28.01.2016

Google übertrumpft Facebook im Brettspiel

Von Google programmierte Software hat erstmals einen Großmeister im asiatischen Brettspiel „Go“ geschlagen. Damit konnte der Konzern einen Wettstreit mit dem Rivalen Facebook für sich entscheiden.
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Bisher konnte Software nur mit Go-Amateuren mithalten. lenzendorfmarcus - Fotolia.com

Mark Zuckerberg gab nur Stunden davor bekannt, mit seinem auf künstliche Intelligenz spezialisierten Team “nahe dran” zu sein.

Historischer Moment für künstliche Intelligenz

DeepMind, ein von Google im Jahr 2014 für 530 Millionen € gekauftes Unternehmen, kam Facebook zuvor, als es verlautbarte: “Es ist das erste Mal überhaupt, dass ein Computerprogramm einen professionellen menschlichen Spieler geschlagen hat”. Laut Deep Mind wurde ein Sieg von Maschine über Mensch in dem ursprünglich aus China stammenden strategischen Brettspiel bisher als eine der großen, ungelösten Probleme im Bereich “Artificial Intelligence” (AI) angesehen. “Trotz jahrzehntelanger Arbeit spielen die stärksten Computerprogramme für Go nach wie vor nur auf Amateurniveau”, so das Unternehmen. Das nun geschaffene Programm AlphaGo schalte bestehende Software in 99% aller Spiele aus. Der europäischen Meister soll bei einem Turnier 5-0 besiegt worden sein.

Im März soll AlphaGo in einer Partie mit fünf Spielen gegen Lee Sedol antreten, der Go seit einem Jahrzehnt dominiert.

Wettrennen unter Internet-Giganten

Laut Wired ist es kein Zufall, dass Facebook-CEO Mark Zuckerberg kurz davor vermeldete, nahe an einer Lösung dran zu sein. Im Dezember sagte der Leiter des Facebook-AI-Teams, Yuandong Tian, man befinde sich in einem „freundschaftlichen Wettstreit“ mit Google, welcher Software es als erstes gelingen würde, gegen einen Go-Profi zu gewinnen – es gehe “um den Stolz”.

Der nun unterlegene Zuckerberg dürfte den Wettkampf durchaus wichtig genommen haben: Tian sitze nur wenige Meter von seinem Bürotisch entfernt, sagte der CEO in einem Posting. “Ich liebe es, mein AI-Team nahe bei mir zu haben damit ich von ihnen lernen kann”.

+++ Auch interessant: Mark Zuckerberg will eigenen Robo-Butler programmieren +++

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Kern Tec: NÖ Food-Startup kooperiert mit bekannter Fleischerei für vegane “Eitrige”

Das FoodTech-Startup Kern Tec stellt mit seiner Marke Wunderkern in Zusammenarbeit mit Berger Schinken fleischlose Würstel mit einer veganen Käse-Alternative her.
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v.l.n.r.: Martin Berger; Fabian Wagesreither, Mitbegründer von Wunderkern, und Thomas Berger (c) Kristian Schark für Berger Schinken
v.l.n.r.: Martin Berger; Fabian Wagesreither, Mitbegründer von Wunderkern, und Thomas Berger (c) Kristian Schark für Berger Schinken

Die beiden niederösterreichischen Unternehmen Kern Tec und Berger Schinken kooperieren für vergane Würstel mit Käse. Das Fleischwarenunternehmen Berger stellt vegane Rostbratewürstel her und erweitert somit seine Produktpalette weiter um fleischlose Alternativen. Das Startup Kern Tec liefert mit seiner Marke Wunderkern einen veganen Käse. Die Kombination ist nun unter dem Namen „Rostbratwürstel Berg-Gaudi“ in ganz Österreich zu finden.

Vegane Rostbratwürstel

Als Vorbild für die fleischlose Alternative dienen die klassischen Rostbratwürstel. Diese hat Berger schon seit etlichen Jahren in der eigenen Produktpalette vorzuweisen. Bereits im November stieg Berger mit einer Preiselbeerpastete in den Markt der rein pflanzlichen Produkte ein. Die veganen Rostbratwürstel sind nun der nächste Schritt in diese Richtung.

(c) Kristian Schark für Berger Schinken

„Die Würstel auf Erbsenbasis schmecken hervorragend und richten sich an Veganer ebenso wie Flexitarier – voller Genuss sowohl in der Pfanne als auch vom Grill garantiert“, sagen Martin und Thomas Berger.

Die pflanzlichen Rostbratwürstel mit Käsealternative sind in einer 192-Gramm Packung zu neun Stück ab Mitte April bei Billa und Billa Plus landesweit gelistet.

Berger produziert veganen Käse von Kern Tec

Das FoodTech-Startup Kern Tec ist aufs Upcycling spezialisiert und produziert aus Obstkernen Lebensmittel. So gibt es unter dem Markennamen Wunderkern unter anderem Milchalternativen und seit neuestem auch eine vegane Käsealternative. Nachdem Rezepturen, Zutaten und Produktionsprozesse definiert und Listungen im Lebensmittelhandel vorhanden waren, begab sich Kern Tec auf die Suche nach Produzenten. Die pflanzliche Käsealternative muss gekocht, abgekühlt, geschnitten und verpackt werden. All diese Schritte sind von der Fleischerei Berger auch in der herkömmlichen Produktion der Wursterzeugung vorhanden. Daher tritt das Unternehmen nun als Produzent der Käsealternative von Kern Tec auf.

“Dank der Flexibilität bei Berger konnte mit nur sechs Wochen Vorlaufzeit die Produktion realisiert werden”, sagt Fabian Wagesreither, Co-Founder von Kern Tec über die Kooperation.


Videotipp aus dem Archiv:

Erst im April letzten Jahres sorgte Kern Tec mit einer selbst ausgerufenen Bewertung von 20 Millionen Euro bei “2 Minuten 2 Millionen” für einen TV-Eklat. Vor laufenden Kameras verglich Hans-Peter Haselsteiner die Bewertung als “Missbrauch an den Investoren” und verließ verärgert das Studio. Später folgte ein zwölf Millionen Euro Investment. Wir haben mit Kern Tec Co-Founder Sebastian Jeschko über die Hintergründe gesprochen.

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