16.03.2017

Google möchte Startups helfen

Google startet ein neues Programm, um Startups bei ihrer Online-Marketing-Strategie zu unterstützen. Interessierte können sich ab jetzt registrieren.
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(c) Pressmaster: In Zusammenarbeit mit Marketing-Experten sollen Startups ihr Konzept entwickeln.

Google startet mit „Google Marketing Solutions for Startups“ eine Plattform auf der Startups erstmalig individuellen Support für Online-Marketing-Dienste und -Produkte erhalten. Zum einen sollen junge Unternehmen durch den Kontakt mit Google-Marketing-Experten bei der Gestaltung ihrer Unternehmensstrategie unterstützt werden, um die richtige Zielgruppe im richtigen Moment zu erreichen. Zum anderen geht es um Support bei der Implementierung von AdWords-Kampagnen.

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Zudem begleiten Google-Mitarbeiter die Jungunternehmen beim Start der ersten Online-Kampagne geben Hilfestellung beim Monitoring und bei der Verbesserung. „Meinem Team und mir ist es besonders wichtig, ein starker Partner für junge wachstumsorientierte Unternehmen zu sein und diese ganzheitlich in Sachen Online-Marketing zu betreuen“, sagt André Schäbel, Leiter Business Development bei Google.

Redaktionstipps

Vom Start ins Ziel

Der Prozess beinhaltet drei Schritte:

  1. Eine Marketing-Strategie entwickeln: Ziele werden definiert und ein Plan entwickelt, wie diese innerhalb eines gewünschten Zeitraums umgesetzt werden können.
  2. Online-Präsenz ausbauen: Werbekampagnen sollen online gut positioniert werden und ihre Performance genau analysiert werden.
  3. Dran bleiben: Eine Feinabstimmung auf bestimmte Zielgruppen erfolgt und neue Verkaufsoptionen werden analysiert.

Startups haben ab sofort die Möglichkeit, sich hier für „Google Marketing Solutions for Startups“ zu registrieren.

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Novus-Gründer und CEO René Renger mit dem Novus One
(c) Novus

Als brutkasten erstmals über Novus berichtete, war das Fahrzeug aus Braunschweig noch ein Projekt mit guter Anekdote: 75 Kilogramm leicht, Vollcarbonrahmen, Motor im Hinterrad, und ein Team, das eine Kaufanfrage von Elon Musk ausgeschlagen hatte. Inzwischen ist aus dem Prototyp ein Serienfahrzeug geworden. Jetzt gibt das 2019 gegründete Unternehmen von Gründer und CEO René Renger, einem ehemaligen Lead Designer bei Volkswagen, eine Finanzierungsrunde in Höhe eines zweistelligen Millionen-Dollar-Betrags bekannt. Angeführt wird sie von 468 Capital mit Sitz in Berlin und San Francisco. Die genaue Summe nennt Novus nicht.

Serienauslieferungen seit dem Frühjahr

Das Novus One im Stadtverkehr
Das Novus One im Stadtverkehr (c) Novus

Die Serienauslieferungen des Novus One in Europa starteten laut Aussendung im Frühjahr 2026, das Fahrzeug ist in mehreren europäischen Ländern in Kundenhand. Die Founders Edition startet bei 21.300 Euro netto. Das Fahrzeug wiegt 121 Kilogramm, beschleunigt in unter zwei Sekunden von 0 auf 50 km/h und erreicht bis zu 130 km/h. Die 6,2-kWh-Batterie bietet laut Hersteller 150 Kilometer Reichweite und lädt in 90 Minuten von 0 auf 80 Prozent.

Novus bezeichnet das Fahrzeug als „Lightbike“ und reklamiert damit eine eigene Kategorie, die die Vorteile von E-Bike, Roller und Motorrad kombinieren soll. Der eigentliche Kniff liegt in der Zulassung: Das Fahrzeug fährt in zwei per Software einstellbaren Leistungsstufen, als Rollerklasse L1e bis 45 km/h und als Motorradklasse L3e bis 130 km/h. In der Einstiegskonfiguration reicht in den USA und in Europa laut Novus ein Autoführerschein, wobei die Voraussetzungen je nach Land und in den USA je nach Bundesstaat variieren. Damit zielt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf über 400 Millionen Autofahrer in Europa und Nordamerika statt auf die Nische des Zweiradmarkts.

„Unser Ziel ist nicht, den Motorradmarkt zu elektrifizieren oder nur ein weiteres Zweirad zu bauen. Unser Ziel ist, urbane Mobilität neu zu verteilen. Investoren dieses Kalibers an Bord zu haben, zeigt mir, dass der Markt das genauso sieht“, sagt Renger.

Vom Musk-Nein zum Tesla-Ingenieur an Bord

Das Shareholder-Ökosystem umfasst laut Novus über 30 Investoren. Mit an Bord ist Eric Bach, ehemaliger Chief Engineer bei Lucid Motors und Director of Engineering bei Tesla, der als Investor und Board Advisor an der Fahrzeugentwicklung mitwirkt. Zudem steigt Martin Hoffmann ein, der On vom Schweizer Startup zur globalen Premium-Performance-Marke skaliert und als CFO und Co-CEO an die Börse gebracht hat. Dazu kommen Gründer und Führungskräfte von Kembara VC, Adidas, Audi, BMW, Chrono24, FINN, Grover, Mercedes-AMG, New Balance, Vay und Xiaomi, Venture-Investoren aus dem Silicon Valley und Europa sowie Rennfahrerin Sophia Flörsch. Ein Zweiradhersteller findet sich unter den Gesellschaftern nicht.

„Wir haben uns nicht nach klassischen Mobilitätsinvestoren umgeschaut. Was wir aufgebaut haben, funktioniert eher wie ein eigener Y Combinator“, sagt Hannes A. H. Krieger, CSO und Gründungsmitglied von Novus.

USA 2027, Novus Two Ende 2027

Das frische Kapital soll in den Marktstart in den USA 2027, die Expansion in europäische Lifestyle-Metropolen und die Entwicklung des Novus Two fließen. Das zweite Modell soll die Lightbike-Kategorie zu einem niedrigeren Einstiegspreis in die Breite bringen, der Produktionsstart ist für Ende 2027 geplant.

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