30.09.2020

Green Future Hackathon 2020: Anmeldungen noch offen

Beim Green Future Hackathon am 4. Und 5. November 2020 im Palais Berg in Wien gibt das Green Energy Lab die Bühne frei für kreative Köpfe – von Studenten und Startups über technische Professionals bis hin zu UI/UX Designern. Sie können ihre Lösungskonzepte und innovativen Ideen vorzustellen, um die zentralen Problemstellungen der Energiebranche zu adressieren. Auf den Gewinner wartet ein Preisgeld von 10.000 Euro.
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Green Future Hackathon, Green Energy Labs, Energie
(c) Green Energy Lab - Das Green Energy Lab lädt zum Green Future Hackathon, um die zentralen Problemstellungen der Energiebranche anzupacken.

Beim Green Future Hackathon 2020, der am 4. und 5. November im Palais Berg in Wien stattfindet, arbeiten die Teilnehmer gemeinsam mit Experten 24 Stunden lang an Lösungen zu den vorab definierten komplexen Problemstellungen der Energiebranche.

Green Future Hackathon mit 10.000 Euro Preisgeld & Kooperation

Kreative Lösungskonzepte werden am Ende vor einer hochkarätigen Jury gepitcht und von dieser bewertet. Die Aufgabenstellungen kommen aus den Bereichen: Seamless Commerce, Seamless Technology oder Outernet-seamless. Die Gewinnerteams erhalten ein Preisgeld von 10.000 Euro und die Chance einer Kooperation mit dem jeweiligen Aufgabensteller.

Regenerative Energietechnik

Ziel des Green Future Hackathons ist es, anhand der Fragestellungen aus der Industrie, neue Produkte, Dienstleistungen, Methoden, Systeme und Prozesse der regenerativen Energietechnik zu entwickeln, zu verbessern oder deren Umsetzung anzustoßen.

Interessierte können ihre Anmeldung bis zum 15. Oktober 2020 auf der Website des Green Energy Lab einreichen.

Imagefilm – Green Energy Lab

Zum Rahmenprogramm des Green Future Hackathons zählen diverse Panel-Diskussionen, Vorträge und Ausstellungen unter anderem mit Grußworten von Bundesministerin Leonore Gewessler, BA (angefragt) und Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds Theresia Vogel, sowie Keynotes von UI/UX-Designer Claudio Guglieri.

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V.l.n.r. LH Stv. Stephan Pernkopf, COO Gate Space Johannes Pammer, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher | © NLK Filzwieser

Die Zukunft des ESA-Phi-Lab Austria ist bis 2031 sicher. Das Land Niederösterreich und die ESA (über den Bund) finanzieren den Space Hub in Schwechat mit 4,4 bzw. 5,2 Millionen Euro, wie bei den Austrian Space Days bekanntgegeben wurde. Somit können weitere Unternehmen gefördert werden. Ziel für die Förderperiode ab 2028 ist, neuartige Raumfahrttechnologien schneller vom Prototyp in die industrielle Produktion zu bringen.

Unabhängigkeit und Wertschöpfung

Aufgrund der geopolitischen Lage sei es zentral, mit der „Konkurrenz aus den USA und Asien mithalten zu können“, sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Sie präzisiert: „Wenn wir die Schlüsseltechnologien nicht in der Hand haben, dann steigt unsere Abhängigkeit sowohl politisch, aber vor allem auch wirtschaftlich. Was das heißt, haben wir in den letzten Jahren hautnah zu spüren bekommen.“

Außerdem sieht sie eine Chance für den Wirtschaftsstandort Österreich: „Wir erwarten uns neue Jobs, neue Unternehmen und dadurch auch neue Wertschöpfung, aber vor allem auch Wohlstand in der Zukunft.“ Während andere Branchen laut Mikl-Leitner wegen der wirtschaftlichen Lage verloren gingen, habe die Raumfahrt Potential. „Es gibt in der Raumfahrt ein Wachstum von zehn Prozent pro Jahr. Raumfahrttechnologie und auch Bahntechnologie sind die am schnellsten wachsenden Bereiche weltweit und da wollen wir natürlich auch mit dabei sein.“

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf betont: „Die Verlängerung des ESA-Phi-Lab ist wichtig, um zu zeigen, dass wir auch in angespannten Budgetzeiten in Zukunftstechnologien investieren.“

Vier Ausschreibungen, mehr als 150 Einreichungen

Seit seiner Einführung im Jahr 2024 gab es vier Ausschreibungsrunden, in denen insgesamt über 150 Projekte eingereicht wurden. Einreichungen seien weiterhin laufend möglich. Die Förderung betrage zwischen 200.000 und 500.000 Euro die Projekte würden 12 bis 24 Monate begleitet werden. Der Schwerpunkt liege auf Upstream-Technologien, also der Hard- und Software für Satelliten und Raumfahrzeuge und ihren Betrieb. Das Programm verbindet die Finanzierung mit Unterstützung u. a. bei Geschäftsmodellen, Marktanalyse und Skalierung.

Im ESA Phi-Lab Austria werden aktuell 13 Projekte umgesetzt. Dabei sind Firmen wie Peak Technology, R-Space oder auch Gate Space beteiligt. Letztere designte einen Satelliten, der im Februar nächsten Jahres von SpaceX in den Orbit geschossen werden soll. Der Beaconsat ist Österreichs erster Militärsatellit und soll Angriffe auf Navigationssignale sichtbar machen.

Der Beatconsat (Bildmitte) wurde von Gate Space im Auftrag des Verteidigungsministeriums entwickelt. | © brutkasten

Auf Space Factory folgt Ausbau von Space Hub

Im Sommer dieses Jahres wurde die Space Factory, eine Infrastruktur für Prototyping und Tests, gegründet (brutkasten berichtete). Nun folgt der Ausbau des Space Hubs, um Platz für mehr Firmen zu schaffen. Aktuell sind dort zehn Unternehmen tätig. „Als österreichischer Generaldirektor bin ich wirklich sehr beeindruckt, wie dynamisch die Szene hier ist, wie schnell sich das aufbaut und wie vorwärtsschauend die Region Niederösterreich, aber Österreich insgesamt ist. Die Industrie ist aufgewacht und sehr aktiv. Das rennt jetzt“, sagt ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.

Space Region Lower Austria

In Niederösterreich möchte man „Raumfahrt weiterdenken“ und arbeitet daher an der Initiative „Space Region Lower Austria“. Von Seibersdorf über Wiener Neustadt bis zum Flughafen Wien-Schwechat sollen Forschungseinrichtungen und Unternehmen besser vernetzt werden und unter einer Dachmarke auftreten. „Wir stehen für Raumfahrttechnologie, wir wollen im internationalen Wettbewerb auch mitspielen können. Wir wollen uns von den USA und letztendlich auch von Asien abheben können“, sagt Mikl-Leitner.

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AI Summaries

Green Future Hackathon 2020: Anmeldungen noch offen

  • Beim Green Future Hackathon 2020, der am 4. und 5. November im Palais Berg in Wien stattfindet, arbeiten die Teilnehmer gemeinsam mit Experten 24 Stunden lang an Lösungen zu den vorab definierten komplexen Problemstellungen der Energiebranche.
  • Kreative Lösungskonzepte werden am Ende vor einer hochkarätigen Jury gepitcht und von dieser bewertet.
  • Die Aufgabenstellungen kommen aus den Bereichen: Seamless Commerce, Seamless Technology oder Outernet-seamless.
  • Die Gewinnerteams erhalten ein Preisgeld von 10.000 Euro und die Chance einer Kooperation mit dem jeweiligen Aufgabensteller.

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