31.01.2020

Google Translate soll bald Gesprochenes übersetzen können

Die Google Translate App soll um eine neue Funktionen erweitert werden. Nutzer sollen bald ihr Gesprochenes in Echtzeit übersetzen können.
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Google Translate
(c) der brutkasten / Paul Zogmann

Die Übersetzungstechnologie von Google Translate soll in Kürze noch leistungsfähiger werden. Wie das Branchen-Portal Mashable berichtet, soll die App bald auch Gesprochenes in Echtzeit übersetzen können. Zudem sollen Nutzer das Gesprochene – ähnlich wie bei der Google Recorder App – auch transkribieren können.

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Google Translate Funktion bald verfügbar

Wie Google in einer Pressekonferenz in San Francisco mitteilte, soll die Funktion voraussichtlich in den nächsten Monaten für die Android-Version der Translate-App eingeführt werden. Ob es eine iOS-Version für iPhone-Nutzer geben soll, ist bis dato noch nicht bekannt. 

Transkription in Textblöcken

Google bietet zwar noch keine vollständigen Demos des Features an. Im Rahmen der Pressekonferenz wurde aber bereits ein erstes Video veröffentlicht. Darin ist zu sehen, dass die Transkription fast nahtlos funktioniert. Anstatt Wort für Wort zu transkribieren, erfolgt die Transkription allerdings in kleineren Textblöcken.

„Wir möchten dieses Qualitätsniveau so erreichen, dass es mit dem eines Muttersprachlers vergleichbar ist, der einfach nur etwas für Sie übersetzt. Wir hoffen, dass wir es eines Tages schaffen werden“, so Nick Radicevic, Produktmanager bei Google.

=> zum Google Play-Store

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Der deutsche Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) | (c) Sandro Halank via Wikimedia Commons
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Im Vergleich zu Österreich hatte Deutschland die Nase bei Startup-Finanzierungen auch in Relation zur Gesamtbevölkerung zuletzt deutlich vorne. Im Vergleich zu den USA steht Österreichs großes Nachbarland aber vor demselben Problem, das auch hierzulande nur allzu gut bekannt ist: Während die Frühphasenfinanzierung im Land noch recht gut abgedeckt werden kann, sind die großen Kapitalbeträge für spätere Wachstumsphasen oft nur in Übersee zu holen – und das immer wieder in Verbindung mit einer Verlegung des Firmensitzes.

„Deutlich mehr privates Kapital“

„Mein Ziel ist, dass die Weltmarktführer von morgen in Deutschland gegründet werden und hier groß werden können“, sagte der deutsche Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil nun gegenüber der Nachrichtenagentur „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (RND) im Vorfeld eines Treffens mit der ostdeutschen Startup-Szene. Mit besseren steuerlichen Bedingungen für Startup-Investments wolle die deutsche Regierung daher dafür sorgen, „dass deutlich mehr privates Kapital in junge, innovative Unternehmen fließt“.

Zuletzt große Budget-Zusagen für staatliche Finanzierungsvehikel

Zudem sollen größere Startup-Finanzierungen durch deutsche Staatsfonds mehr privates Kapital mobilisieren. Dazu stehen mehrere Vehikel bereit, die zuletzt mitunter Budget-Zusagen im neun- bis zehnstelligen Bereich bekommen haben, etwa „Scale-up Direct“ von KfW Capital, für das bis Ende 2030 eine Milliarde Euro vorgesehen ist, womit Einzelinvestments bis zu 50 Millionen Euro umgesetzt werden können.

Beteiligungsfreibetrag in Österreich weiterhin nur am Wunschzettel

Wie die angedachten steuerlichen Begünstigungen konkret aussehen sollen, ist aktuell noch nicht bekannt. Ein typisches Modell wäre ein Beteiligungsfreibetrag nach Vorbild des Vereinigten Königreichs, wie er auch von den österreichischen Startup-Stakeholdern seit Jahren gefordert wird. Hierzulande schaffte es diese Maßnahme abermals nicht ins laufende Regierungsprogramm – dem Vernehmen nach vor allem wegen Widerständen des Koalitionspartners SPÖ. Dass nun im Nachbarland mit Lars Klingbeil ein sozialdemokratischer Minister einen solchen Vorschlag von sich aus aufs Tapet bringt, ist in diesem Kontext durchaus bemerkenswert.

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