Google Klimaschutz-Atlas nun für 90 Städte & Regionen in Österreich verfügbar
Das Google-Tool "Environmental Insights Explorer" (EIE) kann von Städten und Gemeinden kostenlos genutzt werden, um ihre Infrastruktur nachhaltiger zu planen. Seit Jahresbeginn kann die Plattform in deutscher Sprache genutzt werden und steht ab sofort für 90 Städte und Regionen in Österreich zur Verfügung.
Gebäudeemissionen, Solarpotenzial von Dachflächen oder der Baumbestand sind nur ein paar der Daten, die der sogenannte Environmental Insights Explorer (EIE) von Google liefert. Dabei handelt es sich um ein Datenanalyse- und Statistiktool, das kostenlos von Städten und Kommunen genutzt werden kann.
Mit Hilfe des EIE – von Google auch als „digitaler Klimaschutz-Atlas“ bezeichnet – können beispielsweise die Entwicklung der Emissionen aus Verkehr und Gebäuden, der Baumbestand und das Potenzial für Solaranlagen kontinuierlich analysiert und als Grundlage einer nachhaltigen Stadtplanung eingesetzt werden. Die zur Verfügung gestellten Daten sollen laut Google unter anderem bei der Ausarbeitung von Klimarichtlinien oder der Umsetzung von Klimaschutzprogrammen helfen.
Mit Hilfe des EIE können die Entwicklung der Emissionen aus Verkehr und Gebäuden, der Baumbestand und das Potenzial für Solaranlagen kontinuierlich analysiert und als Grundlage einer nachhaltigen Stadtplanung eingesetzt werden.
Environmental Insights Explorer: 90 Städte & Regionen in Österreich
Wie Google am Mittwoch im Vorfeld seines ersten Google Climate Summit in Berlin angekündigt hat, steht das Tool in Österreich ab sofort für 90 Städte und Regionen in Österreich kostenlos zur Verfügung – in Deutschland sind es über 700 und in der Schweiz 130. Zudem können Planer:innen die Plattform seit Jahresanfang auch in deutscher Sprache nutzen.
Im Rahmen des EIE stellt Google zudem allen Städten ab sofort einmal pro Jahr aktuelle Verkehrsdaten – basierend auf anonymisierten Google-Bewegungsdaten – zur Verfügung. Damit kann zum Beispiel die Veränderung der Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel (Auto, Öffentlicher Nahverkehr, Fahrrad) untersucht werden.
Welche Daten Google nutzt
Bei den Daten handelt es sich laut Google um eine modellierte Schätzung, die auf tatsächlichen Messungen der Aktivitäten und der Infrastruktur beruht. Den Schätzungen liegen dabei die gleichen Informationen zugrunde, die auch in Google Maps zur Verfügung gestellt werden. Dazu heißt es auf der Plattform: „Wir setzen fortschrittliche Verfahren des maschinellen Lernens ein, um zu verstehen, wie sich Menschen auf der ganzen Welt bewegen, und wenden dann Skalierungs-, Effizienz- und Emissionsfaktoren an“.
Der Environmental Insights Explorer baut zudem auf dem Google-Tool Project Sunroof auf, mit dem das technische Solarpotenzial aller Gebäude in einer Region geschätzt wird. Dazu werden Google-Earth-Bilder verwendet, um Dachformen und das lokale Wettergeschehen zu analysieren und so eine aggregierte Schätzung des Solarpotenzials zu erstellen.
Bis 28. Oktober einreichen: Houskapreis 2027 vergibt 760.000 Euro für anwendungsnahe Forschung
Die Einreichphase für den Houskapreis 2027 läuft: Bis 28. Oktober 2026 können Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und KMU ihre Projekte für Österreichs größten privaten Preis für anwendungsnahe Forschung einreichen. Insgesamt werden 760.000 Euro vergeben. In der KMU-Kategorie können Unternehmen mit Innovationen überzeugen, die bereits Umsätze erzielen.
Bis 28. Oktober einreichen: Houskapreis 2027 vergibt 760.000 Euro für anwendungsnahe Forschung
Die Einreichphase für den Houskapreis 2027 läuft: Bis 28. Oktober 2026 können Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und KMU ihre Projekte für Österreichs größten privaten Preis für anwendungsnahe Forschung einreichen. Insgesamt werden 760.000 Euro vergeben. In der KMU-Kategorie können Unternehmen mit Innovationen überzeugen, die bereits Umsätze erzielen.
Goldene Houskapreis-Statue, Foto: Alexander Müller
Gute Forschung entsteht in Österreich viel. Was seltener gelingt, ist der Schritt danach: dass aus einer Erkenntnis ein Produkt wird, ein Verfahren, ein Unternehmen. Genau an dieser Schnittstelle setzt der Houskapreis der B&C Privatstiftung an. Ausgezeichnet werden Projekte, die wissenschaftliche Qualität mit konkreter wirtschaftlicher Wirkung verbinden. Mit einem Gesamtpreisgeld von 760.000 Euro ist er Österreichs größter privater Preis für anwendungsnahe Forschung.
Nun geht der Preis in seine 22. Runde. Die Einreichphase für den Houskapreis 2027 ist im September gestartet und läuft bis einschließlich 28. Oktober 2026. Eingereicht wird ausschließlich online unter www.houskapreis.at.
Warum der Fokus auf Anwendung? Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der B&C Privatstiftung, erklärt es so: „Forschung und Innovation sind wesentliche Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. Gerade in einem zunehmend technologiegetriebenen internationalen Umfeld wird es für Österreich entscheidend sein, wissenschaftliche Erkenntnisse erfolgreich in die wirtschaftliche Praxis zu überführen. Dafür braucht es wissenschaftliche Exzellenz ebenso wie unternehmerisches Denken und den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Mit dem Houskapreis zeichnen wir Projekte aus, die diese Verbindung erfolgreich herstellen und wirtschaftliche Wirkung entfalten.“
Forschungspreis in drei Kategorien
Vergeben wird der Houskapreis 2027 in den Kategorien Hochschulforschung, Außeruniversitäre Forschung sowie Forschung & Entwicklung in KMU. Teilnahmeberechtigt sind österreichische staatliche und private Universitäten inklusive Fachhochschulen, Christian Doppler Labors, die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), das Institute of Science and Technology Austria (ISTA), heimische außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Gemeinsame Voraussetzung: Die wesentlichen Forschungsleistungen müssen in Österreich erbracht worden sein.
Auch der Houskapreis 2027 wird im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung vergeben, am 20. April 2027 in Wien | (c) Alexander Müller
Wie weit ein Projekt sein muss, hängt von der Kategorie ab. In der Hochschulforschung reicht es, wenn die wirtschaftliche Umsetzung unmittelbar bevorsteht oder bereits erfolgt ist. In der außeruniversitären Forschung muss sie schon passiert sein. Bei KMU muss das Projekt zusätzlich abgeschlossen sein und bereits Umsätze am Markt erzielen.
Was KMU wissen müssen
Für Unternehmen gelten klare Voraussetzungen. Sie müssen der KMU-Definition von EU und FFG entsprechen, ihren Firmensitz und ihre wesentlichen Forschungsaktivitäten in Österreich haben, maximal 249 Mitarbeiter:innen beschäftigen und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro ausweisen. Außerdem müssen sie seit mindestens zwei Jahren bestehen, also vor dem 31. Dezember 2024 im Firmenbuch eingetragen worden sein, und dürfen in keinem Beteiligungsverhältnis zur B&C-Gruppe stehen.
Die Kategorie steht auch jüngeren Unternehmen offen, sofern sie die genannten Voraussetzungen erfüllen. Entscheidend ist, dass das Unternehmen seit mindestens zwei Jahren besteht und mit seiner Innovation schon Umsätze erzielt. Wie realistisch die Chancen sind, hat der Vorjahresjahrgang gezeigt: Alle drei Nominierungen in der KMU-Kategorie gingen an heimische innovative Unternehmen, den ersten Platz holte sich das Linzer Unternehmen sendance.
Bewertung und Einreichung
Die Bewertung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren durch Fachbeiräte pro Kategorie und eine international renommierte Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft. Gewichtet wird dabei je nach Kategorie unterschiedlich: Bei der Hochschulforschung zählt die wissenschaftliche Qualität am meisten, bei KMU der wirtschaftliche Erfolg, der mit 40 Prozent in die Bewertung einfließt.
Vier Trophäen, vier Auszeichnungen: Der Houskapreis 2027 wird in drei Kategorien vergeben, dazu kommt der mit 10.000 Euro dotierte Mariella-Schurz-Preis, über den eine Oberstufenklasse entscheidet. | (c) Alexander Müller
Für die Einreichung braucht es je ein einseitiges Abstract auf Deutsch und Englisch sowie ein Dossier von maximal zehn Seiten. KMU dürfen das Dossier auf Deutsch oder Englisch verfassen, in den beiden anderen Kategorien ist Englisch vorgeschrieben. Hochschulen legen mindestens einen Letter of Intent eines Wirtschaftspartners bei, außeruniversitäre Einrichtungen mindestens einen Kooperationsnachweis. In allen Anträgen ist zudem der Beitrag zu den SDGs zu beschreiben.
Preisgeld und Termine
Pro Kategorie werden drei Projekte nominiert, und alle drei gehen mit Preisgeld nach Hause: 150.000 Euro für den ersten Platz, 70.000 Euro für den zweiten, 30.000 Euro für den dritten. Die Erstplatzierten bekommen von der B&C Privatstiftung zusätzlich die goldene Houskapreis-Statue überreicht.
Darüber hinaus vergibt die B&C Privatstiftung den mit 10.000 Euro dotierten Mariella-Schurz-Preis an eines der nominierten Projekte, das eine Oberstufenklasse auswählt. Die Preisgelder gehen an die Institutionen und kommen dort weiteren Forschungsarbeiten zugute.
Die Nominierten werden im Februar 2027 bekannt gegeben, die Verleihung findet am 20. April 2027 in Wien statt. Wer sich vorab informieren will, hat am 5. Oktober 2026 um 14 Uhr bei einer weiteren Online-Informationsveranstaltung Gelegenheit dazu, Anmeldung unter [email protected]. Im Vorjahr gingen die ersten Plätze an die TU Wien, das AIT Austrian Institute of Technology und das Unternehmen sendance. brutkasten hat über die neun Nominierungen für den Houskapreis 2026 berichtet.
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Google Klimaschutz-Atlas nun für 90 Städte & Regionen in Österreich verfügbar
AI Kontextualisierung
Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Der Inhalt des Artikels hat potenziell positive gesellschaftspolitische Auswirkungen. Durch die Bereitstellung von umfangreichen Daten zur Umweltanalyse und nachhaltigen Stadtplanung kann die Entwicklung von effektiven Klimarichtlinien und Klimaschutzmaßnahmen unterstützt werden. Zudem kann die Bereitstellung von Verkehrsdaten und Solarpotenzialen dazu beitragen, den Einsatz von erneuerbaren Energien zu erhöhen und die Verkehrsplanung zu verbessern, was langfristig zu einer nachhaltigeren Gesellschaft führen kann.
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AI Kontextualisierung
Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Der Environmental Insights Explorer (EIE) und die damit verbundenen Daten können die Grundlage für eine nachhaltige Stadtplanung bilden und helfen, Klimarichtlinien und Klimaschutzprogramme effektiver umzusetzen. Dies kann langfristig zu einer Reduzierung der Emissionen führen und den Klimawandel bekämpfen. Eine nachhaltige Stadtplanung kann zudem positive Auswirkungen auf die Wirtschaft haben, indem sie beispielsweise zu mehr Energieeffizienz und Ressourceneinsparungen führt, was wiederum Kosten reduzieren kann.
Google Klimaschutz-Atlas nun für 90 Städte & Regionen in Österreich verfügbar
AI Kontextualisierung
Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?
Als Innovationsmanager:in können Sie den Google Klimaschutz-Atlas nutzen, um Daten über Gebäudeemissionen, Solarpotenzial von Dachflächen oder den Baumbestand zu analysieren und als Grundlage einer nachhaltigen Stadtplanung zu nutzen. Auch Verkehrsdaten stehen zur Verfügung. Mit diesem Tool können Sie bei der Umsetzung von Klimaschutzprogrammen und der Ausarbeitung von Klimarichtlinien helfen und somit einen Beitrag zur Schonung der Umwelt leisten.
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?
Für Investor:innen bietet der Environmental Insights Explorer (EIE) von Google eine wichtige Informationsquelle zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Städten und Regionen. Die Daten des Tools können bei der Entscheidung für Investitionen in nachhaltige Immobilien oder erneuerbare Energien helfen und somit das Portfolio in Einklang mit den eigenen Nachhaltigkeitszielen bringen. Die Verfügbarkeit des Tools für 90 Städte und Regionen in Österreich sowie zahlreiche andere Länder macht es zu einer nützlichen Quelle für Investitionsentscheidungen in diesen Regionen.
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?
Als Politiker:in kann Ihnen der Environmental Insights Explorer von Google helfen, eine nachhaltigere Stadtplanung zu gestalten und Klimarichtlinien sowie Klimaschutzprogramme zu entwickeln. Mit Hilfe des Tools können Sie die Entwicklung der Emissionen aus Verkehr und Gebäuden, den Baumbestand und das Potenzial für Solaranlagen kontinuierlich analysieren. Zusätzlich stellt Google Ihnen aktuelle Verkehrsdaten und auf das Potenzial von Solaranlagen bezogene Informationen zur Verfügung, um Ihre Entscheidungen und Maßnahmen in Bezug auf den Klimaschutz zu unterstützen.
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Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?
Der Environmental Insights Explorer von Google ist ein kostenloses Tool, das Städten und Kommunen dabei helfen soll, kontinuierliche Analysen zur Entwicklung der Emissionen aus Verkehr und Gebäuden, des Baumbestands und des Solarpotenzials durchzuführen. Es kann als Grundlage für eine nachhaltige Stadtplanung dienen und in Klimarichtlinien oder -programmen eingesetzt werden. In Österreich steht das Tool nun für 90 Städte und Regionen zur Verfügung und es wird einmal im Jahr aktualisierte Verkehrsdaten geben. Der Einsatz fortschrittlicher Verfahren des maschinellen Lernens macht den Environmental Insights Explorer einzigartig und könnte einen großen Einfluss auf die Schaffung nachhaltiger Städte und Regionen haben.