Glaselli: 2Min2Mio-Rückkehr des BadBoy-Masken-Erfinders
Mit dem bayrischen Trinkglas-Desinfektionsstick Glaselli kehrt Bad Boy-Gesichtsmasken-Erfinder Patrick Sator auf die 2 Minuten 2 Millionen-Bühne zurück.
Was für eine Ironie: Vor nicht ganz einem Jahr war der Gründer des Wiener Import- und Vertriebsunternehmens WEOST Handel E.U. ausgerechnet mit Masken auf der 2 Minuten 2 Millionen-Bühne zu sehen. Damals ahnte noch kaum jemand, dass es mit dem Wort „Maske“ in dem Jahr eine besondere Bewandtnis bekommen sollte. Von dieser konnte Sator dann auch wohl nicht übermäßig profitieren, handelte es sich bei seinem von einem taiwanesischen Unternehmen hergestellten Produkt „Bad Boy“, dessen Erfinder er ist, doch um eine Gesichtsmaske für Männer. Also Kosmetik statt Corona. Dabei wollte es der Gründer wohl nicht belassen Nun feiert Sator mit einem weiteren Produkt das Comeback auf der Puls4-Bühne: Glaselli.
Glaselli: Patentierter „Applikator“
Dabei handelt es sich um einen von einem bayrischen Unternehmen hergestellten Desinfektionsstick speziell für Trinkgläser und Besteck. Mit dem patentierten „Applikator“ kann man gezielt dünne Kanten desinfizieren. Nach einer kurzen Wartezeit soll dann laut Erfinder auch der Geschmack des Desinfektionsmittels verflogen sein. Auf der anderen Seite hat der Stick auch einen Spray, damit er als Hände-, oder Handy-Desinfektionsmittel genutzt werden kann. Mit einem Stick für 13 Euro, der mit Nachfüll-Fläschchen geliefert wird, sollen sich rund 400 Anwendungen ausgehen.
Bei seinem ersten 2 Minuten 2 Millionen-Auftritt mit BadBoy hatte Patrick Sator keinen Erfolg bei den Investoren. Ob es ihm diesmal mit Glaselli gelingt, die Jury zu überzeugen, zeigt sich heute. Außerdem in dieser Folge zu sehen sind Dattelbär, HittingPartner, Roc-Sports und Xunt.
Zweistelliges Millionen-Investment für Novus: Einst Musk abgesagt, jetzt Ex-Tesla-Ingenieur an Bord
Das Braunschweiger Startup Novus hat sein E-Zweirad in Serie gebracht und schließt eine Finanzierungsrunde in Höhe eines zweistelligen Millionen-Dollar-Betrags ab. Lead-Investor ist 468 Capital, insgesamt stehen über 30 Investoren hinter dem Unternehmen, darunter Ex-Tesla-Ingenieur Eric Bach und der frühere On-Co-CEO Martin Hoffmann.
Zweistelliges Millionen-Investment für Novus: Einst Musk abgesagt, jetzt Ex-Tesla-Ingenieur an Bord
Das Braunschweiger Startup Novus hat sein E-Zweirad in Serie gebracht und schließt eine Finanzierungsrunde in Höhe eines zweistelligen Millionen-Dollar-Betrags ab. Lead-Investor ist 468 Capital, insgesamt stehen über 30 Investoren hinter dem Unternehmen, darunter Ex-Tesla-Ingenieur Eric Bach und der frühere On-Co-CEO Martin Hoffmann.
Als brutkasten erstmals über Novus berichtete, war das Fahrzeug aus Braunschweig noch ein Projekt mit guter Anekdote: 75 Kilogramm leicht, Vollcarbonrahmen, Motor im Hinterrad, und ein Team, das eine Kaufanfrage von Elon Musk ausgeschlagen hatte. Inzwischen ist aus dem Prototyp ein Serienfahrzeug geworden. Jetzt gibt das 2019 gegründete Unternehmen von Gründer und CEO René Renger, einem ehemaligen Lead Designer bei Volkswagen, eine Finanzierungsrunde in Höhe eines zweistelligen Millionen-Dollar-Betrags bekannt. Angeführt wird sie von 468 Capital mit Sitz in Berlin und San Francisco. Die genaue Summe nennt Novus nicht.
Serienauslieferungen seit dem Frühjahr
Das Novus One im Stadtverkehr (c) Novus
Die Serienauslieferungen des Novus One in Europa starteten laut Aussendung im Frühjahr 2026, das Fahrzeug ist in mehreren europäischen Ländern in Kundenhand. Die Founders Edition startet bei 21.300 Euro netto. Das Fahrzeug wiegt 121 Kilogramm, beschleunigt in unter zwei Sekunden von 0 auf 50 km/h und erreicht bis zu 130 km/h. Die 6,2-kWh-Batterie bietet laut Hersteller 150 Kilometer Reichweite und lädt in 90 Minuten von 0 auf 80 Prozent.
Novus bezeichnet das Fahrzeug als „Lightbike“ und reklamiert damit eine eigene Kategorie, die die Vorteile von E-Bike, Roller und Motorrad kombinieren soll. Der eigentliche Kniff liegt in der Zulassung: Das Fahrzeug fährt in zwei per Software einstellbaren Leistungsstufen, als Rollerklasse L1e bis 45 km/h und als Motorradklasse L3e bis 130 km/h. In der Einstiegskonfiguration reicht in den USA und in Europa laut Novus ein Autoführerschein, wobei die Voraussetzungen je nach Land und in den USA je nach Bundesstaat variieren. Damit zielt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf über 400 Millionen Autofahrer in Europa und Nordamerika statt auf die Nische des Zweiradmarkts.
„Unser Ziel ist nicht, den Motorradmarkt zu elektrifizieren oder nur ein weiteres Zweirad zu bauen. Unser Ziel ist, urbane Mobilität neu zu verteilen. Investoren dieses Kalibers an Bord zu haben, zeigt mir, dass der Markt das genauso sieht“, sagt Renger.
Vom Musk-Nein zum Tesla-Ingenieur an Bord
Das Shareholder-Ökosystem umfasst laut Novus über 30 Investoren. Mit an Bord ist Eric Bach, ehemaliger Chief Engineer bei Lucid Motors und Director of Engineering bei Tesla, der als Investor und Board Advisor an der Fahrzeugentwicklung mitwirkt. Zudem steigt Martin Hoffmann ein, der On vom Schweizer Startup zur globalen Premium-Performance-Marke skaliert und als CFO und Co-CEO an die Börse gebracht hat. Dazu kommen Gründer und Führungskräfte von Kembara VC, Adidas, Audi, BMW, Chrono24, FINN, Grover, Mercedes-AMG, New Balance, Vay und Xiaomi, Venture-Investoren aus dem Silicon Valley und Europa sowie Rennfahrerin Sophia Flörsch. Ein Zweiradhersteller findet sich unter den Gesellschaftern nicht.
„Wir haben uns nicht nach klassischen Mobilitätsinvestoren umgeschaut. Was wir aufgebaut haben, funktioniert eher wie ein eigener Y Combinator“, sagt Hannes A. H. Krieger, CSO und Gründungsmitglied von Novus.
USA 2027, Novus Two Ende 2027
Das frische Kapital soll in den Marktstart in den USA 2027, die Expansion in europäische Lifestyle-Metropolen und die Entwicklung des Novus Two fließen. Das zweite Modell soll die Lightbike-Kategorie zu einem niedrigeren Einstiegspreis in die Breite bringen, der Produktionsstart ist für Ende 2027 geplant.
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