26.04.2021

„Go big and stay home“: 4GameChangers wird zum TV-Festival

Das 4Gamechangers-Festival wird zur ganzjährigen TV-Show – den Auftakt bildet ein dichtes viertägiges Programm rund um Innovation und Zukunft.
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Nina Kaiser ist Co-Founder von 4Gamechangers © brutkasten Media
Nina Kaiser ist Co-Founder von 4Gamechangers © brutkasten Media
kooperation

„Go big and stay home“ ist heuer das Motto von 4GameChangers. Statt einem Festival in der Wiener Marx-Halle steht das TV-Studio im Zentrum der Innovations- und Zukunfts-Show. Nachdem 4GameChangers 2020 abgesagt wurde, findet es heuer digital statt. Besucher und Besucherinnen müssen kein Ticket kaufen – sie können von 27. bis 30. April täglich drei Stunden im TV dabei sein. Diesmal ist das aber nur der Anfang, denn das Programm wird als wöchentliche TV-Show auf das ganze Jahr ausgedehnt.

Das Programm bleibt der Struktur der vergangenen Jahre treu. Der 4Pioneers Day ist innovativen Unternehmen und Startups gewidmet, der 4Future Day dreht sich um gesellschaftspolitische Themen und am 4Gamechangers Day geht es um globale Zusammenhänge und Entwicklungen. Neu ist der 4Jobs Day: „Ein sehr aktuelles Thema angesichts der angespannten Lage am Arbeitsmarkt“, wie 4Gamechangers-Gründerin Nina Kaiser im Talk mit dem brutkasten sagt.

„Power of Cooperation“: Zusammen die Welt verändern

Als Motto hat sich 4Gamechangers „Power of Cooperation“ gesetzt. „Der Sinn des Festivals ist es, Menschen zusammenzubringen, die die Welt zum Positiven verändern“, so Kaiser. „Auch die Pandemie hat gezeigt, dass globale Herausfoderungen nur durch die Power of Cooperation zu lösen sind“, ergänzt Naomi Hunt, Head of Transformation bei ProSiebenSat.1 PULS 4. Dementsprechend sei es bei der Zusammenstellung der Speakerinnen und Speaker wichtig gewesen, eine möglichst große Vielfalt in das Programm zu bringen.

Große Denker, innovative Startups und Entertainment-Acts

„Es geht um Diversität und den Austausch zwischen Corporates, Politik, Wissenschaft, Philosophie, aber auch der next generation“, erklärt Kaiser. Neben dem Philosophen und Denker Richard David Precht, dem Klimaaktivisten Ernst Ulrich von Weizsäcker, oder Edith Yeung von 500Startups, sprechen auf dem Festival auch die Wiener Nachhaltigkeitsexpertin Nunu Kaller oder Gründerinnen wie Theresa Imre von Markta. Trotz der digitalen Umsetzung setzt 4Gamechangers auch wieder auf Entertainment-Acts wie Onk Lou, Amy Wald oder Conchita Wurst.

„4Gamechangers ist ein ganz besonderes Festival für den deutschsprachigen Raum und internationale Top-Speaker und für all jene, die eine großartige Party schätzen. Die Pandemie hat uns aber auch gelehrt, dass 4Gamechangers viel mehr ist. Es ist die führende Marke für produktive Kooperationen und dient zur Weiterentwicklung des Standorts Österreich in der digitalen Welt. Für die Menschen, für die Umwelt und für die Wirtschaft“, sagt Markus Breitenecker, CEO ProSiebenSat.1 PULS 4 und Co-Founder des Festivals.

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Christoph Schmidt (dritter v. l.) wird Präsident des neu gegründeten Bundesverbandes Energiespeicher Österreich. (c) BMWET

Österreich erzeugt zunehmend mehr erneuerbaren Strom, als das System in Echtzeit aufnehmen kann, heißt es von Seiten des neu gegründeten Bundesverbandes Energiespeicher Österreich. Das Problem: Überschussstrom werde zu Niedrigstpreisen exportiert, während man in anderen Phasen auf Importstrom angewiesen ist. Energiespeicher, wie jener in Nickelsdorf im Burgenland, sollen eine Lösung sein, indem sie Energieüberschüsse speichern und das Netz bei Bedarf stabilisieren.

Um die Energiespeicher in ihrer Entwicklung voranzutreiben, wurde mit dem Bundesverband Energiespeicher Österreich eine eigenständige Interessenvertretung geschaffen, die als Partner von Politik und Regulierungsbehörden auftreten soll.

Geschäftsführer von Bloch3 S als Präsident

Die Funktion des Präsidenten nimmt Christoph Schmidt ein. Als Geschäftsführer von Bloch3 S, der Speichersparte der Blochberger Gruppe, bringt er mehr als 15 Jahre Erfahrung in Energie- und Infrastrukturunternehmen mit. Schmidt ist unter anderem auch als ehemaliger Geschäftsführer des Vienna Airport Conference & Innovation Center bekannt.

Der Verband repräsentiert mehr als 35 Unternehmen und Organisationen aus den Bereichen Speicherbetrieb, Projektentwicklung, Energiewirtschaft, Technologie, Infrastruktur, Finanzierung und Vermarktung. Darunter fallen: EVN Naturkraft, BE Energy GmbH, Blackvolt Energy, Bloch3, Püspök, Electrify, Enspired, Contour Global, Enrail, Metaplan, Amarenco, Impeto und Hello Energy.

Ziel: Überwindung von Hemmnissen

Von Seiten des Verbands wird kritisiert, dass Energiespeicher in Österreich aktuell wie „Endverbraucher“, wie beispielsweise Haushalte oder Industriebetriebe, behandelt werden und dadurch doppelte Netzentgelte anfallen. Obwohl sie den Strom nicht selbst verbrauchen, sondern ihn für das Stromnetz zwischenspeichern und bei Bedarf wieder abgeben, blockiert diese finanzielle Doppelbelastung laut Verband aktuell geplante Investitionen von bis zu fünf Milliarden Euro.

Um diesen Investitionsstau aufzulösen, fordert der Bundesverband die rechtliche Anerkennung von Speichern als essenzielle Netzinfrastruktur und will nun darauf drängen, dass auf Basis des neuen Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetzes (EABG) diese regulatorischen Hürden in der Praxis endgültig abgebaut werden.

„Wir fordern keine Förderungen – wir fordern faire Spielregeln. Wenn Österreich die regulatorischen Hürden beseitigt, werden private Unternehmen die nötigen Milliarden investieren. Das Ergebnis: niedrigere Energiekosten, mehr Versorgungssicherheit und ein stärkerer Wirtschaftsstandort“, so Christoph Schmidt.

Österreich als Energiestandort

Als potenzieller Vorreiter für erneuerbare Energien in Mitteleuropa bringe Österreich beste Voraussetzungen mit. Der Bundesverband setzt sich dafür ein, dieses Potenzial durch einen einheitlichen nationalen Plan nutzbar zu machen. So sollen langfristig eine verlässliche Energieversorgung, wirtschaftliche Stärke und nationale Unabhängigkeit im Energiesektor gesichert werden.

Eine aktuelle Ausarbeitung belege laut Verband das Potenzial: Ein konsequenter Speicherausbau könne Österreich jährlich bis zu 4,1 Milliarden Euro an vermeidbaren Systemkosten einsparen. Haushalte würden von einer Entlastung von rund 200 Euro pro Jahr profitieren.

„Jede Kilowattstunde, die wir intelligent speichern, ist eine Kilowattstunde weniger Abhängigkeit von Gaslieferungen und geopolitischen Risiken. Energiespeicher sind keine Technologiefrage – sie sind eine wirtschaftspolitische Notwendigkeit und eine nationale Chance“, appelliert Schmidt.

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