04.01.2021

Winter is Here: GigaGlide aus OÖ bringt schnellere Skiwachs-Alternative

Das oberösterreichische Startup GigaGlide hat eine Skiwachs-Alternative entwickelt, die nicht nur umweltschonender sein, sondern den Ski auch schneller machen soll, als übliches Wachs.
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GigaGlide, Wachs, Skiwachs, Skiwachs-ALternative, Giga Glide
(c) GigaGlide - Mit seiner Alternative zum Skiwachs möchte das Startup GigaGlide bei umweltbewussten Skifahrern punkten.

Mit GigaGlide hat Robert Kummerer einen Skiwachs-Ersatz auf Wasserbasis entwickelt. Sein Startup wirbt damit, dass der Ski einmal mit dem Produkt behandelt, sowie mit zehn Minuten Einwirkzeit den ganzen Tag auf der Piste bereit und sogar schneller ist, als mit klassischem Wachs. Eine 24-stündige Wartezeit nach der Behandlung ermögliche sogar eine Nutzung von bis zu sieben Tagen, heißt es.

Kickstarter-Ziel erreicht

Die Anfänge: Das Team von GigaGlide hat in den Jahren 2014 bis 2017 die Formel, die hinter den Produkten steht, entwickelt und 2019 eine Kickstarter-Kampagne umgesetzt. Das erklärte Ziel von 10.000 Euro wurde mit 36 Unterstützern erreicht. Heute zeigen sich Gründer und das Team dahinter äußerst selbstbewusst, wenn sie die etablierte Methode des Ski-Wachsens ins Visier nehmen:

GigaGlide biologisch abbaubar

„Wir wagen zu sagen, dies ist der weltweit schnellste Weg, um Skier und Boards zu ‚wachsen‘ ohne Wachs zu benötigen, das sowieso nicht lange hält und oft giftige Substanzen enthält“. So wirbt das Unternehmen und betont, dass GigaGlide biologisch abbaubar ist.

„Traditionelle Wachse enthalten Chemikalien“

„Traditionelle Wachse, die im Schneesport verwendet werden, enthalten viele Chemikalien, wie z.B.: Fluor- und Kohlenwasserstoffverbindungen. Diese sind extrem umwelt- und gesundheitsgefährdend – sogar krebserregend. Während des Skifahrens verbraucht sich dieses ‚traditionelle Wachs‘ wodurch genau diese Schadstoffe in unser Ökosystem gelangen“, so das GigaGlide-Team weiter.

GigaGlide: B2B- und B2C-Produkt

Das Unternehmen hat daher sowohl eine Skiwachs-Maschine für den den B2B-Bereich entwickelt, als auch eine kleine Handvariante in Form eines Stiftes direkt für Endkunden. Womit Skier, gewachste wie ungewachste mit ihrer Skiwachs-Alternative ohne weitere Maßnahmen behandelt werden können.

GigaGlide tritt am 5. Jänner bei der ersten Folge der neuen Staffel von „2 Minuten 2 Millionen“ auf Puls 4 auf.

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Gruppenfoto von Georg Kopetz, CEO und Mitgründer von TTTECH und Eddie Myers, CEO TTTech Systems SE / (c) Nicky Webb
Gruppenfoto von Georg Kopetz, CEO und Mitgründer von TTTECH und Eddie Myers, CEO TTTech Systems SE / (c) Nicky Webb

Die Wiener High-Tech-Gruppe TTTech stellt sich neu auf. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 gründet das Unternehmen die TTTech Systems SE, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft, in der die Geschäftsfelder Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und kritische Infrastruktur gebündelt werden. Zur kritischen Infrastruktur zählt TTTech etwa Anwendungen in der Energieerzeugung. Laut Aussendung wachsen diese Märkte gerade in Nordamerika und Europa stark.

Das Portfolio der neuen Gesellschaft umfasst Komponenten, Produkte und komplette Plattformlösungen für sicherheitsrelevante Anwendungen. Zum Einsatz kommen sie nach Unternehmensangaben in Kommunikations- und Avionikarchitekturen von Verkehrsflugzeugen, militärischen Luftfahrzeugen, Advanced-Air-Mobility-Plattformen, Satelliten, Raumfahrzeugen und Trägerraketen. Technologien und Produkte von TTTech kommen unter anderem in der europäischen Trägerrakete Ariane 6 und bei der NASA-Mondmission Artemis II zum Einsatz.

Nächster Schritt nach NXP-Deal und Invest-AG-Einstieg

TTTech ordnet die Gründung als weiteren Schritt seiner langfristigen Wachstumsstrategie ein. Anfang 2025 hatte die Gruppe ihre Anteile an der von ihr mitbegründeten TTTech Auto an NXP verkauft und sich danach stärker auf ihre Kerngeschäfte konzentriert. Erst im August stieg zudem die Linzer Invest AG mit 11 Prozent bei TTTech ein (brutkasten berichtete).

Das Unternehmen verweist auf die weltweit steigende Nachfrage nach sicheren, resilienten und zunehmend autonomen Technologien. Gleichzeitig würden technologische Souveränität, Versorgungssicherheit und digitale Resilienz an Bedeutung gewinnen.

„Europa braucht in Bereichen wie Raumfahrt, Verteidigung, kritischer Infrastruktur und industrieller Automatisierung starke Technologieunternehmen mit langfristiger Perspektive. Mit der TTTech Systems SE schaffen wir die Voraussetzungen, unsere Stärken gezielter einzusetzen und neue Wachstumschancen in internationalen Märkten zu nutzen“, wird Georg Kopetz, CEO und Mitgründer von TTTech, in der Aussendung zitiert.

Eddie Myers wird CEO

An der Spitze der TTTech Systems SE steht Eddie Myers. Er ist am 15. Juli zu TTTech gekommen und derzeit als CEO von TTTech North America tätig. Die Leitung der neuen Gesellschaft übernimmt er mit 1. Oktober zusätzlich. Myers soll laut Aussendung Branchenkenntnisse und Verbindungen in Nordamerika, einen Kernmarkt von TTTech, einbringen und die weltweite Marktpositionierung der Tochter vorantreiben.

Hauptsitz bleibt Wien

Sowohl TTTech als auch die TTTech Systems SE haben ihren Hauptsitz in Wien. Die Stadt soll auch künftig das Zentrum der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Gruppe bleiben, ergänzt durch Engineering-Teams in Deutschland, Finnland, Serbien und Rumänien.

Für Kunden, Partner und Lieferanten ändert sich mit dem Übergang der Geschäftsbereiche laut TTTech nichts. Produkte, Dienstleistungen, laufende Projekte und Supportleistungen würden in gewohnter Form fortgeführt. Bestehende Verträge, Zertifizierungen und Geschäftsbeziehungen bleiben demnach gültig, ebenso die bisherigen Ansprechpartner und Prozesse.

„Gleichzeitig steht dieser Schritt für Kontinuität. Unsere Kunden und Partner können weiterhin auf die technologische Exzellenz und Verlässlichkeit vertrauen, für die TTTech seit Jahrzehnten steht“, so Kopetz.

Die TTTech Group beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 1.200 Mitarbeitende an zwölf Standorten in elf Ländern.

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AI Summaries

Winter is Here: GigaGlide aus OÖ bringt schnellere Skiwachs-Alternative

  • Mit GigaGlide hat Robert Kummerer einen Skiwachs-Ersatz auf Wasserbasis entwickelt.
  • Sein Startup wirbt damit, dass der Ski einmal mit ihrem Produkt behandelt, sowie mit zehn Minuten Einwirkzeit den ganzen Tag auf der Piste bereit ist.
  • Eine 24-stündige Wartezeit nach der Behandlung ermögliche sogar eine Nutzung von bis zu sieben Tagen, heißt es.
  • „Wir wagen zu sagen, dies ist der weltweit schnellste Weg, um Skier und Boards zu ‚wachsen‘ ohne Wachs zu benötigen, das sowieso nicht lange hält und oft giftige Substanzen enthält“.
  • So wirbt das Unternehmen und betont, dass GigaGlide biologisch abbaubar ist.
  • Mehr zu GigaGlide bei „2 Minuten 2 Millionen“ am 5. Jänner auf Puls 4.

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