27.03.2020

Call extended: goShanghai&Beijing 2020 DIGITAL – Apply now by April 13th

The Global Incubator Network Austria (short GIN) in cooperation with AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA is looking for Austrian later-stage startups for their next goAsia acceleration program. The call for goShanghai&Beijing 2020 DIGITAL is extended and now open until 13th of April!
/artikel/goshanghaibeijing-2020-call-open-now
GIN
(c) GIN
sponsored

Due to the current situation regarding COVID-19, goShanghai&Beijing 2020 will be a fully DIGITAL program with exclusive webinars for Austrian startups that want to cross borders and aim to internationalize to Mainland China.

Together with AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA, the Global Incubator Network Austria is looking for Austrian later-stage startups from various verticals that look for international partners (investors/corporates).

From May to June 2020 selected startups will have weekly webinars to work on their internationalization strategy and to prepare their expansion to Asia.  All participating startups will receive first-hand insights into the Chinese market and can benefit from personal support as well as individual mentoring due to a flexible, modular online schedule.

As soon as the current situation regarding COVID-19 allows business trips again, GIN offers the selected startups to meet potential stakeholders for follow-up meetings in Shanghai and Beijing with a goAsia Individual Ticket. For goAsia Individual GIN refunds 80% of all expenses up to € 7,000 per startup (including travel and accommodation costs).

*IMPORTANT: We are in regular contact with our international partners and are closely monitoring the further development of the coronavirus outbreak. It is our aim to provide a beneficial acceleration program that is accessible for all selected startups while ensuring every participant’s safety.

+++ The call for applications closes on the 13th of April 2020! +++

Benefits

  • Weekly Webinars: Get first-hand insights into the chinese market, tax & legal issues by international experts.
  • Benefit from workshops, 1:1 mentoring sessions and unique business connections to investors/corporates, etc.
  • Meet potential stakeholders in China for follow-up meetings with goAsia Individual & get € 7,000 refund for 80% of travel costs

Requirements:

The program goShanghai&Beijing 2020 DIGITAL is most suitable for startups meeting the following criteria:

  • Verticals: Advanced Manufacturing, Mobility, AI, Automotive, Smart Transport, Smart Logistics
  • Austrian later-stage startup (beyond PoC and seed-stage)
  • established in the last 7 years
  • raised at least seed-stage investment
  • unique product/solution & working prototype / MVP
  • a proven business model with traction (clients, revenue)
  • interest in connecting to relevant stakeholders (investors, corporates)
  • looking to develop further internationally with a focus on Asia

For more information on the program, click here!

Application & Selection Process

  • STEP 1

    Online Application on aws Connect

    latest by April 13, 2020 (23:59 CET) 

    1. Register on aws Connect and create an account
    2. Fill out the online form and upload your recent pitch-deck
    3. Apply now: www.aws.at/goshanghai-beijing2020apply
  • STEP 2

    Pre-selection

    The GIN-Team informs all applicants whether or not they are selected for the Online Pitch Event via e-mail. The pre-selected startups will receive an e-mail with all log-on details.

  • STEP 3

    Online Pitch Event

    The pre-selected startups have 3 minutes to pitch in English online followed by a short Q&A session by the jury of national an international experts. We will inform all startups via e-mail whether or not they are selected for the Online Pitch Event.

  • STEP 4

    Final Decision – Congratulations!

    latest by the end of April, 2020

    After the Online Pitch the jury will select the finalists of goShanghai&Beijing 2020 DIGITAL. The finalists will receive an e-mail with next steps from the GIN-Team latest by the end of April.

     

+++ goShanghai&Beijing 2020 | digital acceleration program | Facebook-Event +++ 

Inquiries:

Carina Margreiter – Program Manager
T +43 1 501 75 259
E [email protected] | [email protected]
www.gin-austria.com


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Erster Generalanwalt am EuGH: Maciej Szpunar | (c) curia.europa.eu/Screenshot

Die ungarische Like Company betreibt mehrere Webportale und beansprucht Schutz für die dort veröffentlichten Artikel. Das Unternehmen wirft Google vor, seine Artikel zum Training der Gemini-Sprachmodelle verwendet sowie über den KI-Chatbot vervielfältigt und öffentlich zugänglich gemacht zu haben. Ein ungarisches Gericht setzte das Verfahren daraufhin aus und legte dem EuGH vier Fragen zur Vorabentscheidung vor. Es handelt sich um das erste Verfahren zu generativer Künstlicher Intelligenz vor dem EuGH.

Wann KI-Chatbots die Rechte von Verlagen verletzen können

In seinen Schlussanträgen erläutert Generalanwalt Szpunar, unter welchen Umständen die Nutzung von Presseartikeln durch KI-Chatbots eine Rechtsverletzung darstellen kann. Entscheidend sei unter anderem, ob der Chatbot unrechtmäßig auf eine Veröffentlichung zugreift, etwa durch die Umgehung einer Paywall oder anderer technischer Schutzmaßnahmen.

Zudem komme es darauf an, wie die Informationen in den generierten Antworten wiedergegeben werden. Während die bloße Wiedergabe von Tatsachen keine Rechtsverletzung darstelle, könne die erkennbare Übernahme der Ausdrucksform eines Artikels problematisch sein. Das gelte insbesondere dann, wenn die Antwort die Originalveröffentlichung so weit ersetze, dass Nutzer:innen kein Verlangen mehr haben, die Originalveröffentlichung zu öffnen.

Das Recht der Presseverlage auf öffentliche Zugänglichmachung könne laut Szpunar verletzt werden, wenn die Ausdrucksform der Originalartikel systematisch in den Antworten eines Chatbots erkennbar sei. Der Anbieter könne für eine solche Nutzung haften, wenn diese Teil seines Geschäftsmodells sei oder er keine wirksamen Gegenmaßnahmen ergriffen habe.

Fragen zum KI-Training laut Generalanwalt unzulässig

Die Fragen zur Verwendung von Presseartikeln für das Training der Google LLMs empfiehlt Szpunar hingegen, für unzulässig zu erklären. Es gebe keine Beweise dafür, dass die Artikel der ungarischen Like Company tatsächlich zum Training der Gemini-Modelle verwendet worden seien. Die Fragen seien daher hypothetisch. Szpunar hält jedoch fest, dass die Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte zum Training von Sprachmodellen im Rahmen der im EU-Recht vorgesehenen Ausnahme für Text- und Data-Mining in der Regel „frei zulässig“ sei.

Das Gutachten ist für die Richter:innen nicht bindend, ihr Urteil soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden.

Streit um journalistische Inhalte auch in anderen EU-Ländern

Der Rechtsstreit ist kein Einzelfall. Bereits im Februar 2026 reichte die dänische Verwertungsgesellschaft DPCMO, die einen Großteil der Nachrichtenmedien des Landes vertritt, Klage gegen OpenAI ein. Sie wirft dem Unternehmen vor, Presseartikel ohne Genehmigung zum Training seiner KI-Modelle verwendet und Inhalte über ChatGPT wiedergegeben zu haben. Ein Urteil steht bislang aus. Auch in Frankreich wehren sich Presseverlage gegen die Nutzung ihrer Inhalte durch KI-Anbieter. Im August dieses Jahres wandte sich die französische Presseallianz APIG an die Wettbewerbsbehörde, weil sie durch Googles KI-generierte Zusammenfassungen sinkende Besucherzahlen und Einnahmen befürchtet.

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