17.03.2022

Neues Google Docs-Feature: So kann man gemeinsam E-Mails draften

Google führt eine neue Funktion für Google Docs ein, mit der man gemeinsam E-Mails draften und direkt in Gmail exportieren kann.
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esignature - In Google Docs kann man nun geeinsam E-Mails draften
(c) Adobe Stock - Aleksei

In vielen Büros ändert Google Docs schon seit längerem die Art der Zusammenarbeit nachhaltig. Mit einem neuen Feature wird jetzt ein weiterer Task in die Welt des gemeinsamen Bearbeitens gebracht: Die gute alte E-Mail. Eine solche kann nun (vorerst in der Google Workspace Bezahl-Version) gemeinsam gedraftet, mit Empfänger:innen versehen und dann direkt exportiert werden. Schon bislang konnte man natürlich kollaborativ in Google Docs einen E-Mail-Text draften, dieser musste dann aber hinüberkopiert werden. Empfänger:innen und Anhänge konnten dabei nicht gemeinsam ausgewählt werden.

Google Docs-E-Mail-Draft-Feature: So funktioniert’s

Und so funktioniert es (siehe auch gif unten): Mit der Eingabe von „@email“ in einem Google Doc lässt sich im sich aufklappenden „@-Menü“ das Feature „Email draft“ anwählen. In diesem können dann nicht nur Mail-Adressen eingegeben, sondern Empfänger:innen auch abermals mit „@“ per Name ausgewählt werden. Ein weiterer Click auf ein Gmail-Symbol und die Mail kann versendet werden.

Creating an email draft template
So funktioniert der E-Mail-Draft im Google Doc | (c) Google

Bald auch in Gratis-Version verfügbar?

Wie oben erwähnt ist das Feature fürs erste in der bezahlten Google Workspace-Version verfügbar. Doch eine Ausweitung auf die Gratis-Version ist nicht unwahrscheinlich. Schon bei früheren Features wie Google Meet oder der Chat-Funktion in Gmail fand der Rollout zunächst in der Bezahlversion statt, wurde dann aber auf alle Nutzer:innen ausgeweitet.

Ein Traum für Kontrollfreaks wird wahr

Über das neue Feature freuen dürften sich jedenfalls die Kontrollfreaks unter den Chef:innen und Vorgesetzten. Sie können sich damit noch besser direkt in die Arbeit ihrer Mitarbeiter:innen einklinken. Ob das neue Feature im Productivity-Tool auf diese Weise eher zur Produktivitäts-Bremse wird, bleibt abzuwarten.

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Neugründung
(c) Scott Graham via Unsplash

Insgesamt 39.978 Neugründungen gab es in Österreich laut Wirtschaftskammer (WKÖ) im Jahr 2025 – eine weitere Steigerung, nachdem es bereits 2024 ein Allzeithoch gegeben hatte, wie brutkasten zu Jahresbeginn berichtete. Nun gab die WKÖ neue Zahlen und eine begleitende Umfrage für das erste Halbjahr 2026 heraus – und der Aufwärtstrend setzt sich darin deutlich fort.

82,6 Prozent Einzelunternehmen

21.718 Neugründungen (ohne Personenbetreuung) gab es demnach in den ersten sechs Monaten des Jahres – ein Plus von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und damit neuerlich ein Rekord. Startups machen freilich nur einen kleinen Bruchteil davon aus – konkrete Zahlen gibt es dazu nicht. Aber so viel: 82,6 Prozent der Gründungen erfolgten als Einzelunternehmen, davon 42,5 Prozent von Frauen. 41,1 Prozent aller Gründer:innen starten zudem zunächst nebenberuflich.

Stärkste Zuwächse bei jungen Altersgruppen

Die stärksten Zuwächse gebe es dabei bei den unter 20-Jährigen sowie bei den 20- bis 30-Jährigen, heißt es von der WKÖ. Das Durchschnittsalter der Gründer:innen liegt laut Erhebung bei 36,6 Jahren. Die wichtigsten Sparten bei den Neugründungen im ersten Halbjahr waren Gewerbe und Handwerk (37,8 Prozent), Information und Consulting (23,4 Prozent) sowie Handel (22,9 Prozent).

Eigenverantwortung und Flexibilität als größte Motive

Auch die Gründe fürs Gründen wurden in der Motivumfrage des WKÖ-Gründerservice erhoben: 67,9 Prozent der Befragten möchten demnach lieber ihre eigene Chefin oder ihr eigener Chef sein. 67,6 Prozent wollen ihre Zeit flexibler gestalten, 62,3 Prozent wollen mehr Verantwortung übernehmen.

Drei politische Forderungen

Gleichzeitig fragte die WKÖ auch nach den Wünschen der neuen Gründer:innen. Ein klares Ergebnis: 78,1 Prozent wünschen sich einen zentralen digitalen One-Stop-Shop für Gründungen. Diesen fordert auch die Wirtschaftskammer von der Politik. Sie erneuert außerdem die Forderungen nach dem Beteiligungsfreibetrag und nach mehr Flexibiliät bei der Arbeitslosenversicherung für Selbstständige im Opting-in-Modell.

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