15.03.2022

GO CHINA 2022 STARTUP DAYS VIENNA: Application for startups is open now

Benefit from the 2-days event of GIN Austria that helps you get your China-expansion started. Application is now open until April 30th, 2022.
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GO CHINA 2022 STARTUP DAYS VIENNA is a 2-days event in Vienna for Austrian startups interested in the Chinese market that want to explore how to internationalize to hotspots such as Beijing or Shanghai. Enjoy a casual evening full of networking, exchange with China-experts and the GIN GO ASIA alumni network, where you can connect with Austrian startup founders and entrepreneurs who have successfully done business in Mainland China. During the workshops on day 2 you can learn more about Shanghai and Beijing’s vibrant ecosystems and start planning your expansion strategy.

This event not only for „newbies“ and startups that have not had any touchpoints with Mainland China yet, but also for more experienced startups that want to refresh their knowledge and need a deeper insight into relevant topics (e.g. GO ASIA alumni startups). 
(c) GIN Austria

Program Outlook

To give you the best support in your expansion strategy to Mainland China.

Networking Evening | May 18, 5:00 – 10:00 PM | Vienna

Meet with GIN alumni startups from previous GO ASIA batches in Mainland China and connect with Austrian startup founders and entrepreneurs who have successfully done business in Mainland China. Exchange lessons learned and discuss expansion plans. 

Insight Sessions | May 19, 9:00 AM – 2:00 PM | Vienna

Get first-hand insights into the Chinese market and benefit from multiple workshops about Shanghai and Beijing’s ecosystem, WeChat, Chinese Unicorns, and IP protection in China to  prepare your internationalization strategy. Benefit from expert know-how and get the chance to win a startup ticket and digital booth for startmeupHK 2022!

Requirements

The 2-Days Startup Event is most suitable für startups meeting the following criteria:

  • Open to all verticals 
  • Austrian later/growth-stage startup (beyond PoC-stage)
  • Established in the last 7 years (no k.o.-criterion)
  • Raised at least seed-stage investment 
  • A proven business model with traction (clients, revenue)
  • Unique product/solution & working prototype / MVP
  • Interest in and/or experience with the Chinese market

Application & Selection Process

  1. Application via aws Connect by April 30, 2022
  2. The GIN-Team informs all applicants whether or not they are chosen for the GO CHINA 2022 STARTUP DAYS VIENNA via e-mail latest on May 4th, 2022

Contact

If you have any questions about the GO CHINA 2022 STARTUP DAYS VIENNA and the application process, feel free to contact the GIN Austria Team at any time:

Chiara Witzemann

Project Manager | GO ASIA

T +43 1 501 75 504

[email protected]

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Impeto Impact Gründer Jim Lefébre © Jim Lefébre

Ein Fully-Merchant-BESS (Battery Energy Storage System) ist ein Batteriespeicher, der seine Erlöse vollständig am freien Strommarkt erwirtschaftet, ohne langfristige Verträge, feste Einspeisevergütungen oder staatliche Garantien. Durch den steigenden Anteil an z.B. Photovoltaik und Windkraft kommt es im Netz häufig zu Überschussenergie und starken Preisschwankungen – etwa Negativpreisen zur Mittagszeit im Sommer. Speicherbetreiber:innen nutzen das für Arbitrage: Sie kaufen Strom, wenn er günstig ist, und verkaufen ihn, sobald die Preise wieder steigen. Zusätzlich lässt sich mit einer Batterie auch Regelenergie zur Netzstabilisierung anbieten.

Dieses Geschäftsfeld zeichnet sich zum einen durch hohe Gewinnchancen bei stark schwankenden Strompreisen, aber auch volles Risiko bei fallenden Marktpreisen oder geringer Volatilität aus. Hinzu kommt, dass ein Speicher gleichzeitig auf fünf Erlösmärkten agiert – darunter Day-Ahead und Regelenergie –, die permanent miteinander konkurrieren und sich gegenseitig Kapazitäten streitig machen. Diese unsichere Dynamik führt für Betreiber:innen wiederum zu erschwerten Finanzierungsmöglichkeiten bei Banken. Hier setzt Impeto Impact mit seinem Tool BESS-Invest an.

Modellrechnungen statt Live-Einsatz

„Man kann eigentlich immer nur in einem Markt handeln. Also muss man in der Modellierung entscheiden, in welchem Markt der Strom gekauft und verkauft wird, um letztlich einen plausiblen Business Case zu erteilen“, erklärt Jim Lefébre, Gründer von Impeto Impact. Sein laut eigenen Angben komplett eigenfinanzierte Produkt soll jetzt mehr Transparenz für Investor:innen bringen und setzt bei der Modellierung auf sogenanntes Forwardtesting. „Backtesting beantwortet, was gewesen wäre“, erklärt der Gründer. „Für eine Investitionsentscheidung mit 15 Jahren Laufzeit braucht der Markt eine Antwort auf das, was kommt.“

BESS Invest soll eine fünfjährige Markthistorie mit eigenen Projektionsannahmen zu Preistrends, Reserve-Erlösen und Volatilität verknüpfen. Laut Unternehmensangaben entstünden aus diesem Zusammenspiel simulierte Marktpfade in 15-Minuten-Auflösung – bis hinunter zum eigentlichen Lastprofil der Batterie. Das Modell würde dabei eine Ergebnisbandbreite vom konservativen bis zum optimistischen Szenario abbilden. Verändere sich die Marktlage, ließe sich dies über erneute Simulationen jederzeit anpassen. Dabei handelt es sich laut Lefèbre ausdrücklich um Modellrechnungen und Schätzungen zur Plausibilisierung, nicht um eine Live-Optimierung.

BESS Invest Dashboard © Impeto Impact

Verzicht auf KI

Ursprünglich entstand die Idee aus Lefèbres eigenem Beratungsgeschäft: Der Markt für Großspeicher sei dynamisch, die Kapitalmobilisierung stocke jedoch mangels Transparenz, so Lefèbres Erkenntnis. Gemeinsam mit Jonas Puck von der WU Wien wurde daraus zunächst das Whitepaper „Charging Ahead“ aus dem schlussendlich das Tool mithilfe von Pilotkund:innen aus dem Kreis großer Energieversorger hervorging.

Auf Künstliche Intelligenz wird verzichtet: „Wir arbeiten bei unseren Simulationen strikt ohne KI, weil eine KI auch halluzinieren kann“, so Lefèbre. Ein geschlossener Algorithmus soll stattdessen nachvollziehbare Ergebnisse hervorbringen.

Vor der Gründung war Lefèbre unter anderem ÖVP-Pressesprecher ehe er 2017 bis 2019 die Position des Pressesprechers im Justiz- und später im Finanzministerium übernahm. Anschließend war er in diversen Positionen für Montana Tech Components des Investors Michael Tojner, sowie den Batteriehersteller Varta tätig. Bis heute vertritt er zudem die von Tojner mitgegründete eXplore!-Initiative. Außerdem fiel Lefébre in der Vergangenheit beim brutkasten mit seinem Corona-Test-Startup auf.

Co-Location und Expansionspläne

Vertrieben wird BESS Invest im Lizenzmodell mit drei Paketstufen, wahlweise als Monatslizenz oder als Berechnungskontingent im 50er-Block. Bislang modelliert die Software den reinen Speicherbetrieb. Als nächsten Schritt will das Team die Integration von Co-Location-Projekten und Industrieanwendungen angehen. Außerdem plant Lefèbre die Expansion nach Deutschland und perspektivisch in Richtung Südosteuropa.

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