11.01.2021

Greenwell: 2 Minuten 2 Millionen-Teilnehmer hat bereits Ex-Juror an Bord

Greenwell möchte Erdlöcher, die nach Ölbohrungen entstehen und ungenützt zugeschüttet werden, nutzbar machen und die Wärmeenergie daraus gewinnen. Bereits mit dabei ist ein bekannter Player aus der Startup-Szene.
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Greenwell, Wärme, Energie, Loch
(c) Stock.Adobe/Ralf Geithe - Greenwell möchte Bohrlöcher und die darin enthaltene Hitze nutzbar machen.

Werner Donke, Asetila Köstinger und Robert Philipp haben eine Idee in die Tat umgesetzt, um sonst verstreichende Energie nutzbar zu machen. Ihr Startup Greenwell macht die Erdwärme, die aus Erdölbohrungen entsteht, umweltschonend nutzbar – etwa bei lokalen Pflanzzuchtprozessen in Gewächshäusern.

Bohrlöcher mit 100 Grad Celsius

Konkret geht es um jene Bohrlöcher, die nach einer Erdölbohrung wieder zugeschüttet werden, aber noch um die 100 Grad Celsius Hitze aufweisen. Laut Gründer werden jährlich 1000 Bohrungen „verschwendet“. Mit der umweltfreundlichen Lösung CO2-freie Wärme zu gewinnen, konnte das Startup aus Wien bereits den Business Angel, Ex-2 Minuten 2 Millionen-Investor und Startup-Beauftragten im Wirtschaftsministerium Michael Altrichter für sich gewinnen.

Greenwell,
(c) Greenwell – In Österreich werden jährlich bis zu 30 Ölquellen aufgegeben.

Greenwell mit Brückenschlag zwischen Companies und Agroprneurs

In Österreich würden dem Unternehmen nach jährlich zehn bis 30 Ölquellen aufgegeben, was bedeutet, dass sie nicht mehr für andere Zwecke verwendet werden können. Drei bis zehn dieser Ölquellen könnten jedoch weiterhin geothermisch genutzt werden, so die Gründer. Daher lautet das Ziel von Greenwell eine Brücke zwischen Öl-Companies und „Agropreneurs“ zu schlagen, um nicht benötigte Erdlöcher in nutzbare Energie zu wandeln.

Ein Jahr kostenlose Wärme?

Die angestrebten Use-Cases von Greenwell beinhalten Gewächshäuser, Aquakultur, Fermentation und Bewässerung. Anmerkung: Das Startup hat eine Aktion ins Leben gerufen, bei dem Interessierte die Wärme ein Jahr lang kostenlos erhalten können. Unternehmen können über [email protected] ihre Idee pitchen. Das am besten geeignete Unternehmen gewinnt.

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(v. l. n. r.): Dr. Clemens Brunner (CEO & Co-Founder), Dr. Fabian Knirsch (CEO & Co-Founder), Andreas Steiner (CSO), Philipp Gernerth (CPO)

„Die EU-Anti-Geldwäscheverordnung macht qualifizierte Identitäten zum neuen Maßstab für digitales Onboarding. In der Partnerschaft mit Shufti Pro und Evrotrust verbindet sproof regulatorische Anforderungen mit hoher Nutzerfreundlichkeit“, erklärt Fabian Knirsch, CEO und Mitgründer des Salzburger Signatur-Startups sproof. Gemeinsam mit dem Identitätsprüfer Shufti und dem Vertrauensdienstleister Evrotrust hat das Unternehmen einen End-to-End-Workflow entwickelt, der die Identitätsprüfung (KYC) und die qualifizierte elektronische Signatur (QES) nahtlos in einem Prozess vereinen soll.

Prozess ohne Brüche

Ziel der Partnerschaft ist es, Medienbrüche beim Onboarding zu verhindern, an denen Abschlüsse oft scheitern. Der gesamte Ablauf wird über sproof gesteuert: Erst prüft Shufti die Identität der Unterzeichnenden biometrisch, via NFC oder eID in rund zwölf Sekunden. Anschließend wird ausschließlich ein verschlüsselter digitaler Fingerabdruck des Vorgangs an Evrotrust übermittelt. Das Originaldokument verbleibt bei sproof, wo nach der Zertifikatserstellung durch Evrotrust die finale Signatur in derselben Sitzung erfolgt. Bei Einmalsignaturen wird das Zertifikat danach sofort verworfen.

Datensouveränität im Fokus

Neben der Benutzerfreundlichkeit steht die europäische Datensouveränität im Fokus: sproof betreibt seine Plattform ausschließlich auf europäischer Server-Infrastruktur, wodurch Abhängigkeiten von US-Anbietern sowie Risiken durch Gesetze wie den US Cloud Act entfallen sollen. Die Signaturen sind eIDAS-konform EU-weit rechtsgültig und weisen eine Langzeitvalidierung von bis zu zehn Jahren auf.

„Ohne Konversionsverluste“

Die strategische Relevanz wird von den Partnern unterstrichen. Für Shufti war die Identitätsprüfung laut CEO Shahid Hanif nie das eigentliche Ziel, sondern das Fundament. Hanif betont: „Deshalb haben wir gemeinsam mit Evrotrust einen durchgängigen Prozess von der Identitätsprüfung bis zur qualifizierten elektronischen Signatur aufgebaut. Beides läuft in einer einzigen Onboarding-Strecke zusammen.“ Heinrich Grave, Managing Director DACH bei Evrotrust, sieht darin einen Schritt hin zu einer „regulierten Vertrauensinfrastruktur“, die direkt in die Customer Journey integriert ist. Unternehmen können regulatorische Vorgaben damit erfüllen, „ohne Konversionsverluste durch fragmentierte Prozesse“, so sproof-Gründer Knirsch.

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AI Summaries

Greenwell: 2 Minuten 2 Millionen-Teilnehmer hat bereits Ex-Juror an Bord

  • Werner Donke, Asetila Köstinger und Robert Philipp haben eine äußerst innovative und sinnvolle Idee in die Tat umgesetzt, um sonst verstreichende Energie nutzbar zu machen.
  • Ihr Startup Greenwell adressiert dabei die Erdwärme, die aus Erdölbohrungen entsteht, um sie umweltschonend zu nutzen und bei lokalen Pflanzzuchtprozessen oder Ähnlichem in Gewächshäusern einzusetzen.
  • Im Detail sind damit die Bohrlöcher gemeint, die nach einer Erdölbohrung wieder zugeschüttet werden, aber noch um die 100 Grad Celsius Hitze verfügen.
  • Mit ihrer umweltfreundlichen Lösung CO2-freie Wärme zu gewinnen, konnte das Startup aus Wien bereits einen bekannten Business Angel für sich gewinnen.

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