29.02.2016

Ticket-Verlosung: Startup Live in Klagenfurt

Von der Idee zum Geschäftskonzept an einem Wochenende – Startup Live startet 2016 mit einem Event in Klagenfurt wieder durch.
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Von 4. bis 6. März 2016 findet zum zweiten Mal der Event im Lakeside Park, Lakeside B11 in Klagenfurt statt. Gründer und Interessierte haben dort die Chance, ihre Ideen gemeinsam mit einem Team und erfahrenen Mentoren aus den verschiedensten Branchen zum fertigen Geschäftskonzept umzusetzen – und das an nur einem Wochenende!

Von der Idee zum Business-Konzept

(c) Startup Life: Teilnehmer mit Ideen oder solche, die an Ideen gerne mitarbeiten wollen, finden an diesem Wochenende zusammen und entwickeln die Grundidee gemeinsam weiter.
(c) Startup Life: Teilnehmer mit Ideen oder solche, die an Ideen gerne mitarbeiten wollen, finden an diesem Wochenende zusammen und entwickeln die Grundidee gemeinsam weiter.

Startup Live ist kein herkömmlicher Workshop. Denn der dreitägige internationale Startup-Event bietet Teilnehmern neben Pitchtraining, Feedback von erfahrenen Mentoren und sehr viel Spaß auch ein Netzwerk aus namenhaften Investoren, Medien und erfolgreichen Entrepreneuren. Ziel ist es, in drei Tagen die Geschäftsidee in ein funktionierendes Unternehmenskonzept umzusetzen. Gründern wird in dieser kurzen Zeit quasi das mitgegeben, was sie brauchen, um mit ihrer Idee ein Business zu starten.

Verlosung

Der Brutkasten verlost 2 x Teamtickets (je 3 Personen) für die Veranstaltung. Machen Sie bei der Verlosung mit und nutzen Sie mit etwas Glück schon bald die Chance, ihre kreativen Ideen in ein funktionierendes Geschäftskonzept mit Startup Live umzusetzen!

Hier mitmachen: klick – Erzähl uns via FB-Kommentar warum du mitmachen möchtest!
Teilnahmeschluss: 03.03.2016 – 23.59

+++ Alle Infos und Updates zum Event finden Sie hier +++

Startup Live Klagenfurt:
04.03.-06. März 2016
Lakeside B 11
9020 Klagenfurt, Austria

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Die DropForce-Gründer Jakub Hamdard und Christian Mühl | (c) DropForce
Die DropForce-Gründer Jakub Hamdard und Christian Mühl | (c) DropForce

Es gibt für sie unzählige Einsatzmöglichkeiten, in den vergangenen Jahren dominieren sie aber vor allem eines: die Kriegsberichterstattung. Drohnen sind nicht nur zum Sinnbild für moderne Kriegsführung geworden, sondern auch zu einer Produktkategorie, die europäischen Scaleups mitunter Milliardeninvestments einbringt. Von dieser Kategorie ist das Wiener Startup DropForce aktuell noch weit entfernt, das Konzept, mit dem es antritt, ist aber durchaus ambitioniert und vor allem neu.

Drohne aus dem 3D-Drucker im Van oder Container

„Alle anderen Drohnen-Anbieter haben eine zentrale Fabrik und brauchen für den Bau einer Drohne meistens viel länger als nötig. Wir haben unsere Drohne so konzipiert, dass man sie von überall aus bauen kann”, sagt Jakub Hamdard. Er hat DropForce gemeinsam mit Christian Mühl gegründet. Beide bringen dabei Berufserfahrung aus dem Aerospace-Bereich mit.

Ein weiterer großer Unterschied zu anderen Anbietern: „Bei anderen Drohnen sind die Teile zusammengelötet. Daraus ergeben sich viele Fehlerquellen. Außerdem sind sie stark auf chinesische Bauteile angewiesen, die oft nicht halten, was sie versprechen”, so Hamdard. Die DropForce-Drohne kommt dagegen ohne Löten aus. Die Strukturteile und Module, etwa Kamera-Aufsätze, kommen aus dem 3D-Drucker; Platinen, Motoren und Propeller werden in Europa produziert und vom Startup als Bausatz dazugeliefert. „Man kann die Teile im 3D-Drucker aktuell in ca. 20 Minuten drucken und braucht dann zehn bis 15 Minuten, um die Drohne zusammenzubauen”, sagt der Gründer.

Und dieser Vorgang soll künftig eben nicht in einer einzelnen Fabrik, sondern in kompakten Einheiten direkt beim Kunden passieren, in einem Van oder Container, so die Vision. Denkt man an den DefenseTech-Bereich, heißt das: direkt an der Front. Die Vans bzw. Container sollen dann verkauft, die Produktion lizenziert werden. „Mit dem Van wäre man komplett mobil. Er kann direkt am Einsatzort innerhalb von Minuten Drohnen produzieren, die dann gleich losstarten können”, skizziert Hamdard.

So ein Einsatzort könnte etwa auch der Schauplatz einer Naturkatastrophe sein. In der Kundenansprache fokussiere man aber aktuell primär auf den Verteidigungsbereich. Dort will man, wenn alles nach Plan läuft, um den Jahreswechsel in die ersten Pilotprojekte starten.

Sechsstelliges Investment von BarnVentures und deutscher LNX GmbH

Bereits im Sommer holte sich DropForce für seine Expansionspläne auch ein Investment. BarnVentures rund um Filip Zganjer und die deutsche LNX GmbH stiegen mit einem sechsstelligen Betrag ein und sicherten sich jeweils 20 Prozent am Unternehmen. „Die Idee von einer dezentralen Massenproduktion im Baukasten-System hat mir so gut gefallen. Eine zentrale Produktionsstätte ist in Zeiten wie diesen gefährlich”, kommentiert Zganjer im Gespräch mit brutkasten. Das Startup unterstütze man nun nicht nur mit Geld, sondern auch durch Beratung.

Das Kapital sei bislang vor allem in die Weiterentwicklung, aber auch in Personalkosten geflossen, sagt Hamdard. Zudem sei man aktuell auch im Prozess der Patentanmeldung. Und auch an weiteren Drohnen-Modellen arbeite man bereits. Denn, so die Vision: „Kunden können sich später dann aus einem Portfolio genau die Drohnen aussuchen, die sie gerade brauchen. Wir haben schon einige Ideen, was man machen kann.”

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