25.06.2024
GLASSKUBE

Wiener IT-Startup wird in Y Combinator aufgenommen und holt 500.000 US-Dollar Investment

Das Wiener Software-Startup Glasskube wurde in die renommierte US-Startup-Schmiede Y Combinator aufgenommen. Über die Teilnahme am aktuellen Batch erhält das Unternehmen eine halbe Million US-Dollar als Cash-Investment.
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(c) Glasskube

Der Y Combinator aus dem Silicon Valley zählt weltweit zu den bekanntesten Accelerator-Programmen. Zu den Alumini gehören Unicorns wie Airbnb, Reddit und Dropbox. Dementsprechend groß ist die Nachfrage, um in den Y Combinator aufgenommen zu werden. Jedes Jahr werden nur etwa zwischen 1,5 und zwei Prozent der über 10.000 Bewerbungen für das Programm ausgewählt.

Glasskube als einziges Startup aus Österreich

Neben weltbekannten Unicorns wurden bislang nur eine Hand voll österreichische Startups, wie beispielsweise Bitmovin, in das Programm aufgenommen. Nun folgt mit Glasskube ein weiteres österreichischen Startup, das für den Y-Combinator ausgewählt wurde. Konkret wird das heimische Unternehmen am Sommer-Batch 2024 teilnehmen und ist beim aktuellen Durchgang der einzige Vertreter aus Österreich.

Das Unternehmen wurde erst 2023 von Louis Weston und Philip Miglinci gegründete und fokussiert sich auf seinen Open Source Package-Manager für sogenannte Kubernetes, der die Installation, Konfiguration und Updates für Cloud-Anwendungen automatisiert und beschleunigt. Unter anderem pitchte das Startup seine Lösung im vergangenen Jahr auf dem Web Summit in Lissabon (brutkasten berichtete damals vor Ort).

Cash-Investment in Höhe 500.000 Euro

Mit der Teilnahme am Y-Combinator erhält das Startup auch ein Cash-Investment in Höhe von 500.000 US-Dollar, wie Co-Founder Louis Weston gegenüber brutkasten bestätigt. Zu den Investmentbedingungen heißt es auf der Website des Y-Combinator: „We invest $500,000, and our investment gives YC 7% of your company plus an incremental equity amount that will be fixed when you raise money from other investors.“ Zudem möchte Glasskube im November in den USA mit dem Fundraising seiner Seedrunde starten, wie Weston weiter erläutert.

„Diese Gelegenheit wird uns nicht nur unschätzbare Ressourcen und Mentorship bieten, sondern uns auch für ein schnelles Wachstum positionieren. Wir freuen uns darauf, das Netzwerk von Y Combinator zu nutzen, um Glasskube Unternehmen weltweit zugänglich zu machen“, so Louis Weston.


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v.l.n.r.: David Riedl und Laurenz Sutterlüty, die beiden Gründer und Geschäftsführer von EnerCube | © Kathrin Gollackner

Die Nächte werden länger, die Temperaturen beginnen zu sinken. Kurzum: Die Heizsaison beginnt. Der Salzburger Heizzentralen-Hersteller EnerCube bietet mit seinen Wärmepumpen-Heizzentralen eine nachhaltige Heizungsmöglichkeit an. Nun bringt er im Zuge der strategischen Partnerschaft mit Panasonic eine neue Modellreihe auf den Markt, die vor allem für große Gebäude gedacht ist. Damit soll die Wärmewende in Gewerbe, Industrie und kommunalen Gebäudebeständen vorangetrieben werden.

Fertigung in Europa

EnerCube integriert bei der neuen Reihe Luftwärmepumpen der Big Aquarea M-Serie von Panasonic in seine Heizzentralen. Gefertigt werden die Wärmepumpen in Europa in einer tschechischen Panasonic-Fabrik in Pilsen. EnerCube verantwortet die Entwicklung und ganzheitliche Fertigung der Heizzentralen und greift dabei auf die etablierte Wärmepumpentechnologie von Panasonic zurück.

Schneller Tausch, geringe Investitionskosten

Das Salzburger Unternehmen setzt auf vorgefertigte Heizzentralen, wobei die einzelnen Komponenten bereits im Werk zusammengesetzt werden. Das soll einen schnellen Tausch garantieren. Zusätzlich seien die Investitionskosten laut dem Salzburger Unternehmen geringer als bei bestehenden Modellreihen. „Wir wollen den Heizungstausch so einfach machen, dass sich auch große Gebäudebestände mit überschaubarem Aufwand und wirtschaftlich tragfähigen Investitionskosten auf eine nachhaltige Wärmeversorgung umstellen lassen“, sagt David Riedl, Co-Gründer und Geschäftsführer von EnerCube.

Co-Gründer und ebenfalls Geschäftsführer Laurenz Sutterlüty ergänzt: „Mit der neuen Modellreihe erweitern wir unser Angebot an vorgefertigten Heizzentralen auf Basis von Panasonic Luftwärmepumpen und schaffen damit Lösungen, die durch ihre kompakte Bauweise, hohe Effizienz und Wirtschaftlichkeit überzeugen.“ Die neuen Geräte erreichen bis zu 180 kW Wärmepumpenleistung, wodurch größere Gebäude mit einer Einheit, auch Cube genannt, versorgt werden können. Die Einheiten werden außerhalb der Gebäude aufgestellt und benötigen laut EnerCube nicht mehr Platz als die Fläche eines Autoparkplatzes. Neben dem Heizen können die Cubes auch zum Kühlen und zur Warmwasserbereitung verwendet werden.

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