Das sind die Top-10 Google-Suchbegriffe in Österreich 2015
Google Austria hat zusammengefasst, nach was die Österreicher im Jahr 2015 am meisten "gegoogelt" haben. Von Flüchtlingskrise bis Wespen ist alles dabei.
Das Donauinselfest, die Sonnenfinsternis, das neue iPhone und die Flüchtlingskrise. Das beschäftigte die Österreicher im Jahr 2015. In seinem Österreich-Report 2015 hat Google die größten Such-Trends des heurigen Jahres zusammengefasst.
Top 10 Suchbegriffe des Jahres Österreich
1. Donauinselfest
2. Sonnenfinsternis
3. iPhone 6S
4. Wien-Wahl
5. Paris
6. Ena Kadic
7. Song Contest
8. Charlie Hebdo
9. Germany’s Next Top Model
10. Pegida
Auch mit eher außergewöhnlichen Suchanfragen hat sich das Google-Austria-Team erstmalig beschäftigt. Wo sich der Stromzähler befindet ist häufig von Interesse oder die Frage „Wie mache ich meinen Mann wieder in mich verliebt?“, heißt es in einer Google-Presseaussendung.
„Besonders überrascht hat uns aber die Suche nach ‚Für was sind Wespen gut‘ und die Suche nach der Antwort auf ‚Wieviel ist Null durch Null?'“, sagt Wolfgang Fasching-Kapfenberger, Pressesprecher von Google Austria.
Stimmen aus der Szene: „Welche Person hat dich in letzter Zeit wirklich beeindruckt?“
Wir haben führende Köpfe der heimischen Innovationslandschaft gefragt, von wem sie sich inspirieren lassen – und wessen Werdegang sie in letzter Zeit nachhaltig beeindruckt hat.
Stimmen aus der Szene: „Welche Person hat dich in letzter Zeit wirklich beeindruckt?“
Wir haben führende Köpfe der heimischen Innovationslandschaft gefragt, von wem sie sich inspirieren lassen – und wessen Werdegang sie in letzter Zeit nachhaltig beeindruckt hat.
vlonru.: Franz Humer, Katrin Freihofner, Michael Hurnaus, Jeannette Gorzala, Monika Köppl-Turyna und Lukas Helminger | Collage brutkasten - (c) brutkasten / Straion / Tractive / Bild bereitgestellt / Weinwurm Fotografie / Taceo
Dieser Text ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von Mai 2026 „Die nächste Stufe“ erschienen. Eine Download-Möglichkeit des gesamten Magazins findet sich am Ende dieses Artikels.
Bei wem holt sich die heimische Innovationsszene ihre Inspiration? Wir haben bei einigen führenden Köpfen nachgefragt, wer sie in letzter Zeit besonders beeindruckt hat und warum.
Franz Humer, ehem. Agilox-Gründer und Co-Founder & CEO von novventos
Franz Humer | (c) brutkasten
Alex Zanardi. Er ist Anfang Mai von uns gegangen, am selben Tag wie vor 32 Jahren mein Jugend-Idol Ayrton Senna. Ich war 2001 am Lausitzring dabei, als Zanardi im Rahmen eines Indy-Car-Rennens bei einem Horror-Crash beide Beine verlor. Mit seinem unbändigen Lebenswillen blieb er Rennfahrer und wurde zu einem der erfolgreichsten paralympischen Athleten Italiens. Parallele im Startup-Leben: Nach jedem Rückschlag stärker zurückkommen – aus eigener Kraft.
Katrin Freihofner, Co-Founderin Straion
Katrin Freihofner | (c) Straion
Die Lebensgeschichte von Michèle Mouton beeindruckt mich immer wieder, weil sie als eine der wenigen Frauen im Rallye-Sport nicht nur mithielt, sondern gewann. Sie kombinierte technisches Verständnis mit kompromisslosem Wettbewerbsgedanken und wurde so zur Ausnahmeerscheinung in einer stark männerdominierten Branche. Ihre Karriere zeigt, wie Leistung bestehende Grenzen verschiebt.
Michael Hurnaus, ehem. Co-Founder & CEO Tractive
Michael Hurnaus | (c) Tractive
Peter Steinberger. Er hat mittlerweile mehrfach bewiesen, wie man aus Österreich heraus wirklich erfolgreich sein kann. Diese Vorbildwirkung ist ein enormer Wert für die Gesellschaft und zeigt, dass AI nicht nur in den USA und in China passiert.
Jeannette Gorzala, Founderin & CEO Act.AI.Now
Jeannette Gorzala | Bild bereitgestellt
Stephanie Meisl. Sie ist eine österreichische Medienkünstlerin und Pionierin an der Schnittstelle von Kunst und KI. Mit Projekten wie „s.myselle“, „Schiele’s Ghost“ und „D#AVANTGARDE“ prägt sie den Diskurs über digitale Identität und Humanismus. Ihre Arbeiten verbinden Technologie, Gesellschaft und Medien und stellen zentrale Fragen nach Realität, Kontrolle und Menschlichkeit im digitalen Zeitalter. Als Vice Chair des Creative Industry Council prägt sie aktiv die Zukunft der Kreativwirtschaft.
Monika Köppl-Turyna, Direktorin EcoAustria
Monika Köppl-Turyna | (c) Weinwurm Fotografie
Peter Steinberger. Er hat mich beeindruckt – nicht, weil er zu OpenAI gegangen ist, sondern weil er gegangen ist, obwohl er wusste, was ihn erwartet: Skepsis, Neid, Beschimpfungen. Statt sich anzupassen, hat er einfach weitergemacht; mit einer fast kindlichen Begeisterung für das, was er baut. Dieser Mut, die eigene Überzeugung über das bequeme Heimspiel zu stellen, ist selten – und hoffentlich ansteckend!
Lukas Helminger, Co-Founder & CEO Taceo
Lukas Helminger | (c) Taceo
Astrid Woollard. Sie war hautnah dabei, als Ethereum seine ersten Schritte machte, und ist heute General Partner bei Smape Capital, einem der wenigen wirklich erfolgreichen Crypto-Fonds. Astrid bewegt sich wie kaum jemand sonst gleichermaßen souverän an der technologischen Frontier wie in der unternehmerischen Realität von Blockchain-Anwendungen – und obwohl sich in unserer Branche vieles oft zäh anfühlt, hat sie ihren Optimismus nicht verloren. Genau diese Mischung aus Tiefe, Erfahrung und Zuversicht inspiriert mich.
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