12.08.2021

Good Morning, Alpbach: brutkasten und FANC starten Live-Sendung für Forum Alpbach

Spannende Interviews, Live-Berichte und Blicke hinter die Kulissen: Good Morning Alpbach berichtet täglich live aus Wien und Alpbach.
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Dejan Jovicevic, Anna Pölzl und Dominica Schmid-Schmidsfelden präsentieren
Dejan Jovicevic, Anna Pölzl und Dominica Schmid-Schmidsfelden präsentieren "Good Morning Alpbach" © Bogdan Baraghin/beigestellt/Montage: brutkasten

Das Europäische Forum Alpbach verwandelt seit vielen Jahren ein kleines Alpendorf zum Hotspot für große Ideen, Zukunftsfragen und Debatten zu aktuellen Themen, die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beschäftigen. Auch heuer sind wieder so viele Menschen vor Ort, wie es die Pandemie zulässt. Und dem EFA-Team rund um das neue Führungsduo Andreas Treichl und Werner Wutscher ist es gelungen, den Spirit des innovativen Traditionsevents in einer hybriden Form einem noch breiteren Publikum zugänglich zu machen – mit dem Besten aus beiden Welten. Der brutkasten freut sich umso mehr, 2021 einen Beitrag zur Umsetzung des digitalen Forums Alpbach ‘21 liefern zu dürfen. Nicht nur hinter den Kulissen der digitalen Umsetzung: Gemeinsam mit dem Alumni-Club-Koordinationsteam Forum Alpbach Network Commitee FANC starten wir auch “Good Morning Alpbach”. 

Tägliche Live-Eindrücke direkt vom Forum Alpbach

Wir berichten in dem Video-Format “Good Morning Alpbach” täglich von 25.8. bis 3.9. um 8:45 in der Früh live aus Wien und Alpbach über das aktuelle Geschehen am Forum: Welche Debatten wurden geführt, welche Denkanstöße gegeben, was sind die Highlights des kommenden Tages? Übertragen wird das Format zum Start in jeden neuen Alpbach-Tag live über die digitale Eventplattform Hopin für alle Teilnehmer:innen des EFA ‘21. 

Die brutkasten-Moderator:innen Dejan Jovicevic und Dominica Schmid-Schmidsfelden fassen die wichtigsten Themen zusammen und FANC-Koordinatorin Anna Pölzl gibt täglich live aus Alpbach Einblicke in das Geschehen vor Ort. Außerdem liefert die brutkasten-Redaktion rund um Chefredakteurin Sara Grasel täglich spannende Interviews mit Expert:innen vom Forum Alpbach und mit ausgewählten Speaker:innen. 

Innovativen Spirit digital in die Welt tragen

“Das Forum Alpbach ist für mich jedes Jahr ein Fixpunkt zum Austausch mit internationalen Vordenkern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Ich freue mich, dass wir heuer gemeinsam mit FANC einige von ihnen live vor die Kamera holen können und den innovativen Spirit vor Ort digital überall hinbringen können, wo das Publikum gerade ist”, sagt Dejan Jovicevic, CEO und Co-Founder des brutkasten. “Dass wir dieses Format gemeinsam mit dem Forum Alpbach Network Committee (FANC) umsetzen können, ist ein ganz besonderes Asset. Kaum jemand hat mehr Insights in das Forum mit seinen vielen Side-Events, die das EFA so besonders machen und zu einem Ort, an dem oft überraschende Ideen und Lösungen gefunden werden”. 

Sichere dir jetzt dein Ticket für das Europäische Forum Alpbach und sei dabei, wenn es heißt: Good Morning Alpbach!

Hard Facts

Good Morning Alpbach
Live auf Hopin für Teilnehmer:innen des EFA’21
25.8.2021 bis 3.9.2021
Täglich um 8:45 Uhr

Der neue EFA-Geschäftsführer Wutscher im Interview

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Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher
Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher / brutkasten

Dass sich die aktuell noch laufenden Verhandlungen zur EU Inc. auf Ratsebene nicht so entwickeln, wie es sich die Initiator:innen der gleichnamigen Initiative wünschen würden, ist allgemein bekannt. Übte man nach der Veröffentlichung des Kommissionsentwurfs im März noch deutliche Kritik an diesem, würde man ihn inzwischen wohl gerne so annehmen. Denn der aktuell noch in Ausarbeitung befindliche Vorschlag des Rats der EU-Justizminister:innen dürfte letztlich, wenn man mit den Verhandlungen vertrauten Personen Glauben schenken darf, kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Vorschlag der Initiative zu tun haben. Die absoluten Kern-Forderungen seien darin de facto zur Gänze gestrichen, was überbleibe sei „nicht mehr als ein Label und vielleicht etwas schnellere Gründung“, hört man.

Österreich als EU-Inc.-Antagonist

Das offizielle Österreich spielt dabei dem Vernehmen nach eher die Rolle des Antagonisten. Das SPÖ-geführte Justizministerium zähle in den Verhandlungen zu den Verhinderern. Rot-weiß-roter Gegenwind zur EU Inc. komme aber auch von anderer Seite, nicht nur, wie allgemein bekannt, von Notariatskammer und Arbeiterkammer, sondern auch von einflussreichen Personen in der Wirtschaftskammer.

Zehetner: deutliche Positionierung pro EU Inc.

In dieser durchaus komplexen Gemengelage von Interessen aus ganz unterschiedlicher Richtung, mag es fast verwundern, dass sich Startup-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner nun öffentlich durchaus deutlich positionierte. „Ich bin unzufrieden damit, wohin sich die Diskussion zur EU Inc. momentan entwickelt – sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene“, sagte sie heute bei einer Keynote im Rahmen des Verbund Venture Day 2026 an der WU Wien. Auf diese Weise werde die EU Inc. nicht zur Alternative zur amerikanischen Delaware Inc., die auch sie sich wünsche.

Mitarbeiter:innenbeteiligung via FlexCo „noch nicht attraktiv genug“

Auch sonst gab sich Zehetner in ihrer Rede, die sich auf europäische Souveränität im Startup-Bereich fokussierte, kritisch. Die FlexCo etwa bezeichnete sie in Sachen Mitarbeiter:innen-Beteiligung als „ersten Schritt“, aber „noch nicht attraktiv genug“. Es brauche neue Steuerregeln, die Mitarbeiter:innenbeteiligung praktikabel machen. Auch ihre bereits einmal dezidiert geäußerte Forderung nach Steuererleichterungen bei Startup-Beteiligungen – vulgo Beteiligungsfreibetrag – wiederholte sie bei der Gelegenheit. Auf europäischer Ebene sieht sie Handlungsbedarf u.a. in Sachen Kapitalmarktunion. Lob gab es von Zehetner dafür für den European Scaleup Funds – ergänzt mit Eigenlob für den geplanten österreichischen Dachfonds.

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