12.08.2025
EDUTECH

GoStudent launcht neuen KI-Sprachtutor GoMigo – Fokus auf spanischsprachige Länder

Ingesamt stehen fünf Sprachen zur Verfügung. Nutzer:innen erhalten in Echtzeit Feedback zur Aussprache. Mit der eigenständigen Plattform möchte das Wiener EduTech-Scaleup insbesondere in spanischsprachigen Ländern punkten.
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GoStudent
© brutkasten - Felix Ohswald, Gründer GoStudent.

Mit GoMigo erweitert GoStudent ab sofort sein Angebot um eine eigenständige Plattform für personalisierte KI-Sprachtutor.innen. Ziel ist es, Lernende durch regelmäßige, stressfreie Gespräche beim Aufbau ihrer Sprachkenntnisse und ihres Selbstvertrauens zu unterstützen.

Der neue Service wird vom GoStudent-Portfoliounternehmen TusMedia in Spanien betrieben, das auf digitale Bildungsplattformen spezialisiert ist. GoMigo richtet sich laut dem Wiener EduTech-Scaleup vor allem an erwachsene Lernende, von Studierenden über Berufseinsteiger:innen bis hin zu Berufstätigen, die ihre Sprachgewandtheit und Kommunikationsfähigkeiten gezielt verbessern möchten. Der Forkus liegt auf spanischsprachigen Ländern mit hoher Nachfrage nach Englischunterricht, wie eine Sprecherin auf Anfrage von brutkasten erläutert.

Fünf Sprachen stehen zur Verfügung

GoMigo soll gängige Hürden beim Sprachenlernen überwinden, darunter auch Hemmungen beim freien Sprechen. Nutzer:innen können über die Plattform täglich personalisierte Gesprächsübungen absolvieren, die individuell auf Niveau, Ziele und Fortschritt zugeschnitten sind. Damit soll das Lernen in kleinen, konstanten Schritten ermöglicht werden – unabhängig von Ort und Tageszeit. Zudem erhalten Nutzer:innen laut GoStudent Korrekturen in Echtzeit und Verbesserungsvorschläge. Dazu zählt auch ein Feedback zur Aussprache. Mit Englisch, Spanisch, Italienisch, Deutsch und Französisch stehen insgesamt fünf Sprachen zur Verfügung.

Die Preise für GoMigo

GoMigo bietet drei Preismodelle: einen monatlich kündbaren Plan für 5,99 Euro, einen 6-Monats-Plan für 18,99 Euro sowie den Jahresplan für 31,99 Euro – jeweils mit 24/7-Zugang, personalisierten Lernpfaden und einer 14-tägigen kostenlosen Testphase.

Im Kern basiert GoMigo auf Large Language Models (LLMs) von Drittanbietern, die durch eine eigens entwickelte pädagogische Ebene von TusMedia ergänzt werden. Diese stützt sich auf eine kuratierte Wissensdatenbank, diel laut GoStudent aus geprüften Lernmaterialien vertrauenswürdiger Quellen besteht.


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Das Bitpanda Headquarter in Wien © Bitpanda

Das Wiener Krypto-Unternehmen Bitpanda erweitert seine Plattformarchitektur. Mit der Einführung des sogenannten Model Context Protocol (MCP) und einer neuen API-Integration (Application Programming Interface) können Anleger:innen künftig externe KI-Assistenten wie ChatGPT oder Claude nutzen, um unter anderem ihre Portfolios per Spracheingabe zu steuern.

Investieren ohne Programmierkenntnisse

Im Kern handelt es sich bei dem MCP laut Bitpanda um ein offenes, standardisiertes Schnittstellenprotokoll, über das kompatible KI-Assistenten Anfragen in natürlicher Sprache verarbeiten und ohne Programmierung direkt mit API-Endpunkten interagieren können. Privatanleger:innen ohne technischen Hintergrund können dadurch in natürlicher Sprache Kontostände abrufen, Positionen im Blick behalten oder Trades vorbereiten, ohne eigenen Code schreiben zu müssen.

Bitpanda selbst bezeichnet diesen Schritt als „nächste strukturelle Entwicklungsstufe finanzieller Schnittstellen“, die sich von passiven Chatbots zu aktiven Werkzeugen wandeln. Für Entwickler:innen steht eine klassische API bereit, um maßgeschneiderte Finanzanwendungen zu programmieren.

Elf Werkzeuge für KI-Assistenten

Konkret stellt der Bitpanda-MCP-Server nach der Verbindung elf native Tools bereit, die sich in drei Kategorien gliedern: Für Markt- und Portfoliodaten stehen unter anderem Funktionen zum Abrufen von Kursen, verfügbaren Assets und der eigenen Portfolio-Historie bereit. Im Bereich Staking und Earn lassen sich zum Beispiel aktive Positionen einsehen sowie Staking- und Unstaking-Vorgänge auslösen.

Sicherheit und Systemlimits

Die Künstliche Intelligenz agiert jedoch nicht autonom. Jeder Systemzugriff erfordert laut Bitpanda einen API-Key mit individuell festgelegten Berechtigungen, sogenannten „Scopes“. Das Trading basiert auf einem Request-for-Quote-Modell (RFQ): Ein Trade muss von der KI zuerst als Preisangebot angefragt und anschließend vom Menschen oder durch vorab definierte Regeln ausdrücklich bestätigt werden.

Dadurch bleiben alle Aktionen innerhalb des regulierten MiCAR-Rahmens der EU, heißt es vom Unternehmen. Christian Trummer, Chief Scientist und Mitgründer von Bitpanda meint: „Agentic Finance kann zu einer zentralen Schnittstelle für Finanzdienstleistungen werden. Wir werden diese Entwicklung in Europa verantwortungsvoll mitgestalten.“

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