18.12.2019

Global Incubator Network (GIN) holt asiatische Startups nach Österreich

Das Global Incubator Network (GIN) Austria ist der als die zentrale Stelle für Startups, Investoren sowie Inkubatoren/Akzeleratoren, die heimische und internationale Player aus dynamischen Märkten in Asien mit dem österreichischen Startup-Ökosystem vernetzt. GIN bereits einige Erfolgsgeschichten vorzuweisen.
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Global Incubator Network
(c) GIN
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Das Global Incubator Network (GIN) Austria hilft nicht nur heimischen Startups beim Sprung nach Asien, sondern holt mit dem goAustriaInitiative auch vielversprechende Jungunternehmen nach Österreich.

+++ Call for goTokyo 2020 is open – apply NOW! +++ 

Es ist eine Freude, dass wir nach unseren Netzwerkveranstaltungen, wie der Corporate Day, so viel positives Feedback zu der Qualität und Innovationskraft der goAustria Startups von den österreichischen Betrieben bekommen. Der Kontakt zwischen den österreichischen Betrieben und goAsia Startups bleibt oft nach dem Programm erhalten, es werden gemeinsam neue Produkte und Services entwickelt, so dass wir mit der goAustria Initiative einen Beitrag leisten können die Innovationslandschaft in Österreich zu beleben und zu fördern“berichtet Programmmanagerin Annamaria Andres.

Besonders in Bereichen wie 5G, Mobility, alternder Gesellschaft oder Fintech haben Startups aus den GIN Zielregionen Mainland China, Hongkong, Singapur, Japan, Israel und Südkorea oft einen Vorsprung und können ihr Knowhow einbringen.  

Welche asiatischen Startups sind mit GIN über goAustria nach Österreich gekommen?  

Einige Erfolgsstories wurden bereits geschrieben: So hat Wien Energie mit dem israelischen Startup Chakratec eine Highspeed-Ladestation für E-Autos entwickelt, die zurzeit am Wiener Flughafen getestet wird. Zu Jahresbeginn konnten Wintersportler den ersten smarten Skihelm mit Augmented Reality auf den Schladminger Pisten ausprobieren. Der Prototyp wurde vom goAustria Startup Ride On aus Israel gebaut und mittlerweile zu einer Skibrille weiterentwickelt, die bereits vorbestellt werden kann. Als Meilenstein gilt das chinesische Fintech Xencio, das in Österreich ein einiges Unternehmen gegründet hat, um neue Produkte für den europäischen Marktals österreichisches Unternehmen zu entwickeln. 

Wie kommen österreichische Startups zu den Hotspots in Asien?  

GIN fördert auch österreichische Startups mit der goAsia-Initiative und gibt ihnen die Möglichkeit in die innovativsten Startup Hubs Asiens einzutauchen, potentielle Partner zu treffen und in neue Märkte zu expandieren. Mittlerweile hat GIN in enger Zusammenarbeit mit Advatage Austria mehr als 85 heimische Startups dabei unterstützt, in Asien Fuß zu fassenDie Initiative sichert nicht nur den Zugang zu den vielversprechenden Wachstumsregionen in Asien, sondern stärkt auch den Innovationsstandort Österreich nachhaltig.  

Wie will GIN Österreichs Brücke nach Asien weiterentwickeln?  

Das GIN-Team hat auch in Zukunft viel vor: Neben der Fortführung der erfolgreichen goAsia- und goAustria- Programme für österreichische und internationale Startups, werden heuer noch weitere neue Services für Investoren, Inkubatoren und Akzeleratoren präsentiert. Ziel ist es, die Ökosysteme aus Österreich und den GIN-Zielregionen besser und nachhaltiger zu vernetzen.

Dafür setzt man vor allem auf Networking-Events, damit sich Akteure aus den kulturell durchaus unterschiedlichen Regionen austauschen und Vertrauen schaffen können. Besonders bekannt bei Investoren ist das von GIN mitorganisierte Co-Investment Pitch Event oder Investors Dinner. Weitere Veranstaltungen sollen im Rahmen des neuen Startup-Festivals „Vienna UP’20“ entstehen.

Aktueller Call for go Tokyo 2020

Aktuell hat GIN einen Call für goTokyo 2020 am Laufen. Dabei handelt es sich um Acceleration-Programm für österreichische Mid- and Later-Stage-Startups, die ihre Internationalisierung vorantreiben möchten. Die Bewerbung ist noch bis 19. Jänner 2020 möglich. => Mehr Infos findet ihr hier!


* Dieser Beitrag erschien in gedruckter Form im brutkasten Magazin #9 “Vom Startup zum Scaleup” ⇒ hier online Lesen!

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KI-Startups gibt es bekanntlich wie Sand am Meer. Siebt man jedoch jene aus, die sich über ein eigenes Large Language Model (LLM) trauen (und auch die Kompetenz dazu mitbringen) werden es plötzlich sehr wenige. Innerhalb Österreichs ist hier bislang das Linzer Startup NXAI rund um KI-Pionier Sepp Hochreiter zu nennen. Mit dessen Spinout Emmi AI, das zwar kein LLM, aber ein Foundational Model im Bereich Physical AI entwickelt hat, und dieses Jahr an Mistral aus Frankreich verkauft wurde, sollte ein zweites Linzer Unternehmen nicht ausgelassen werden. Und nun kommt ein drittes dazu.

Klarer Fokus auf Europa und digitale Souveränität

Auch Ablatic AI, ein Spinoff des LIT Open Innovation Center der Johannes Kepler Universität Linz, baut mit Talos ein eigenes LLM – und zwar mit klarem B2B-Fokus. Dass das Unternehmen rund um Florian Zimmermann und Julian Mauerkirchner dieses sehr rechenintensive Unterfangen stemmen kann, wird unter anderem über eine Kooperation mit AI Factory Austria AI:AT, wo man im Rahmen des EuroHPC-Programms europäische Hochleistungsrechenressourcen nutzt.

Doch wie wollen sich die Linzer gegen die übermächtige internationale Konkurrenz durchsetzen? Einmal mehr lautet die Antwort auf die Frage: digitale Souveränität. Talos sei bereits in seiner Architektur DSGVO- und AI-Act-konform; man decke den gesamten „Life Cycle“ des Produkts inklusive Hosting innerhalb Europas ab und falle so nicht unter den US-Cloud-Act. „Nicht das erste europäische KI-Modell. Das beste. Talos ist das fähigste, transparenteste und rechtssicherste Modell, das Europa jemals hervorgebracht hat, und wir haben es in Linz gebaut“, schreiben die Gründer durchaus selbstbewusst auf ihrer Website.

Kein Risikokapital

Der Plan ist dabei klar: den europäischen B2B-Markt erobern. Kernzielgruppe sind Unternehmen in regulierten Branchen wie Banken und Versicherungen sowie Softwareunternehmen. Schon in der aktuell noch laufenden Beta-Phase arbeitet Ablatic AI nach eigenen Angaben mit mehr als 100 Firmen zusammen. Schon Ende August soll der Marktstart erfolgen – dabei befindet sich das Unternehmen laut Impressum aktuell noch in Gründung.

Ob die großen Pläne aufgehen, bleibt freilich abzuwarten. Einen Teilaspekt könnte das Gründer-Duo früher oder später überdenken müssen. Man finanziere sich durch die EU, nicht durch Risikokapital, geben die beiden auf ihrer Website stolz an: „Wir bauen für Kunden, nicht für Investoren.“ Um mit den US-Riesen mit ihren bis zu elfstelligen Kapitalrunden konkurrieren zu können, könnte natürlich doch mehr externes Kapital notwendig werden.

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Das Global Incubator Network (GIN) Austria hilft nicht nur heimischen Startups beim Sprung nach Asien, sondern holt mit dem goAustria-Initiative auch vielversprechende Jungunternehmen nach Österreich. Als Meilenstein gilt das chinesische Fintech Xencio, das in Österreich ein einiges Unternehmen gegründet hat, um neue Produkte für den europäischen Marktals österreichisches Unternehmen zu entwickeln. GIN fördert auch österreichische Startups mit der goAsia-Initiative und gibt ihnen die Möglichkeit in die innovativsten Startup Hubs Asiens einzutauchen, potentielle Partner zu treffen und in neue Märkte zu expandieren. Mittlerweile hat GIN in enger Zusammenarbeit mit Advatage Austria mehr als 85 heimische Startups dabei unterstützt, in Asien Fuß zu fassen. Die Initiative sichert nicht nur den Zugang zu den vielversprechenden Wachstumsregionen in Asien, sondern stärkt auch den Innovationsstandort Österreich nachhaltig. Aktuell hat GIN einen Call für goTokyo 2020 am Laufen.

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