15.11.2017

Green Rocket: 550.000 Euro für steirische Craft-Beer-Brauerei FLECKS

FLECKS Steirerbier erreichte innerhalb von zehn Tagen das bisher dritthöchste Funding über die Crowdfunding-Plattform für nachhaltige Geschäftskonzepte.
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(c) FLECKS: Das Team

„Der österreichische Craft-Bier-Markt liegt derzeit bei nur etwa einem Prozent des verkauften Bieres. Im Vergleich mit den Nachbarländern liegt Österreich damit deutlich zurück – dort liegt der Anteil bei drei bis vier Prozent. Mit Hilfe des Kapitals aus dem Crowdfunding wollen wir dieses Marktpotenzial nutzen und die Lücke schließen“, sagt Michael Fleck, Geschäftsführer der FLECKS Steirerbier.

+++ Rekord-Halbjahr für ROCKETS-Plattformen +++

Halbe Million Euro in zehn Tagen

Die angesprochene Kampagne ist gut verlaufen. Nach zehn Tagen auf der Plattform Green Rocket war das Funding-Ziel von einer halben Million Euro erreicht. Dann wurde das Limit um 50.000 Euro erhöht. Nach einem weiteren Tag war auch das neue Ziel erreicht. Das Geld will FLECKS in den Vertrieb und die Produktion investieren. So soll ein eigener Online-Shop eingerichtet und die Produktpalette um neue Sorten ergänzt werden. Zudem plant das Unternehmen mit Sitz in Frohnleiten/Steiermark einen eigenen Biergarten direkt am Produktionsgelände.

Nur Hanfgarten und GW Energie stellten mehr auf

Anleger bekommen bei einer Laufzeit von fünf Jahren nun jährlich ausbezahlte Fixzinsen in der Höhe von 6,5 Prozent pro Jahr. Als Naturalzins erhalten die Crowd-Investoren je investierter 1000 Euro zudem über die gesamte Vertragslaufzeit eine Kiste FLECKS oder zwei Eintrittstickets für die „BrauSchauerei“ (eine Schau-Brauerei) pro Jahr. „Die unglaubliche Dynamik des Fundings für FLECKS zeigt die Stärke der Rockets-Plattformen mit mehr als 16.000 registrierten Investoren“, sagt Wolfgang Deutschmann, Gründer und Geschäftsführer von Green Rocket. Nur in Hanfgarten (955.900 Euro) und GW Energie (640.550 Euro) investierte die Crowd bisher mehr.

Bislang 130 Craft-Brauereien in 37 Ländern realisiert

Die Marke FLECKS Steirerbier ist Teil der „FLECKS Brauhaus Technik GmbH“. Diese hat bislang in 37 Ländern 130 Craft-Brauerei-Anlagen realisiert. Aktuell produziert FLECKS in der Steiermark sieben Craft-Bier-Sorten nach seinen eigenen Bier-Rezepten, darunter auch eine Bio-Sorte. Eigene Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen sorgen für grünen Strom sowie für Wärme und Kühlung aus erneuerbaren Energien. Der Betrieb ist zudem Bio- und IFS-zertifiziert. In die Schau-Brauerei „BrauSchauerei“ kamen seit der Eröffnung 2014 bereits mehr als 10.000 Besucher.

+++ 250.000 Euro in vier Tagen: Crowdfunding für SONNENERDE auf GREEN ROCKET beendet +++

(c) FLECKS: Die Schau-Brauerei „BrauSchauerei“

⇒ Page der Brauerei

⇒ Green Rocket-Page

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Erster Österreichischer humanoider Roboter © Iono Robotics

Der Plan ist aufgegangen: Im vergangenen Jahr kommunizierte das oberösterreichische Unternehmen Iono Robotics das Ziel, Mitte 2026 einen humanoiden Roboter herauszubringen – brutkasten berichtete. Das ist mit der aktuellen Live-Demonstration vor Industriepartnern und Investoren jetzt gelungen. Gründer und CEO Ümit Bas erklärte bei der Präsentation, dass das System für reale Arbeitsumgebungen und eine gesteigerte Produktivität entwickelt wurde, anstatt als bloßes Show-Modell für Laborumgebungen zu dienen.

Iono Robotics Gründer und CEO Ümit Bas mit „Workmate“ © Iono Robotics

Fokus auf Industrie und integrierte Drohnentechnik

Der Roboter soll zukünftig einfache und körperlich schwere Aufgaben in den Bereichen Industrie, Logistik, Handel und Service übernehmen, um Unternehmen beim Bewältigen des Fachkräftemangels zu unterstützen. Technisch setzt Iono Robotics auf ein modulares „Multi-Head“-Konzept: Im Kopf des Roboters befindet sich eine integrierte Drohne. Diese kann direkt aus dem System heraus starten, um die Umgebung aus der Luft zu erfassen, Fabrikhallen zu inspizieren oder das Sichtfeld über zusätzliche Sensorik zu erweitern.

Die Steuerung des Gesamtsystems erfolgt über die hauseigene Software-Plattform „Ionosphere“. Dieses geschlossene System aus Robotik-KI und Serverinfrastruktur soll eine sichere Datenverarbeitung im industriellen Umfeld garantieren und ist gezielt auf europäische Datensouveränität ausgelegt, wie es laut Unternehmen heißt.

Fahrplan zur Serienproduktion

Das Projekt befindet sich bereits in der praktischen Erprobungsphase. Auf Nachfrage verrät Gründer und CEO Ümit Bas, dass Iono Robotics bereits mit mehreren Pilotkund:innen zusammen arbeitet, darunter sowohl kleine und mittlere Unternehmen als auch namhafte Großunternehmen. Durch das direkte Feedback aus der operativen Praxis soll die Technologie in den kommenden Monaten gezielt weiterentwickelt werden.

Der wirtschaftliche Fahrplan des Startups steht ebenfalls fest: In zwei Jahren soll „Workmate“ in die Serienproduktion gehen. Der Anschaffungspreis wird sich dann im fünfstelligen Bereich bewegen. Laut Unternehmensangaben soll sich der Einsatz für Betriebe bereits innerhalb eines Jahres rentieren, da sich Unternehmen durch den Roboter-Einsatz laufende Kosten rund um Mitarbeitende einsparen können.

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