17.09.2025
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GO HONG KONG 2026: Das Sprungbrett für Startups nach Hongkong und Macao – jetzt bewerben

GO HONG KONG, das erfolgreiche Internationalisierungsprogramm des Global Incubator Network, geht in die nächste Runde. 2026 erwartet die teilnehmenden Startups nicht nur eine intensive Woche in Hongkong, sondern auch eine Break-Out Session in Macao. Bewerbungen sind noch bis 12. Oktober möglich.
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Hongkong gilt seit jeher als eine der dynamischsten Wirtschaftsmetropolen Asiens – ein Ort, an dem internationale Finanzströme, Technologie-Trends und kulturelle Vielfalt aufeinandertreffen. Die Stadt ist nicht nur Tor zum chinesischen Markt, sondern auch ein internationaler Hub, an dem sich Unternehmen aus aller Welt vernetzen.

Für Startups bedeutet das: Wer hier präsent ist, kann wertvolle Kontakte zu Investor:innen, potenziellen Kund:innen und strategischen Partner:innen knüpfen. Mit GO HONG KONG 2026 bietet das Global Incubator Network Austria (GIN) österreichischen Gründer:innen nun erneut die Chance, diese Möglichkeiten zu nutzen und ihre Internationalisierung in Asien voranzutreiben.

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Bewerbungsphase läuft bis 12. Oktober 2025

Der Call für das Programm ist seit dem 15. September geöffnet und läuft bis zum 12. Oktober 2025. Gesucht werden österreichische Tech-Startups, die mit innovativen Lösungen die Zukunft von Tourismus, Hospitality und Entertainment mitgestalten wollen. Die ausgewählten Teams reisen vom 13. bis 17. April 2026 nach Hongkong, wo sie innerhalb einer intensiven Woche tiefe Einblicke in das lokale Ökosystem erhalten.


Tipp: Break-Out Session nach Macao

Ein Highlight von GO HONG KONG 2026 ist die Break-Out Session nach Macao. Die Stadt entwickelt sich über ihre Gaming-Tradition hinaus zu einem „World Centre of Tourism and Leisure“ und setzt mit der „1+4“-Strategie auf Diversifizierung in Bereichen wie Gesundheit, Hightech, Finanzdienstleistungen und Kultur. Zusammen mit Hongkong bildet Macao ein starkes Doppel, das internationalen Startups Zugang zur boomenden Tourismus- und Freizeitwirtschaft Asiens bietet – ein ideales Testfeld für smarte und nachhaltige Lösungen aus Österreich.

Zudem gibt es am 30. September 2025 noch eine eigene Info-Hour zu Macao. Mehr Infos findet ihr hier.


Von Wien nach Hongkong – mit bester Vorbereitung

Damit die Teilnehmer:innen optimal vorbereitet sind, startet das Programm bereits in Österreich. In Wien treffen sich die Gründer:innen zu einem gemeinsamen Kick-off Dinner, bei dem nicht nur das Programm vorgestellt wird, sondern auch der Austausch unter den Teams beginnt. Dazu kommen flexible digitale Onboarding-Sessions, die Markteinblicke vermitteln und den Startups helfen, ihre Strategien auf die Besonderheiten des asiatischen Marktes auszurichten.

(c) Global Incubator Network Austria (GIN)

Vor Ort in Hongkong erwartet die Startups ein dichtes Programm. Sie nehmen an Workshops teil, die speziell auf den Markteintritt in Asien zugeschnitten sind, und erhalten die Möglichkeit, in individuellen 1:1 Business Meetings direkt mit potenziellen Partner:innen ins Gespräch zu kommen. Besonders spannend ist das VC-Speed-Dating, bei dem die Gründer:innen innerhalb kürzester Zeit Investoren und Business Angels aus der Region kennenlernen. Den Höhepunkt bildet die Teilnahme am InnoEX, einem international renommierten Cross-Border-Startup-Event, bei dem die Teams ihre Ideen vor einem breiten Publikum pitchen und Kontakte zu einem globalen Netzwerk knüpfen können.

Internationale Bühne und finanzielle Unterstützung

Neben dem Zugang zu einem hochkarätigen Netzwerk bietet GO HONG KONG 2026 auch handfeste Unterstützung. Jedes teilnehmende Startup erhält einen Reisekostenzuschuss von bis zu 10.000 Euro. Damit wird sichergestellt, dass die Gründer:innen sich voll und ganz auf ihre Geschäftsentwicklung konzentrieren können, ohne dass die finanziellen Hürden zu groß werden.

Die Bedeutung eines solchen Programms lässt sich nicht hoch genug einschätzen. Während viele Startups ihre ersten Erfolge am heimischen Markt feiern, stellt der Schritt in internationale Märkte eine ganz andere Herausforderung dar. Gerade Asien mit seiner Vielfalt an Märkten, Sprachen und Geschäftskulturen verlangt eine gezielte Vorbereitung und die richtigen Kontakte. Genau hier setzt GO HONG KONG an: Es verschafft österreichischen Gründer:innen Zugang zu Entscheidungsträger:innen und Ökosystemen, die ansonsten schwer erreichbar wären.

(c) Global Incubator Network Austria (GIN)

Sprungbrett für die nächste Wachstumsphase

GO HONG KONG 2026 wird in enger Zusammenarbeit mit dem AußenwirtschaftsCenter Hongkong organisiert und ist Teil der GO-ASIA-Initiative von GIN Austria – einem gemeinsamen Programm der aws und FFG. Ziel ist es, Startups den entscheidenden ersten Schritt in die Internationalisierung zu erleichtern. Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zeigen, dass viele Teams diesen Schritt nutzen, um neue Märkte zu erschließen, Pilotprojekte anzustoßen oder Investoren zu gewinnen. Für manche war die Teilnahme sogar der Beginn einer langfristigen Expansion in Asien.

Wer also als österreichisches Startup den asiatischen Markt ins Visier nimmt, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen: Bewerbungen für GO HONG KONG 2026 sind noch bis zum 12. Oktober möglich.


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Das Team des aws Gründungsfonds | (c) aws Gründungsfonds / Bild mit KI erstellt

Dieser Text ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von August 2026 Aufbrechen erschienen.


refinq macht Klimarisiken berechenbar

Dass ein Umspannwerk in einem Überflutungsgebiet steht, weiß der Betreiber – was ihn das pro Jahr kostet, weiß er selten. Genau hier setzt refinq an: Beim Wiener Startup lädt ein Unternehmen seine Standorte hoch und bekommt sie auf einer Karte angereichert mit Klimaszenarien und Naturdaten zurück. Ein Klick auf einen Standort zeigt, welche Gefahren dort drohen, von Hochwasser über Hitze bis Dürre, was sie kosten und welche Maßnahmen das Risiko senken; von der Landkarte zur Kennzahl zum Eurobetrag.

Wie konkret das wird, zeigt die Arbeit mit europäischen Stromnetzbetreibern: In einem Programm von Terna, Elia, Swissgrid und weiteren Netzbetreibern setzte sich refinq gegen mehr als 85 Bewerbungen durch und unterstützt nun bei der Absicherung der Leitungen und Umspannwerke gegen Extremwetter. Auch die Wiener Stadtwerke prüfen mit der Plattform mehr als 5.000 Standorte, um die Wiener Energieversorgung zu schützen. Weil jede Kennzahl offen dokumentiert ist, lassen sich die Ergebnisse zugleich als Nachweis für CSRD, EU-Taxonomie und TNFD exportieren. Im Februar führte der aws Gründungsfonds die Seed-Runde über 2,2 Millionen Euro an.

Das Team von refinq | (c) refinq

Kickscale befreit den Vertrieb von Admin-Arbeit

Verkaufsgespräche sind die am schlechtesten dokumentierte Ressource vieler Unternehmen: Was im Termin besprochen wurde, landet bestenfalls in einer kurzen Notiz. Kickscale ändert das und geht dabei weiter als ein reiner Notizassistent – die Plattform erfasst Meetings, Calls und CRM-Daten, wertet sie mit KI aus und befüllt die CRM-Felder nach jedem Gespräch automatisch, samt Follow-ups und nächsten Schritten. Dazu kommt Coaching aus echten Gesprächsdaten statt aus Vermutungen: Sichtbar wird, was die besten Verkäufer anders machen – und wie wahrscheinlich der Abschluss eines erfolgreichen Deals ist.

Bei Lufthansa City Centers spart das nach Unternehmensangaben 85 Prozent der Zeit für die Nachbereitung. Mehr als 200 Kunden nutzen die Plattform, der Schwerpunkt liegt im deutschsprachigen Raum, dazu kommen Japan, Polen, Norwegen und die Niederlande. Der Serverstandort in Deutschland, die ISO-27001-Zertifizierung und die Ausrichtung auf die Anforderungen des EU AI Act sind insbesondere für europäische Unternehmen wichtige Kriterien bei der Beschaffung. Die Seed-Runde über 2,1 Millionen Euro wurde vom aws Gründungsfonds angeführt.

Die Gründer von Kickscale | (c) Michael Stabentheiner

Invisible-Light Labs spürt kleinste Spuren auf

Wer wissen will, welche Chemikalie in einer Probe steckt, braucht davon eine entsprechende Mindestmenge. Die Analyse scheitert dabei oft genau dort, wo es interessant wird: bei Nanoplastik in Luft und Wasser, bei Aerosolen in der Atmosphäre, bei Wirkstoffen, die nur in geringsten Konzentrationen vorliegen. Invisible-Light Labs, ein Deeptech-Spinoff der TU Wien, hat dafür EMILIE entwickelt, einen Sensor, der selbst Mengen im Billionstel-Gramm-Bereich und damit bislang kaum messbare Spuren nachweisen kann. Bestehende Infrarot-Spektrometer muss dafür niemand austauschen, und die winzigen Messchips lassen sich dorthin bringen, wo die Proben entstehen. Bei den Innovation Awards des Fachmagazins The Analytical Scientist landete EMILIE 2024 auf Platz eins. Seit 2025 baut eine strategische Partnerschaft mit Bruker Optics die internationale Verfügbarkeit des gemeinsam gebrandeten Systems aus.

An Bord der Tara Polar Station, die im September im Packeis einfriert, schickt ein EPFL-Team die Chips an einem Fesselballon in die Wolken, um kleinste Partikel zu untersuchen und besser zu verstehen, wie sie die Wolkenbildung und die Erwärmung der Arktis beeinflussen. Im Juni 2026 schloss Invisible-Light Labs eine Pre-Seed-Runde über 1,5 Millionen Euro ab, angeführt vom aws Gründungsfonds gemeinsam mit XISTA Science Ventures.

Invisible-Light Labs wurde 2019 als Spin-off der TU Wien gegründet| | (c) Invisible-Light Labs

HeartBeat.bio erkennt Herzrisiken früher

Ob ein Wirkstoff dem Herzen schadet, zeigt sich oft erst spät in der Entwicklung. Genau das will HeartBeat.bio ändern: Das Unternehmen aus dem Vienna Biocenter lässt aus Stammzellen sogenannte Cardioids wachsen: winzige schlagende Herzkammern, die dem menschlichen Herzen näher kommen als herkömmliche Zellkulturen. In automatisierten Testreihen lassen sich daran Risiken früh erkennen und Wirkstoffe gegen Herzerkrankungen suchen.

Angewendet wird das bereits: Mit Boehringer Ingelheim arbeitet HeartBeat.bio an Gentherapien gegen erbliche Herzmuskelerkrankungen, mit Molecular Devices ist eine Testlösung für die Herzsicherheit von Wirkstoffen auf den Markt gekommen. Der aws Gründungsfonds begleitet das Unternehmen seit 2023 und investiert damit in österreichische Spitzenforschung.

Automatisierte Zellkultur im Labor von HeartBeat.bio | (c) HeartBeat.bio

Der aws Gründungsfonds ist ein österreichischer Venture-Capital-Investor mit einem Fondsvolumen von rund 140 Millionen Euro. Er investiert im Rahmen von Frühphasenfinanzierungen in wachstumsstarke österreichische Technologieunternehmen und mobilisiert gemeinsam mit erfahrenen Co-Investoren zusätzliches privates und internationales Kapital. Als langfristiger Partner an der Seite der Gründungsteams begleitet der Fonds Startups über weitere Wachstums- und Finanzierungsphasen bis zum Exit. So trägt er dazu bei, Schlüsseltechnologien langfristig im Markt zu etablieren, international wettbewerbsfähige Unternehmen aufzubauen und den österreichischen Innovationsstandort nachhaltig zu stärken.

Hier könnt ihr mehr über den aws Gründungsfonds erfahren: gruendungsfonds.at

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