04.05.2026
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GO TOKYO 2026: Das Sprungbrett nach Japan für heimische BioTech- & Life-Science-Startups

Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO TOKYO 2026 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aus den Bereichen BioTech und Life Sciences, die in einem der weltweit fortschrittlichsten Innovations- und Healthcare-Märkte Fuß fassen wollen.
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Japan zählt zu den global führenden Standorten für BioTech, Life Sciences und Healthcare-Innovationen. Als viertgrößte Volkswirtschaft der Welt mit einem hochentwickelten Gesundheitssystem, exzellenter Forschungslandschaft und massiven Investitionen in Pharma und Medizintechnik bietet das Land hervorragende Wachstumschancen für innovative Startups. Hinzu kommt eine demographische Realität, die Japan zum globalen Vorreiter in Themen wie Healthy Aging, ElderlyTech und CareTech macht: Mit einer der ältesten Bevölkerungen weltweit ist das Land ein idealer Testmarkt für Lösungen, die in den kommenden Jahrzehnten weltweit gefragt sein werden.

GO TOKYO mit klarem Fokus auf BioTech & Life Sciences

Österreichischen Startups, die diese Chance ergreifen wollen, bietet das Acceleration-Programm GO TOKYO 2026 des Global Incubator Network Austria (GIN) eine optimale Gelegenheit. Der Call richtet sich gezielt an Mid- und Later-Stage-Startups aus den Bereichen BioTech und Life Sciences. Thematisch deckt das Programm die gesamte Bandbreite ab – von pharmazeutischen und biotechnologischen Innovationen über Medizinprodukte und Digital Health bis hin zu FemTech, AgeTech, ElderlyTech, CareTech sowie Inclusive Tech und Lösungen für eine bessere Work-Life-Balance.

Der Durchgang von GO TOKYO 2025 | (c) Global Incubator Network Austria

Die teilnehmenden Startups erwartet eine intensive 1,5-wöchige Reise nach Japan vom 1. bis 9. Oktober 2026, die einen umfassenden Markteinblick und gezielte Vernetzungsmöglichkeiten sowie die Teilnahme an zwei der wichtigsten Branchen-Events des Landes bietet.

Vorbereitung digital und beim Online-Kick-off

Das Programm ist in zwei Phasen unterteilt. Zunächst erhalten die Startups im Rahmen eines flexiblen, digitalen Onboardings gezielte Einblicke in den japanischen BioTech- und Life-Science-Markt. Über exklusive GIN-Video-Masterclasses werden dabei Themen wie Regulierung, Partnerschaften und Business-Kultur in Japan abgedeckt. Hinzu kommen drei Stunden individuelles IP-Coaching, das speziell auf die Anforderungen des japanischen Marktes zugeschnitten ist. Den Abschluss der Vorbereitungsphase bildet ein Online-Kick-off mit anschließendem Networking-Dinner in Wien.

Osaka, Tokio, BioJapan und TechBIZKON

Der zweite Teil ist die 1,5-wöchige Ecosystem-Tour durch Japan. Sie startet in Osaka mit Fokus auf forschungsstarke BioTech-Cluster, Universitäten und pharmazeutische Partner und setzt sich in Tokio fort – mit direktem Zugang zu Corporates, Innovation Hubs, Investor:innen und Life-Science-Stakeholdern. Highlights sind kuratierte 1:1-Business-Meetings, die vom AußenwirtschaftsCenter Tokyo organisiert werden, sowie gezielte Pitching- und Networking-Formate.

Mit TechBIZKON und BioJapan ist auch die Teilnahme an zwei der wichtigsten Branchen-Events Asiens Teil des Programms. TechBIZKON ist ein Cross-Border-Startup-Event mit hochkarätigen Speaker:innen aus Österreich und Japan, Startup-Pitches und kuratierten Networking-Formaten. BioJapan zählt zu den weltweit größten Partnering-Events der BioTech- und Life-Science-Branche und bringt Startups, Pharma-Konzerne, Forschungseinrichtungen, Investor:innen und öffentliche Organisationen aus aller Welt zusammen.

Reisekostenzuschuss von bis zu 10.000 Euro – mit Gender-Bonus bis zu 90 Prozent

GIN übernimmt bis zu 80 Prozent der programmspezifischen Kosten für Flug und Unterkunft, mit einer maximalen Fördersumme von 10.000 Euro pro Startup. Für Startups mit Gründerinnen-Beteiligung erhöht sich die Förderquote dank Gender-Bonus auf bis zu 90 Prozent. Teilnahmeberechtigt sind österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aus dem Bereich BioTech & Life Sciences, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Skalierbares Geschäftsmodell mit ersten Markterfolgen (Kund:innen, Umsätze)
  • Bereits erfolgte Seed-Investition
  • Funktionierender Prototyp bzw. MVP
  • Einzigartiges Produkt oder Lösung
  • Gründung innerhalb der letzten sieben Jahre (kein hartes K.o.-Kriterium)
  • Konkretes Interesse an Internationalisierung mit Fokus auf Japan/Asien

Die Bewerbungsfrist für GO TOKYO 2026 endet am 31. Mai 2026. Interessierte Startups können sich über die Plattform aws Connect anmelden und ihr aktuelles Pitchdeck einreichen. Im Rahmen eines Online-Pitch-Events am 9. Juni 2026 präsentieren die vorausgewählten Startups vor einer Jury aus nationalen und internationalen GIN-Partnern – jeweils vier Minuten Pitch in Englisch plus Q&A. Die finale Auswahl wird innerhalb einer Woche nach dem Pitch kommuniziert.

GO TOKYO 2026 ist ein Accelerator-Programm des Global Incubator Network Austria (GIN) (die gemeinsame Initiative von Austria Wirtschaftsservice (aws) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG und Teil des GO ASIA-Programms. Über die letzten Jahre wurden damit zahlreiche Startups bei ihren Markteintritt in asiatische Märkte unterstützt. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit Außenwirtschaft Austria organisiert. Weitere Informationen zum aktuellen Call finden Startups hier: https://gin-austria.com/calls/gotokyo2026.

Kontakt

Bei Fragen zu GO TOKYO oder zum Bewerbungsverfahren können sich Startups an folgenden Kontakt wenden:

My Yen Lau Project Manager | GO ASIA T +43 1 501 75 394 E [email protected]

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Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller
Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller

Im KI-Boom werden immer mehr Server benötigt und diese produzieren viel Wärme. Die Abwärme zum Heizen zu benutzen, liegt also auf der Hand, ein großer Einwand ebenso: Der Bedarf an Heizwärme unterliegt für gewöhnlich starken saisonalen Schwankungen, jener an Rechenleistung nicht. Das Innsbrucker Startup Serwas Technologies will diese Diskrepanz mit seinem System auflösen – brutkasten berichtete erst im September über ein Pre-Seed-Investment für das Unternehmen.

„Wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird“

„Wir wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird. Gerade Schwimmbäder sind dafür besonders interessant, weil sie das ganze Jahr über einen hohen Wärmebedarf haben“, erklärt Serwas-Mitgründer Timo Berkmann. Das Startup kann so gleichzeitig Abwärme an Projektpartner und Rechenleistung an externe Unternehmen verkaufen.

Das Innenbecken im StuBay im Tiroler Stubaital | (c) StuBay

In einem Hallenbad in Innsbruck läuft das System bereits. Nun wurde mit dem Freizeitcenter StuBay im Tiroler Stubaital ein weiterer Partner präsentiert. Noch vor Jahresende sollen erste Server in der Anlage aufgebaut und in die bestehende Gebäudetechnik eingebunden werden. Die eigens entwickelte Kühltechnologie ermögliche es, die entstehende Abwärme mit Temperaturen von bis zu 70 °C nutzbar zu machen, ohne dass dafür eine zusätzliche Wärmepumpe benötigt werde, heißt es vom Startup.

Schrittweiser Ausbau im StuBay geplant

Nach der ersten Anbindung gemeinsam mit anderen beteiligten Fachunternehmen soll beim System im StuBay dann ein schrittweiser Ausbau erfolgen, „der sich am Wärmebedarf und den technischen Möglichkeiten des Freizeitcenters orientiert“. Mit dem weiteren Ausbau wolle man einen wachsenden Beitrag zur Wärmebereitstellung leisten.

Nach der erwähnten Pre-Seed-Finanzierung über knapp 300.000 Euro durch Gateway Ventures, Business Angels aus dem Pioneers Club und das MCI Innsbruck will Serwas zudem weiteres Kapital aufnehmen: Aktuell läuft eine Crowdinvestingkampagne des Startups.

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