09.12.2015

„Confused Travolta“ wird mittels GIF zum Internet-Star

Quentin Tarantinos Kultfilm Pulp Fiction erhebt einen neuen Höhenflug. "Confused Travolta" aka Vincent Vega erobert mittels GIF zur Zeit das Internet.
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Confused Travolta wartet auf Mia Wallace. (c) Screenshot brilio.net

Quentin Tarantinos Film Pulp Fiction ist Kult. Ebenso der sowohl in seinen Filmen, als auch privat polarisierende John Travolta. Und, weil das Internet eben das Internet ist, flammt 21 Jahre nach Erscheinen von Pulp Fiction ein neuer Hype um den Kultfilm auf. „Confused Travolta“ nennen sich die 3 Sekunden, die seit kurzem das Internet erobern.

Wie? John Travolta wird als GIF in jede beliebige Situation hineingeschnitten.
Das Ergebnis? Traumhaft.

In der ursprünglichen Szene wird Vincent Vega von Mia Wallace (Uma Thurman) über die Gegensprechanlage aufgefordert sich einen Drink zu holen. Wie er anschließend das Wohnzimmer betrachtet, bringt ihm neuerlichen „Weltruhm“ ein.

Auch bei der kürzlichen Rolltreppenparty am Schottentor war Vincent Vega dabei.

Ein paar weitere Confused Travolta Memes:

Confused Travolta zu Gast bei den Avengers.
Confused Travolta im „Hotline Bling“ Video.

Mehr zum Thema virale Hyps: Vater filmt sich mit GoPro

Confused Travolta auf einem Parkplatz.
Confused Travolta zu Gast bei Star Wars.

Mehr zum Thema viraler Hype: Katzen und Gurken

Confused Travolta beim Schnee schaufeln.
Confused Travolta beim Feuer löschen.
Confused Travolta bei Jurrasic Park.
Confused Travolta im a-Ha Video zu „Take On Me“

Die ursprüngliche Szene

Hier das Meme zum selber basteln.

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Howie
© Suchart Wannaset - Ewa Lenart von Howie.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel wurde nachträglich (11.9.2026) nach Erhalt eines Statements von Gründerin Ewa Lenart ergänzt.

„Ein Unternehmen mit 300 Ingenieurinnen und Ingenieuren gibt im Durchschnitt zwischen 1,8 und 36 Millionen Euro pro Jahr für die manuelle Informationsbeschaffung aus“, erklärt Ewa Lenart, Gründerin des Wiener Startups Howie, vergangenes Jahr. Ihr Unternehmen könne helfen, die Kosten dafür zu halbieren.

„AI Copilot for the Built Environment“

Dazu positionierte Howie sich als „AI Copilot for the Built Environment“. Die KI-gestützte Plattform für die Bau- und Immobilienbranche bereitet unter anderem Texte, Bilder und Konstruktionszeichnungen mit großen Datenvolumina auf. Dabei nutzt sie LLMs, um Muster in den Daten, etwa auch aus Berichten, E-Mails, Bildern und Zeichnungen, zu erkennen.

Zwei Investmentrunden 2025

Mit dem Konzept konnte Howie vergangenes Jahr mehrere Investoren überzeugen. Im März und im November 2025 verkündete das Unternehmen jeweils eine sechsstellige Finanzierungsrunde. Dabei dürfte es sich um Wandeldarlehen gehandelt haben: In den öffentlich einsehbaren Firmenbuch-Daten sind die Finanzierungsrunden nämlich in den Beteiligungsverhältnissen nicht ablesbar. Zudem holte Gründerin Lenart vergangenes Jahr den zweiten Platz in der Kategorie Startups beim brutkasten „Innovator of the Year“.

Konkursantrag – keine Details von Kreditschutzverbänden

Doch nun brachte das Startup einen Konkursantrag ein, wie die heimischen Kreditschutzverbände übereinstimmend berichten. Konkrete Informationen dazu liegen aktuell bei keinem der Verbände vor. Sollten die Investments tatsächlich in Form von Wandeldarlehen erfolgt sein, würde ihre Summe in die Passiva fallen.

Gründerin Lenart: Zwei Investments nicht rechtzeitig abgeschlossen

Auf brutkasten-Anfrage meldete sich Gründerin Ewa Lenart mit einem Statement zur Insolvenz. Man sei in einem „technisch sehr anspruchsvollen und noch relativ jungen Markt“ tätig, und habe in den vergangenen zwei Jahren ein starkes, wachsendes Interesse von weltweit führenden Architektur-, Ingenieur- und Beratungsunternehmen verzeichnen können. „Gleichzeitig erwiesen sich die Entwicklungs- und Implementierungszyklen in der Bau- und Immobilienbranche als länger und kapitalintensiver, als wir ursprünglich geplant hatten. Wir waren daher auf eine zusätzliche Finanzierung angewiesen, um die nächsten kommerziellen Meilensteine zu erreichen“, so die Gründerin.

Während der jüngsten Finanzierungsrunde habe man zwei Term Sheets mit etablierten Investoren unterzeichnet. „Letztendlich wurde jedoch keine der beiden Transaktionen innerhalb des Zeitrahmens abgeschlossen, den das Unternehmen benötigte“, schreibt Lenart. „Wir haben zudem ein deutlich schlankeres und stärker kundenfinanziertes Betriebsmodell geprüft, konnten die daraus resultierende Liquiditätslücke aber nicht rechtzeitig schließen.“

Weiterführung steht noch im Raum

Doch Lenart fügt an: „Die zugrunde liegende Marktthese ist aus meiner Sicht nach wie vor sehr stark. Als wir Howie gründeten, befanden sich KI-native Workflows für die Baubranche noch in einer sehr frühen Phase. In den letzten zwei Jahren haben sich die Investitionen und die Adaption in diesem Bereich deutlich beschleunigt.“ Man sehe weiterhin Interesse von Kunden und Branchenakteuren an Howie und seiner Technologie. „Ob und in welcher Form Teile des Unternehmens oder des Produkts fortbestehen werden, hängt nun vom Insolvenzverfahren ab“, so die Gründerin.

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