14.05.2024
UPDATE

GPT-4o: Was das neue Modell von OpenAI kann

Am Montagabend präsentierte OpenAI ein neues "Flagship-Modell", das bei ChatGPT eingesetzt werden soll - auch in der Gratis-Version.
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Logo von OpenAI
Foto: Adobe Stock

Wenn es um die populärsten Tools im Arbeitsalltag der Startup-Szene geht, dürfte ChatGPT jedenfalls im Spitzenfeld liegen. Insofern ist die für den gestrigen Montag angesetzte Produktankündigung von OpenAI durchaus mit Spannung erwartet worden. Im Vorfeld hatte das Unternehmen nur angekündigt, dass es „manche ChatGTP- und GPT4-Updates“ vorstellen würde. Tatsächlich präsentierte OpenAI dann ein neues „Flagship-Modell“, wie sie es selbst bezeichneten: GPT-4o. Das kleine „o“ im Namen des Modells steht dabei für „omni“.

Das Sprachmodelle biete „eine Intelligenz auf GPT-4-Niveau“, sei aber „viel schneller“ und sei besser im Umgang mit „Text, Audio und Video“, kündigte OpenAI dabei an. Die auffälligste Verbesserung: Die Spracheingabe. Auf dieser lag auch der Schwerpunkt der Präsentation am Montag, bei der OpenAI-Mitarbeiter:innen sich mit der KI direkt unterhielten und fließende Gespräche führen konnten. Das Modell wird aktuell ausgerollt und war am Dienstag auch bereits für User:innen in Österreich verfügbar.

Echtzeit-Videodialoge mit ChatGPT geplant

Nach Angaben von OpenAI ist GPT-4o auch besser als jedes bisherige Modell darin, Bilder zu verstehen. Als Beispiel nennt das Unternehmen Speisekarten in anderen Sprachen: Mit GPT-4o könne man ein Bild hochladen und sich dann mit dem Modell per Spracheingabe unterhalten, um etwas über die angebotenen Speisen zu erfahren oder auch Empfehlungen zu erhalten.

Weitere Updates sollen es ermöglichen, sich mit ChatGPT in Echtzeit per Video zu unterhalten. GPT-4o kann auch im Coding eingesetzt werden – etwa, indem man Code in die Kamera hält und das Sprachmodell diesen erläutert. Analog dazu könnte das Modell auch beim Erklären von Mathematik-Aufgaben verwendet werden.

GPT-4o nicht nur in Bezahlversion

Eine Überraschung gab es business-seitig: Denn das neue Modell soll auch Gratis-Nutzer:innen von ChatGPT zugänglich gemacht werden. Bisher war das im März 2023 vorgestellte GPT-4-Modell nur für zahlende Kund:innen zugänglich. Nutzer:innen der Gratis-Version stand nur das schwächere Modell GPT-3.5 zur Verfügung.

Dies ändert sich nun. Zahlende User:innen erhalten jedoch höhere Nutzungs-Limits. Entwickler:innen, die GPT-4o über eine Programmierschnittstelle (API) nutzen, stellt OpenAI eine doppelt so hohe Geschwindigkeit bei halben Kosten verglichen mit dem bisherigen Spitzenmodell GPT-4 Turbo in Aussicht.

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Squer
© Squer - (v.l.n.r.): Niklas Ortlieb (Sophora), Matthias Kreuzriegler (Squer), Benjamin Hubner (Sophora), Lukasz Juszczyk (Squer), Jonathan Mrohs (Sophora), David Leitner (Squer), Guntram Kieferle (Sophora), Manuel Klein (Squer).

Das 2019 gegründete Wiener Softwareunternehmen Squer zählt renommierte Kunden wie die Allianz, die Deutsche Bahn, die REWE Group, die Raiffeisen Bank International sowie Bitpanda zu seinen Referenzen. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Bereiche Systemdesign und -architektur, Softwaremodernisierung, Agile Transformation, Produktentwicklung, Cloud-Infrastruktur und Platform Engineering – wie brutkasten berichtete.

2023 expandierte das Wiener Unternehmen nach München und gab im Vorjahr die Übernahme des Münchner KI-Startups Unit 214 bekannt. Nun vermeldet es ein Investment.

Über die genaue Höhe wurde Stillschweigen vereinbart, jedoch erfuhr brutkasten, dass es sich um eine mittlere achtstellige Investition handelt; sowie dass die Founder Manuel Klein, Matthias Kreuzriegler, David Leitner und Lukasz Juszczyk signifikant beteiligt bleiben und Squer auch weiterhin führen werden.

Squer: Stärkung in Deutschland geplant

Das Wiener Software-Unternehmen hat mit der Beteiligungsgesellschaft Sophora Unternehmerkapital einen neuen Investor an Bord geholt. Gemeinsam wollen die Partner das Wachstum von Squer beschleunigen und eine führende Plattform für digitale Transformation, Software-Modernisierung und angewandte Künstliche Intelligenz im DACH-Raum aufbauen. Geplant sind neben der weiteren Expansion in Deutschland und der Schweiz auch gezielte Übernahmen sowie der Ausbau des Angebots um Managed AI Services mit wiederkehrenden Erlösen.

Seit dem operativen Start haben sich die Wiener auf Software-Modernisierung, Cloud-Infrastruktur, Plattform-Engineering sowie AI- und Data-Engineering spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile mehr als 100 Mitarbeitende aus über zehn Nationen.

„AI-Solutions aus Österreich“

„Dieses Investment ist für uns vor allem eines: der Beweis, dass man auch in Europa – und in Österreich – herausragende Tech-Unternehmen schnell und erfolgreich aufbauen kann. Es unterstreicht die Arbeit der letzten Jahre und gibt uns die Mittel, den nächsten Schritt zu gehen. Wir wollten einen Partner, der versteht, wie wir arbeiten, vom ersten Tag an mit uns ans Whiteboard geht und uns mit Kapital und Transaktionserfahrung verstärkt. Bei Sophora haben Kompetenz, Referenzen und Chemie gepasst – also genau die Kriterien, nach denen auch wir unsere Kunden auswählen“, erklären Matthias Kreuzriegler und Manuel Klein.

Und weiter: „Wir haben mit Squer gezeigt, dass sich vom Standort Österreich aus moderne AI-Solutions für den gesamten DACH-Raum liefern lassen – auf einem Niveau, das internationalen Vergleich nicht scheut. Genau darauf bauen wir jetzt auf.“

Technologiegetriebene Dienstleistungen mit „Engineering-Tiefe“ gehören auch für Benjamin Hubner, Managing Partner von Sophora, zu den attraktivsten Investitionsfeldern im DACH-Raum, wie er erzählt: „Während Standardentwicklung zunehmend unter KI-Druck gerät, wächst genau der hochwertige, kundennahe Bereich, in dem Squer zu Hause ist. Was die Gründer hier aus eigener Kraft geschaffen haben, ist außergewöhnlich – gemeinsam mit ihnen wollen wir daraus eine führende Gruppe für digitale Transformation, Software-Modernisierung und angewandte KI im deutschsprachigen Raum aufbauen.“

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