22.03.2021

GetSteps: Deutsches Startup digitalisiert Einlagen-Beschaffung

Die GetSteps-Gründer waren es leid wochenlang darauf zu warten, bis die passenden Einlagen fertig erstellt und abholbereit waren. Mit ihrer Idee digitalisieren die Gründer die Einlagen-Beschaffung und wollen mehr Awareness für die Vorteile der Fußhelfer schaffen.
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(c) GetSteps - Die beiden Gründer Vincent Hoursch und Annik Wolf mit ihren GetSteps-Einlagen.

GetSteps ist ein Startup, dass das mühsame und wochenlange Einlagen beschaffen – Besuch beim Orthopäden, Abmessung, Bestellung, Abholung – beenden will. So geht’s: Schuhtyp auf der Webseite auswählen und das gewünschte Oberflächenmaterial für die neuen Einlagen bestimmen. Dann online bezahlen und per Post ein Abdruckset erhalten. Zu Hause den Fußabdruck erstellen, einschicken und personalisierte Einlagen in ein paar Tagen erhalten.

70 Prozent haben Fußfehlstellung

Der Online-Anbieter für maßgefertigte Schuheinlagen möchte eigenen Worten nach Menschen helfen, ein gesünderes und glücklicheres Leben zu führen und die Welt von Kopf-, Rücken-, Hüft- und Knieschmerzen befreien. Diese würden häufig durch eine Fußfehlstellung entstehen, unter welcher bis zu 70 Prozent aller Erwachsenen leiden.

GetSteps digitalisiert Einlagen-Beschaffung

Orthopädische Einlagen seien da die zuverlässigste Hilfe zur Schmerzlinderung und -prävention, da sie den Fuß richtig ausrichten, stützen und entlasten. Jedoch würden nur 20 Prozent der Erwachsenen welche tragen. „Das liegt aus unserer Sicht an der Unwissenheit über die Vorteile und dem aufwendigen Prozess, um überhaupt an Einlagen zu kommen. Das ändern wir. Mit GetSteps haben wir die Beschaffung digitalisiert. Unsere Vision ist es, das eingestaubte Image von Einlagen zu revolutionieren. Einlagen sind nämlich ein absolutes Lifestyleprodukt, das in jedes Schuhpaar gehört“, so die Gründer.

Co-Founder Vincent Hoursch, der das Startup mit Partnerin Annik Wolf gegründet hat, trägt seit seinem 16. Lebensjahr Einlagen und erneuert sie regelmäßig: „Ich war über den nervigen Beschaffungsprozess superfrustriert“, sagt er. „Es ist nicht nur ein langer Prozess. Auch die Werks- und Öffnungszeiten sind oft problematisch. Werktags zwischen 9:00 und 17:00 hinzugehen, gestaltet sich nicht immer leicht – vor allem nicht, wenn man berufstätig ist oder eine Familie hat.“

Marathon-Training abgebrochen

Nachdem Mitgründerin Wolf sogar eine Marathonvorbereitung aufgrund von Knieproblemen abbrechen musste, habe Hoursch ihr einst dazu geraten, Einlagen zu testen. „Sie hatte bis dahin keine Ahnung, was Einlagen bringen können und war von den Ergebnissen begeistert. Und konnte mit ihrem schmerzfreien und effektiven Lauftraining durchstarten“, so der Gründer weiter.

Fußabdruck bleibt zwei Jahre gespeichert

Nachdem sie den Beschaffungsprozess selbst erlebt hat, haben Wolf und er sich über die möglichen Verbesserungen unterhalten. Und zwei Ebenen festgemacht: „Der allgemeinen Aufklärung über die Vorteile von Einlagen und dem folgenden einfacheren Beschaffungsprozess. So vereinen wir mit GetSteps ein spannendes Handwerk und digitale Möglichkeiten“, sagen die Gründer heute. „Die Abdrücke werden übrigens zwei Jahre lang gespeichert. In dieser Zeit können Einlagen also nachbestellt werden, ohne dass neue Fußabdrücke genommen werden müssen.“

GetSteps ist heute Abend in der „Höhle der Löwen“ und strebt nach Kapital. Weiters dabei: Bideo, Beneto, Repaq und Compasstrainer.

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Ubitec
© Ubitec

Es war 2024, als sich in einer Ausschreibung der Bundesrepublik Deutschland das 2016 gegründete Linzer Startup Ubitec gemeinsam mit den Partnerunternehmen Materna Information & Communications SE und PwC Deutschland durchsetzte. Die Unternehmen schlossen damals einen Rahmenvertrag mit einem Volumen von 45 Millionen Euro über eine Laufzeit von vier Jahren mit ITZB (Informationstechnikzentrum Bund), dem IT-Dienstleister der deutschen Bundesverwaltung, ab.

Ubitec mit modell-agnostischer KI-Plattform

Etwas mehr als zwei Jahre später schließt sich die Ubitec GmbH mit aicx, einem KI-Unternehmen aus Deutschland, zusammen, um eine „der leistungsfähigsten souveränen KI-Plattformen im deutschsprachigen Raum“ zu schaffen.

Beide Unternehmen bündeln künftig ihre Kompetenzen und treten gemeinsam am Markt auf. Ubitec bringt seine modell-agnostische KI-Plattform sowie Chat- und Voicebot-Lösungen ein, die on-premise und in abgeschotteten (air-gapped) Umgebungen betrieben werden können. Eine Referenzinstallation von KIPITZ ist im Umfeld der deutschen Bundesverwaltung im Einsatz. Das deutsche Unternehmen indes bringt mit der Plattform „Heart“ Enterprise-Agenten ein, die nativ in Microsoft Teams, E-Mail und Messengerdiensten integriert sind und Geschäftsprozesse über natürliche Sprache automatisieren können.

Native Mobile-App

Zeitnah soll zudem eine native Mobile-App für agentisches Arbeiten hinzukommen, die mobiles Arbeiten niederschwellig ermöglicht. Auf der Plattform von Ubitec ergänzen dagegen die Multi-Agenten-Fähigkeiten und Systemintegrationen von aicx – etwa in ERP-, CRM- und Kommunikationssysteme – die bestehenden Einsatzfelder in Verwaltung, Finanzwesen und kritischer Infrastruktur, heißt es per Aussendung.

Die Lösungen von Ubitec und aicx können künftig für unterschiedliche Anwendungsfälle eingesetzt werden – vom RAG-gestützten Wissensmanagement über die automatisierte Angebotserstellung bis hin zu durchgängigen Geschäftsprozessen. Je nach Anforderungen lassen sich die Anwendungen in abgeschotteten, streng regulierten Umgebungen oder in bestehenden Cloud- und Systemlandschaften betreiben.

Ubitec mit Fokus auf öffentlichem Sektor

Durch den Zusammenschluss möchten beide Unternehmen ihre gemeinsame Marktabdeckung erweitern. Ubitec konzentriert sich auf den öffentlichen Sektor und regulierte Branchen in der DACH-Region sowie den Nordics, während aicx Unternehmen aus dem Mittelstand und dem Enterprise-Umfeld adressiert.

„Mit aicx liefern wir gemeinsam das europäische KI-Fundament – für Organisationen, die KI zu ihren eigenen Bedingungen nutzen wollen und für die Datensouveränität, Sicherheit und verlässlicher Betrieb nicht verhandelbar sind“, sagt Dieter Perndl, Geschäftsführer der Ubitec GmbH.

Und David Rizek, Geschäftsführer von aicx, ergänzt: „Ubitec bringt mit seiner souveränen, bis in die Bundesverwaltung erprobten KI-Plattform genau das sichere Fundament ein, das unsere praxiserprobten KI-Agenten auch in regulierten Umgebungen einsatzfähig macht – souveräne Infrastruktur und Enterprise-KI aus einer Hand.“

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