026
Kategorie Pionier:innen: bloomnow
Bloomnow aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung entwickelt eine digitale Plattform für Familien mit neurodivergenten Kindern und deren Umfeld. Die Lösung verbindet wissenschaftlich fundiertes Wissen mit personalisierten Unterstützungsangeboten und passenden Kontakten mit Expertinnen und Experten. Mithilfe eines intelligenten Matching-Ansatzes sollen Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Betreuungspersonen genau jene Informationen, Werkzeuge und Hilfestellungen erhalten, die ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Damit will bloomnow dazu beitragen, die Lücke zwischen Diagnose, Orientierung und konkreter Unterstützung im Alltag zu schließen. Das Unternehmen erhielt ein Preisgeld von 5.000 Euro, gesponsert von der Sparkasse OÖ. Weitere Sponsoren sind Creative Region Linz und Kunstuniversität Linz.
(c) Cityfoto Pelzl-Mairwöger
Kategorie Greentech: PrintReClaim
PrintReClaim aus dem Bezirk Gmunden entwickelt eine kompakte Recyclinganlage, die Kunststoffabfälle direkt vor Ort zu hochwertigem 3D-Druck-Filament verarbeitet. Die Lösung macht unterschiedliche Kunststoffe wie PET-Flaschen oder Verpackungen für den 3D-Druck wieder nutzbar und soll so einen dezentralen Recyclingkreislauf ermöglichen. Dadurch sollen Materialkosten und CO₂-Emissionen reduziert und Kunststoffabfälle in wertvolle Ressourcen verwandelt werden. Das Startup erhielt ein Preisgeld von 5.000 Euro gesponsert von Siemens OÖ.
(c) Cityfoto Pelzl-Mairwöger
Kategorie Medtech: Wholomics
Wholomics aus dem Bezirk Ried im Innkreis entwickelt einen kosteneffizienten Bluttest zur Früherkennung mehrerer Krebsarten aus einer einzigen Blutprobe – brutkasten berichtete bereits. Mithilfe einer Kombination aus Metabolomik und Künstlicher Intelligenz analysiert die Lösung stoffwechselbedingte Veränderungen im Blut, um frühzeitig Hinweise auf verschiedene Krebsarten zu erkennen. Dadurch sollen gezielte medizinische Folgeuntersuchungen ermöglicht und die Krebsfrüherkennung verbessert werden. Das Startup erhielt ein Preisgeld von 5.000 Euro gesponsert von GE HealthCare.
(c) Cityfoto Pelzl-Mairwöger
Kategorie Hightech: Flatwise
Flatwise aus Linz entwickelt eine KI-gestützte Plattform für die effiziente und transparente Verwaltung von Immobilien (brutkasten berichtete bereits). Die Lösung automatisiert zentrale Prozesse wie Dokumentenmanagement, Fristenkontrolle, Finanzverwaltung und Mieterkommunikation und soll Vermieter:innen so dabei unterstützen, ihre Immobilien eigenständig und kosteneffizient zu verwalten. Damit will Flatwise eine moderne Alternative zu klassischen Hausverwaltungen und herkömmlichen Verwaltungstools bieten. Das Startup bekam ein Preisgeld von 5.000 Euro, gesponsert von KGG UBG und dem OÖ HightechFonds.
(c) Cityfoto Pelzl-Mairwöger
Kategorie ChangeMaker: Diamens
Diamens aus Linz entwickelt einen nichtinvasiven Test zur frühzeitigen Erkennung von Endometriose auf Basis von Menstruationsblut – brutkasten berichtete bereits. Die Lösung soll eine einfache und patientinnenfreundliche Diagnose ermöglichen und damit die oft jahrelange Wartezeit bis zur Erkennung der Erkrankung deutlich verkürzen. Damit will Diamens einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Frauengesundheit leisten. Das Startup erhielt ein PR-Paket im Wert von etwa 15.000 Euro, gesponsert von der WKOÖ.
(c) Cityfoto Pelzl-Mairwöger
Kategorie Edison Alva: Internorm International GmbH und quomatic.ai GmbH
Der Edison Alva 2026 geht an die Zusammenarbeit von Internorm International GmbH und dem oberösterreichischen KI-Startup Quomatic. Gemeinsam entwickeln die Partner seit mehreren Jahren KI-Lösungen für zentrale Geschäftsprozesse, darunter intelligente Kundenberatung, Vertriebsunterstützung und Prognosemodelle. Eine Bewerbung für den Preis war nicht möglich, die Nominierung erfolgte durch den PIER-4-Leadberaterkreis. Die Gewinner erhielten Medienpräsenz in Form eines PR-Pakets in Höhe von rund 10.000 Euro, gesponsert von PIER 4 mit den weiteren Sponsoren Chefinfo und Die Macher.
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