30.01.2024

Grazer KI-Startup Leftshift One baut Management um

Das Grazer KI-Unternehmen Leftshift One meldet Personalveränderungen: Co-Gründer Stefan Schmidhofer geht, die Führungsebene bekommt neue Verstärkung.
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Sie stärken das Führungsteam von Leftshift One: Benjamin Krenn (l.) und Michael Mair (r.) (c) Leftshift One

Im Grazer KI-Startup Leftshift One kommt es zu einem Wechsel in der Führungsebene: Mit dem morgigen Mittwoch, den 31. Jänner, wird Co-Gründer Stefan Schmidhofer das Unternehmen verlassen, heißt es in einer Aussendung. Schmidhofer war zuletzt als Vice President für KI-Lösungen und die Führung der Entwicklungsteams sowie für das Thema Innovation verantwortlich.

Schmidhofer verlässt Leftshift One auf eigenen Wunsch, „um sich einer neuen beruflichen Herausforderung“ in einem „global agierenden Unternehmen“ zu widmen, schreibt das Grazer KI-Startup. Dort soll er eine strategische Position im Bereich der künstlichen Intelligenz übernehmen.

Wechsel ist „Form der Anerkennung“

Patrick Ratheiser, CEO von Leftshift One, betont indes: „Stefan hat mit Tatendrang und strategischem Know-how zu unserem Erfolgskurs beigetragen. Für uns ist dieser Wechsel gewissermaßen auch eine spezielle Form der Anerkennung: Es zeigt, welche hohes Renommee sich Leftshift One in den letzten Jahren im Bereich der künstlichen Intelligenz international erarbeitet hat.“

Co-Gründer behält Anteile

Trotz des Rückzugs aus dem Management-Board wird Schmidhofer Anteile am 25-köpfigen KI-Unternehmen behalten. „Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben. Nun freue ich mich auf meine neue berufliche Herausforderung“, kommentiert Co-Gründer Schmidhofer seinen Abgang.

Führungsteam wird vierköpfig

Leftshift One vollzieht indes einen Führungswechsel: Die beiden Co-Gründer Benjamin Krenn und Michael Mair bleiben im Führungsteam vertreten. Gemeinsam mit dem technischen Gesamtverantwortlichen Christian Weber wird das Führungstrio mit der Prokura – der rechtlichen Vertretungsmacht – ausgestattet. Krenn, Mair und Weber bilden rund um CEO Patrick Ratheiser nun das unmittelbare Führungsteam des KI-Unternehmens.

Ratheiser will mit der neuen Geschäftsführung einen weiteren Schritt in Richtung Erfolgskurs des Startups setzen: „Wir sind damit zukunftssicher und stark aufgestellt, um den Herausforderungen und Chancen in der sich schnell entwickelnden Welt der künstlichen Intelligenz zu begegnen.“

MyGPT soll expandieren

Nun will man sich verstärkt der Expansion des unternehmenseigenen „MyGPT“ widmen. Dabei handelt es sich um ein „Maßgeschneidertes ‚ChatGPT‘ für Unternehmen“, das als „unabhängiger und datensicherer Anbieter“ dienen soll, erklärt CEO Ratheiser. Leftshift One integriert dabei „verschiedenste Cloud-Anbieter und Sprachmodelle – wie beispielsweise GPT von OpenAI – nach den Bedürfnissen des Kunden“ und passt diese an die jeweilige Systemlandschaft der Kundenunternehmen an.

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v.l.n.r.: David Riedl und Laurenz Sutterlüty, die beiden Gründer und Geschäftsführer von EnerCube | © Kathrin Gollackner

Die Nächte werden länger, die Temperaturen beginnen zu sinken. Kurzum: Die Heizsaison beginnt. Der Salzburger Heizzentralen-Hersteller EnerCube bietet mit seinen Wärmepumpen-Heizzentralen eine nachhaltige Heizungsmöglichkeit an. Nun bringt er im Zuge der strategischen Partnerschaft mit Panasonic eine neue Modellreihe auf den Markt, die vor allem für große Gebäude gedacht ist. Damit soll die Wärmewende in Gewerbe, Industrie und kommunalen Gebäudebeständen vorangetrieben werden.

Fertigung in Europa

EnerCube integriert bei der neuen Reihe Luftwärmepumpen der Big Aquarea M-Serie von Panasonic in seine Heizzentralen. Gefertigt werden die Wärmepumpen in Europa in einer tschechischen Panasonic-Fabrik in Pilsen. EnerCube verantwortet die Entwicklung und ganzheitliche Fertigung der Heizzentralen und greift dabei auf die etablierte Wärmepumpentechnologie von Panasonic zurück.

Schneller Tausch, geringe Investitionskosten

Das Salzburger Unternehmen setzt auf vorgefertigte Heizzentralen, wobei die einzelnen Komponenten bereits im Werk zusammengesetzt werden. Das soll einen schnellen Tausch garantieren. Zusätzlich seien die Investitionskosten laut dem Salzburger Unternehmen geringer als bei bestehenden Modellreihen. „Wir wollen den Heizungstausch so einfach machen, dass sich auch große Gebäudebestände mit überschaubarem Aufwand und wirtschaftlich tragfähigen Investitionskosten auf eine nachhaltige Wärmeversorgung umstellen lassen“, sagt David Riedl, Co-Gründer und Geschäftsführer von EnerCube.

Co-Gründer und ebenfalls Geschäftsführer Laurenz Sutterlüty ergänzt: „Mit der neuen Modellreihe erweitern wir unser Angebot an vorgefertigten Heizzentralen auf Basis von Panasonic Luftwärmepumpen und schaffen damit Lösungen, die durch ihre kompakte Bauweise, hohe Effizienz und Wirtschaftlichkeit überzeugen.“ Die neuen Geräte erreichen bis zu 180 kW Wärmepumpenleistung, wodurch größere Gebäude mit einer Einheit, auch Cube genannt, versorgt werden können. Die Einheiten werden außerhalb der Gebäude aufgestellt und benötigen laut EnerCube nicht mehr Platz als die Fläche eines Autoparkplatzes. Neben dem Heizen können die Cubes auch zum Kühlen und zur Warmwasserbereitung verwendet werden.

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