02.02.2022

Grow: Diese 6 Green Startups kommen in den Accelerator von Deloitte und Impact Hub

Die sechs "Grow"-Finalisten durchlaufen nun in ein halbjähriges Acclerator-Programm und können am Ende Geldpreise und Beratungsstunden gewinnen.
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Die Grow-Accelerator-Finalisten

Nachdem der Deloitte Future Fund und der Wiener Impact Hub bereits seit Jahren in der Initiative found! zusammenarbeiten, stellten sie im Oktober das neue auf Green Startups fokussierte Programm Grow vor. Nun wurden die ersten sechs Finalisten vorgestellt. Diese kommen nun in ein halbjähriges Acceleration-Programm, wo sie mit Deloitte-Mentor:innen und Impact Hub-Expert:innen an ihren Business-Ideen feilen sollen.

Video-Talk: Das sind die Ziele des Programms Grow

„Bei der Auswahl der Finalist:innen haben wir auf die Skalierbarkeit der Geschäftsideen und die Nachhaltigkeit des Impacts geachtet. Unsere Teilnehmer:innen verbindet ein gemeinsames Ziel: Sie wollen mit ihren Startups einen positiven Beitrag zur Gestaltung einer klimaneutralen Zukunft leisten. Wir sind stolz darauf, junge Unternehmer:innen bei der Verwirklichung ihrer Ideen mit unserer fachlichen Expertise zu unterstützen“, kommentiert Deloitte Österreich CEO Harald Breit. Am Ende der Accelerator-Laufzeit gewinnen zwei Sieger-Startups insgesamt 15.000 Euro und 100 Pro-Bono-Arbeitsstunden von Deloitte.


Das sind die sechs Finalisten

BRüSLi hat sich der Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung verschrieben. Das Startup macht Knusper-Müsli aus überproduziertem Brot – der brutkasten berichtete bereits. Dabei werden mit jedem Kilo verzehrtem Müsli ein Kilo Brot sowie 1.410 Liter Wasser gespart.

COLO will zu einer „nachhaltigen Stadt mit Wohlfühlcharakter“ beitragen – mit begrünten Fassaden und Wohnungen, die sich durch angenehme Innenraumtemperaturen auszeichnen sollen. Das Startup legt seinen Schwerpunkt auf einen modular aufgebauten Fenstervorbau, der zur Begrünung und Beschattung ganzer Fassaden dienen soll.

Commonsun will seine Software als One-Stop-Shop für kollektive Photovoltaik-Anlagen etablieren. Die Software soll als Enabler dienen, um Energiegemeinschaften erfolgreich zu planen, aufzubauen und zu betreiben.

Plantika will eine „einfache und wirkungsvolle Lösung für mehr grüne Dächer in der Stadt“ entwickelt haben. Das Startup produziert Gründachmodule für geneigte Blech- und Ziegeldächer. Damit sei es erstmals möglich, eine Vielzahl bestehender Dächer ohne zeitaufwendige Vorplanung und komplizierte Baumaßnahmen zu begrünen, heißt es vom Unternehmen.

REEDuce will mit Lärmschutzwänden aus Schilf, Thermoholz und Lehm eine „Lärmschutzwende“ hervorrufen. Die Wände bestehen aus erneuerbaren Rohstoffen und sind im Sinne der Kreislaufwirtschaft aufgebaut. Sie sollen nicht nur effizient Lärm eindämmen sondern auch als Zuhause für Insekten dienen.

seedcup nutzt Kaffeesatz, um daraus einen zu 100 Prozent biologisch abbaubaren Einweg Coffee-to-go-Becher herzustellen. Dieser wird direkt vor Ort mithilfe einer Maschine gepresst. Nach Gebrauch zersetzt sich der Becher innerhalb von max. 72 Stunden und gibt Samen heimischer Pflanzen frei.

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Shirin Krall und Katrin Joschtel übernehmen Spitzenpositionen bei Bitpanda | (c) Bitpanda
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Beim britischen Fintech-Riesen Revolut war sie Global Head of Retail Marketing, nun wird Shirin Krall Chief Growth Officer (CGO) beim Wiener Unicorn Bitpanda. Als solche soll sie Neukundengewinnung, Performance Marketing sowie Brand- und Produktmarketing verantworten. Zeitgleich kommunizierte das Scaleup heute eine weitere Top-Besetzung: Katrin Joschtel, bislang Compliance-Leiterin bei der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, übernimmt als Senior Vice President Compliance, Risk & AFC die Leitung einer neu geschaffenen „Second Line of Defense“. Sie berichtet an Chief Legal Officer (CLO) Fabian Reinisch.

Enzersdorfer-Konrad: „entscheidend, Wachstum auf einem starken regulatorischen Fundament aufzubauen“

Man wolle mit den Neuzugängen „ambitioniertes Wachstum mit Risikomanagement auf institutionellem Niveau“ verbinden, heißt es von Bitpanda. „Mit dem weiteren Ausbau unserer europäischen Plattform und der Skalierung unserer globalen B2B-Infrastruktur ist es entscheidend, Wachstum auf einem starken regulatorischen Fundament aufzubauen. Shirin und Katrin ergänzen unser Führungsteam um die strategische Expertise, die wir für die nächste Phase unserer Entwicklung brauchen“, kommentiert CEO Lukas Enzersdorfer-Konrad.

Krall: „alle Voraussetzungen, um in Europa eine führende Rolle einzunehmen“

Und die neue CGO Shirin Krall meint: „Bitpanda befindet sich an einem entscheidenden Wendepunkt: Mit starken Produkten, einer etablierten Marke und dem regulatorischen Fundament haben wir alle Voraussetzungen, um in Europa eine führende Rolle einzunehmen.“ Die Bündelung von Growth und Marketing in der neuen Position gebe dem Unternehmen „die Möglichkeit, einen integrierten Wachstumsmotor aufzubauen“.

Joschtl: „schaffen die Grundlage für klare Verantwortlichkeiten“

Mit der Bündelung der Second Line unter einem gemeinsamen Mandat schütze man das Geschäft und schaffe gleichzeitig den nötigen Rahmen für Produktinnovationen, meint CLO Reinisch. Mit Katrin Joschtel wolle er „gemeinsam neue Maßstäbe“ für die Branche setzen. Die wiederum kommentiert: „Mit einer einheitlichen, starken und zukunftsfähigen Second Line of Defense schaffen wir die Grundlage für klare Verantwortlichkeiten, eine wirksame Aufsicht und eine enge Zusammenarbeit im gesamten Unternehmen.“

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